Asrock Z87 Extreme11/ac: Bestausgestattetes Sockel-1150-Mainboard vorgestellt
Mit dem Z87 Extreme11/ac hat Asrock ein EATX-Mainboard in sein Produktportfolio aufgenommen, welches keine Wünsche offen lassen dürfte. Für zusätzliche SATA/SAS-Ports sowie mehr PCI-Express-Lanes wurden zusätzliche Chips verbaut, die Audioqualität soll durch hochwertigere Komponenten gesteigert werden. Auch Thunderbolt 2 sowie WLAN und Bluetooth sind mit an Bord. In unserem Preisvergleich ist noch kein Eintrag vorhanden.
Liebhaber von umfangreichen Raid-Konfigurationen sollten beim Z87 Extreme11/ac aus dem Hause Asrock genauer hinschauen. Insgesamt stehen 22 Festplattenanschlüsse zur Verfügung, wovon sechs über den Z87-PCH realisiert werden. Die restlichen 16 Ports stammen aus einer Kombination eines LSI SAS 3008 Controllers und einem 3X24R Expander, wobei diese SAS-12Gbit/s- und SATA-6Gbit/s-Laufwerke ansteuern können. Ein weiterer Zusatzchip betrifft das PCI-Express-Interface, indem der PLX PEX 8747 genügend Lanes bereitstellt, um vier Grafikkarten elektrisch mit jeweils acht Lanes zu versorgen. Außerdem sind drei PCI-Express-x1- sowie ein Mini-PCI-Express-Steckplatz vorhanden.
An einem der drei mSATA-Ports, welche sich zwischen den PCI-Express-Steckplätzen befinden, ist das Modul für WLAN nach dem 802.11ac-Standard sowie Bluetooth 4.0 angeschlossen. Die optionale WI-SD Box stellt neben den entsprechenden Dual-Band-Antennen vier USB-3.0-Anschlüsse und einen SD-Kartenslot zur Verfügung. Ansonsten sind 12 USB-3.0- und 7 USB-2.0-Ports verbaut worden, wobei sich sechs respektive zwei auf dem I/O-Panel befinden. Dort sind indes auch zwei Thunderbolt-2-Ports, welche Daisy-Chains unterstützen, untergebracht. Per Displayport-Eingang kann auch das Bildsignal der Grafikkarte(n) eingespeist und durch jene Ausgänge durchgeschleift werden. Zur sonstigen Bildausgabe steht HDMI zur Verfügung. Displayports werden durch die Thunderbolt-2-Anschlüsse realisiert.
Des Weiteren betont Asrock die Hochwertigkeit der verbauten Komponenten. Trotz des ALC1150-Audio-Chips soll die Soundqualität über dem Niveau der Konkurrenz liegen. Zum Übertakten finden 12 VRM-Phasen ihren Weg auf die Platine, wodurch die Stromversorgung stabiler laufen soll. In unserem Preisvergleich wird das Asrock Z87 Extreme11/ac noch nicht gelistet. Preislich dürfte sich das EATX-Mainboard jedoch in der High-End-Riege jenseits der 300 Euro einordnen.
Quelle: Asrock

Für ein Gamingsystem braucht man z.B. nicht diese vielen SATA-Anschlüsse. WLAN und onBoardsound wird da auch kaum einer nutzen.
Und im (semi-)proffessinellen Bereich für eine(n) DirectCompute-Workstation/Server mit viel und schnellem Festspeicher gibt es zu wenig PCIe-Lanes (CPU <-> Rest), zu langsame Prozessoren (z.Z. max i7-4770k, max. Quadcore) und viel zu wenig Speicherbandbreite (nur Dualchannel). Zudem braucht man dort keinen Highendsound, WLAN, Bluetooth usw.
Der LSI-Controller für die zusätzlichen SATA-Anschlüsse scheint in der Theorie recht gut zu sein. Auf diesem Board wird er allerdings wegen mangelnder PCIe-Lanes verhungern. Alleine 35 Lanes gehen an die PCIe-Slots, während die CPU gerade einmal 20 zur Verfügung stellt. Das heisst die Anbindung CPU <-> Rest per PCIe-Lane ist eher gering.
Als Sockel 2011-System mit 1-2 CPU-Sockeln würde es schon sehr viel mehr sinn machen.
Welches Gehäuse kann den 22 SATA Laufwerke unterbringen?
Mfg:
Niza
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