Asus, Asrock, Gigabyte P67: High-End-Boards für Sandy-Bridge-CPUs in der Redaktion
Intels neue Sandy-Bridge-CPUs liefern eine hervorragende Spieleleistung - passend dazu kamen nun mehrere High-End-Mainboards für den Sockel 1155 in der Redaktion an.
Quelle: PCGH
Asus Maximus IV Extreme 06
In der aktuellen Ausgabe 02/2011 testen wir bereits acht Sockel-1155-Mainboards für Sandy-Bridge-CPUs (siehe Meldung: "Sandy-Bridge: P67- und H67-Mainboards im Test - Vorschau auf PCGH 02/2011"). Mittlerweile kamen vier High-End-Boards für Sandy-Bridge-Modelle in der Redaktion an:
Das erste Modell, das sie unten in der Galerie sehen, ist das P67 Professional von Asrock - richtig gelesen; es handelt sich um das erste echte High-End-Mainboard von Billig-Board-Profi Asrock. Das P67 Professional gehört zur neuen Fatality-Reihe und trägt daher auch das Logo des US-Profispielers. Dementsprechend bietet Asrock unter anderem einen "Fatality Mouse Port" - dieser USB-Port arbeitet serienmäßig mit einer Polling-Rate von 500 MHz, Fatalitys bevorzugter Einstellung. Sie können die Polling-Rate aber auch manuell von 100 bis 1.000 MHz einstellen. Auch sonst ist das Asrock-Board mit sechs SATA-6GB/s- und vier USB-3.0-Ports sowie Diagnose-LEDs gut ausgestattet. Farbgebung und Kühler (inklusive Keramikbeschichtung) erinnern stark an die ROG-Reihe von Asus.
Asrock P67 Professional im PCGH-Preisvergleich
Beim Maximus IV Extreme von Asus richtet sich mit Spannungsmesspunkten und NF200-SLI-Chip (samt ungewöhnlicher Einbindung) wie gewohnt an OC-Profis und besonders leistungsgierige Spiele. Im I/O-Bereich sitzen acht USB-3.0-Ports - ein Anschluss für zwei Front-USB-3.0-Ports steht ebenfalls zur Verfügung. Hierfür sitzen zwei NEC-Controller sowie zwei USB-3.0-Switches von VIA auf der Platine.
Asus Maximus IV Extreme im PCGH-Preisvergleich
Mit dem Sabertooth P67 will Asus hingegen erneut optimale Stabilität erreichen. Auffälligste Eigenschaft des 1155-Boards ist natürlich die Plastikabdeckung, welche die freien Stellen der Platine bedeckt. In der Mitte lässt sich ein Teil der Abdeckung entfernen. Dort können Sie einen 60-mm-Lüfter festschrauben, der anschließend kalte Luft unter die Abdeckung auf die Mainboard-Bauteile pustet. Mit zwei USB-3.0- und vier SATA-6Gb/s-Ports ist die Ausstattung gut aber nicht herausragend.
Asus Sabertooth P67 im PCGH-Preisvergleich
Wie das Asus Maximus IV Extreme verfügt Gigabytes vorläufiges Topmodell P67A-UD7 über einen NF200-SLI-Chip. Allerdings ist dieser "konventionell" an die übrigen Systemkomponenten angebunden. Auch hier stehen Diagnose-LEDs, sechs USB-3.0-Ports und vier SATA-6Gb/s-Anschlüsse zur Verfügung.
Gigabyte P67A-UD7 im PCGH-Preisvergleich
Wünschen Sie sich einen Vergleichstest der vier Boards oder sollen wir lieber preiswerte Modelle testen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.
Ich würde mich auch über einen Test der ASRock Modelle (Pro3 und Extreme4/6) freuen. Mittlerweile sind die echt gut geworden.
wann wird das Fatal1ty eigentlich im Handel erhältlich sein?
@ReAct: Das Asus P8P67 delux steht in der aktuellen Print-Version, das "ohne delux" auch, wenn ich mich recht erinnere (bin auf der Arbeit).
Und ich will ganz einfach nur: 16/16 Lanes... ist das zuviel verlangt? *schnief*
Übrigens bin ich ReaCT, R.e.A.c.t (oder so ähnlich) ist wer anders.
Hmm...Das AsRock Fatal1ty sieht irgendwie wie ein Extreme 6 in Kiddy-Lackierung aus...die I/O-Panel Anschlüsse scheinen auf den ersten Blick identisch genau wie die 10 Sata-Ports mit 6x Sata 600...
Eigentlich wollte ich beim nächsten Board mal wieder zu Gigabyte zurück wechseln, aber bei allem was bisher so zu sehen ist wirds vielleicht doch wieder ein Asrock.