Asrock X99 WS-E/10G: Haswell-E(P)-Mainboard mit 10-Gbit-LAN
Asrock bereitet aktuell die Markteinführung des X99 WS-E/10G vor, ein Mainboard für Haswell-E(P), mit dem die hauseigene Produktpalette nach oben hin abgerundet wird. Das beworbene Alleinstellungsmerkmal ist die Ethernet-Ausstattung: Unterstützt wird 10-Gigabit-LAN von zwei Anschlüssen. Ein Preis oder Veröffentlichungstermin ist noch nicht bekannt.
Nachdem Asrock für Intels Sockel 2011-3 zuletzt das X99 Extreme 11 auf den Markt gebracht hat, folgt zwei Monate später das X99 WS-E/10G.Wie der Name verrät, handelt es sich um eine "Workstation"-Platine. Diese hat einige Besonderheiten aus dem Server-Segment geerbt, darunter am nennenswerten die Ethernet-Ausstattung: Verlötet sind zwei Intel-Chips, ein 1210AT sowie ein X540, die insgesamt vier LAN-Buchsen am hinteren I/O-Panel ansteuern. Jeweils zwei sind für maximal 10 beziehungsweise ein Gigabit ausgelegt.
Darüber hinaus können zwei sogenannte DOMs ("Disks on Module") über USB beziehungsweise SATA angeschlossen werden. Dabei handelt es sich um kleine Flash-Datenträger, auf denen beispielsweise ein Betriebssystem installiert werden kann. Im Server-Bereich braucht es dann keine separate Festplatte mehr. Davon ab werden dank zweier PLX PEX-8747-Chips vier Grafikkarten mit je 16 Lanes unterstützt. Der M.2-Slot ist für die Plattform unüblich an den PCH angeschlossen und wird daher nur mit PCI-Express-2.0-Bahnen versorgt, vier an der Zahl. Die Bandbreite nach Abzug des Overheads sinkt dadurch von knapp 4,0 auf 1,6 GB/s.
Einen Preis für das X99 WS-E/10G hat Asrock bislang noch nicht kommuniziert. In unserem Preisvergleich wird es zwar schon geführt, allerdings noch von keinem Onlinehändlern gelistet. Letztendlich dürfte der Preise deutlich über jenen bisheriger X99-Mainboards liegen und somit nur für die wenigsten Nutzer interessant sein. Immerhin ist entsprechende 10-Gbit-Hardware im Privatbereich noch Mangelware, sodass man getrost zum "normalen" Angebot greifen kann.
Quelle: Asrock

Für Privatanwender ist 10GB Verkabelung zu teuer
Für Datencenter sind zu wenig RAM und CPU Slots vorhanden.
Hier ist Asrock seiner Zeit etwas voraus, bezweifle, dass da zeitnah jemand mit der Ausstattung nachziehen wird.
Schick siehts aber aus.