AMD Pinnacle Ridge: Rosige Aussichten bei Asmedia dank Ryzen
Asmedia soll seinen Umsatz im vergangenen Jahr um fast 45 Prozent auf umgerechnet rund 83 Millionen Euro gesteigert haben. Neben den USB-Controllern, vorwiegend für USB 3.1, hätten die Promontory-Chipsätze X399, X370, B350 und A320 die Einnahmen angekurbelt. Der X470 und B450 sollen wenig verwunderlich wieder von Asmedia stammen.
Es gilt als offenes Geheimnis, dass Asmedia die I/O-Hubs - umgangssprachlich noch Chipsätze genannt - für AMDs AM4- und TR4-Plattformen fertigt. Unter dem Codenamen Promontory nutzen der X399, X370, B350 und A320 den gleichen Chip. Erstere beiden stellen den Vollausbau dar, letztere beiden werden bei den Anschlüssen beschnitten. Für die Ryzen-2000-CPUs wird AMD mindestens den X470 auflegen, wahrscheinlich auch einen B450 und später einen X499 für die Ryzen-Threadripper-2000-Modelle.
Wenig überraschend sollen die neuen I/O-Hubs erneut bei Asmedia vom Band laufen, wie die taiwanische Webseite digitimes.com berichtet. Die Gerüchteküche erwartet nur einen Refresh der Promontory-Chips mit zusätzlichen Funktionen über die Firmware. Die Mainboard -Hersteller könnten die Gelegenheit nutzen, um nach den ursprünglichen Problemen rund um die RAM -Kompatibilität einen sauberen Neustart hinzulegen. Anschlussseitig dürften lediglich vier PCI-Express-Lanes nach dem 3.0- statt 2.0-Standard spezifiziert sein, wo es zur Veröffentlichung der AM4-Plattform an einer Zertifizierung seitens der PCI-SIG haperte.
Laut digitimes.com habe Asmedia 2017 seinen Umsatz um 44,7 Prozent auf 2,98 Milliarden Taiwan-Dollar steigern können. Umgerechnet entspricht das circa 83 Mio. Euro beziehungsweise 102 Mio. US-Dollar. Hauptverantwortlich seien dafür die Promontory-I/O-Hubs für AMDs Ryzen-1000-Generation und die hauseigenen USB-Controller gewesen. Die meisten Mainboard-Hersteller setzen auf die ASM3142-, ASM2142- und ASM1142-Modelle, um USB 3.1 auf den Platinen bereitzustellen. Bei den AM3+-Mainboards gab es solche nur vereinzelt, bei AM4 sind sie häufig im Zusammenspiel mit dem integrierten USB 3.1 der I/O-Hubs an Bord. Intel hat den aktuellen Standard noch nicht in seine Platform Controller Hubs (PCHs) integriert, sodass auf fast allen Platinen entsprechende Controller sitzen. Für 2018 erwarte Asmedia einen weiteren Umsatzanstieg.

Auch Zen 2 / Ryzen 3000 wird auf 300er-Chipsätzen vermutlich das eine oder andere kleinere Feature vermissen lassen, laufen wird es aber dennoch - und auch hier dürften die Nachteile kaum weltbewegend ausfallen. Insofern weiß ich nicht, wo du hier Versprechen gebrochen siehst?
Z170- und Z270-Besitzer wie ich haben dagegen keine Option auf Coffee Lake erhalten - und ich persönlich glaube nach wie vor nicht, dass das vollkommen unmöglich gewesen wäre.
EDIT: BIOS-Updates sind heutzutage kaum noch ein relevantes Hindernis. Und wie gesagt: Die Feature-Vorteile der 400er-Boards sind minimal.
All das nur um den Takt einwenig anzuheben ?!
Taiwanisch ist ländlich gesprochen: Hiragana: "chi" 臺灣話 oder "zho" 鶴佬話; die Transliteration "chi" * oder "zho" *
*Man beachte die Morpheme von Lauten, Silben und deren Modi mittels den Diakritika; den jeweiligen chinesischen Sprachformen "chi" und "zho".
Wer sich jemals mit der japanischen Sprache auseinandergesetzt hat, so mancher Anime-Fansubber wird es getan haben, derjenige erkennt und versteht die Übergänge der Sprachformen: Das Kanji unterscheidet sich zwar merklich von dem Hiragana, diese Schriftformen lassen sich dennoch mit dem bloßen Auge unterscheiden.
Zur Vereinfachung des Hiragana verwendet der Japaner die Silbenschrift "Katakana", sie umschreibt die Morpheme von Lauten, Silben und deren Modi mittels der Diakritikon von"Dakuten" und "Handakuten" des Kanji in eine übertragene Form des Hiragana, die Aussprache entspricht nicht der des Rōmaji.
Die Sprachen und Schriftformen des sogenannten Ostens sind miteinander verwandt, so wie es die indogermanischen Sprachen des sogenannten Westens sind.
Ich wollte eigentlich nur auf die deutsche Aussprache hindeuten, wie die Taiwaner oder Taiwanesen (??) denn nun genannt werden.
Der Duden sagt: Taiwaner sprechen taiwanisch (neu) als auch taiwanesisch (alt).
Danke trotzdem für Deine Erklärung.
Mit Ryzen 2000 steht für jetzige AM4 Boards sowieso erstmal zwingend ein Bios Update ( um den Ryzen 2000 überhaupt zum laufen zu bringen ) oder gar ein neues AM4 Board an , um aus Ryzen 2000 alles rauszuholen.
Soviel zum Thema Kompatibilität,s Versprechen von AMD,s Ryzen
Auch Zen 2 / Ryzen 3000 wird auf 300er-Chipsätzen vermutlich das eine oder andere kleinere Feature vermissen lassen, laufen wird es aber dennoch - und auch hier dürften die Nachteile kaum weltbewegend ausfallen. Insofern weiß ich nicht, wo du hier Versprechen gebrochen siehst?
Z170- und Z270-Besitzer wie ich haben dagegen keine Option auf Coffee Lake erhalten - und ich persönlich glaube nach wie vor nicht, dass das vollkommen unmöglich gewesen wäre.
EDIT: BIOS-Updates sind heutzutage kaum noch ein relevantes Hindernis. Und wie gesagt: Die Feature-Vorteile der 400er-Boards sind minimal.
Und bei AMD konnte man schön sehen was das teilweise für Probleme mit sich brachte