Asrock, Gigabyte und Biostar präsentieren erste FM2-Mainboards für AMDs Trinity-APUs
Die Hersteller Asrock, Gigabyte und Biostar haben nun erste FM2-Mainboards präsentiert. Während die Asrock-Boards noch auf den A55- und A75-Chipsatz setzen, verwenden Gigabyte und Biostar den neuen A85-Chipsatz. Die neuen Trinity-APUs von AMD werden vermutlich Anfang Oktober vorgestellt werden.
Asrock bietet mit dem FM2A55M-DGS und dem FM2A75M-DGS zwei recht günstige Platinen für AMDs neue Trinity-APUs für den Sockel FM2. Diese werden vermutlich Anfang Oktober dieses Jahres vorgestellt. Beide Mainboards unterstützen FM2-Prozessoren mit einer TDP von bis zu 100 Watt. Arbeitsspeicher kann im Dual-Channel mit einer effektiven Taktrate von 2.400 MHz oder mehr betrieben werden. Die Dual-Graphics-Funktion verrät bereits im Namen die Verbindung einer dedizierten Grafikkarte mit der Grafikeinheit in der APU.
Während der A75-Chipsatz nativ mit vier USB-3.0-Anschlüssen und sechs SATA-Ports mit einer Geschwindigkeit von sechs Gigabit pro Sekunde ausgestattet ist, bietet der A55-Chip lediglich USB-2.0 und auch nur den älteren SATA-II-Standard. Beide Platinen sind im Micro-ATX-Format gehalten. Der Preis für das FM2A55M-DGS soll im Bereich von 40 Euro liegen, während das FM2A75M-DGS für reichlich 50 Euro erhältlich sein wird. Im PCGH-Preisvergleich sind die Geräte noch nicht zu finden.
Das FM2A75 Pro4 gibt es in zwei Ausführungen. Einmal im ATX-Format und einmal in Micro-ATX-Größe. Die Ausführung im ATX-Format besitzt zusätzlich einen Etron-EJ188-Chip, der vier zusätzliche USB-3.0-Ports bietet. Somit stehen im I/O-Bereich sechs USB-3.0-Schnittstellen bereit und auf der Platine wird ein zusätzlicher interner Header mit der neuesten Ausbaustufe des universellen seriellen Busses verbaut.
Außerdem stehen fünf interne SATA-Anschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von sechs Gigabit pro Sekunde zur Verfügung. Der sechste unterstützte SATA-III-Port ist im I/O-Bereich als eSATA-III-Anschluss verwendet. Beide Mainboards unterstützen DDR3-2600 oder schneller im Dual-Channel. Die Variante im Micro-ATX-Format ist dem größeren Modell sehr ähnlich, besitzt allerdings keinen zusätzlichen Chip für weitere USB-3.0-Ports. Nebenbei fehlen allerdings auch der Power- und Reset-Switch, sowie die Diagnose-LED. Der Preis für das FM2A75 Pro4-M soll für reichlich 60 Euro erhältlich sein, während das FM2A75 Pro4 im ATX-Ausbau für etwa zehn Euro mehr kosten wird.
Biostar präsentiert mit dem Hi-Fi A85X FM2-Mainboard seine erste Platine für die neuen APUs. Im Gegensatz zu Asrock setzt man allerdings auf den neuen A85X-Chipsatz. Der Hi-Fi-Zusatz im Namen zeigt, dass die Platine über einen besonders hochwertigen Soundchip verfügt. Durch eine gesonderte Stromversorgung und besonders hochwertige Bauteile. Über den Preis ist hier allerdings noch nichts bekannt gegeben worden.
Der A85X-Chipsatz bietet gegenüber dem älteren Modell nur wenig Neues. Zum Beispiel stehen nun acht SATA-Ports mit einer Datenübertragungsrate von sechs Gigabit pro Sekunde zur Verfügung. Außerdem können die 16 PCI-E-Lanes auf zwei Slots aufgeteilt werden, wodurch der Betrieb von Grafikkarten im Crossfire-Modus möglich sein soll. An Bildschirmen können nun vier Displays gleichzeitig angesteuert werden.
Gigabyte stellte jüngst das F2A85X-UP4 vor. Auch diese Platine verfügt über den A85X-Chipsatz und wird AMDs neue Trinity-APUs aufnehmen können. Zur Spannungsversorgung kommen acht Phasen zum Einsatz. DDR3-2400 oder schneller kann im Dual-Channel betrieben werden, wobei die Kapazitätsgrenze bei 32 GiByte liegt. Die besonders hochwertigen Bauteile sollen einen langen, stabilen Betrieb ermöglichen. Auch hier wurde noch kein Preis genannt.
Quelle: ocworkbench, Biostar

Naja....nen A75-FM2 reicht ja vollkommen und sind mal richtig günstig, dazu nen A8-5600 / A10-5800 und schon hat man das Grundgerüst für einen guten allround PC für 130-160€
Wenn der Preis und die Leistung stimmt könnte es interessant sein und ich trenne mich von dem einen oder anderen Oldtimer. Mal sehen was die Tests sagen
Also von der GPU Leistung her gesehen dürfte der Core i3 wohl gegen Trinity kein Land sehen. Interessanter ist hier die CPU Leistung. Ob die Verbesserungen von Piledriver + das mehr an Takt ausreicht um gegen den i3 zu bestehen (und wie es um sie im Vergleich zu Llano bestellt ist) wird sich da noch zeigen müssen
Hoffe auf baldigen Test
Mal wieder sehr schöne und gut ausgestattete Boards dabei