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      • Von Der_Unbekannte Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Das X370 Taichi habe ich nicht hier, aber meinem Wissen nach sharen bei diesem mehrere SATA-Ports Ressourcen mit PCI-E-Geräten. Das ist zwar auch meiner Meinung nach dem PCI-E-PCI-E-Sharing bei Asus vorzuziehen, genutzt werden aber auch dort alle Ports des X370 bis auf den zweiten 3.1.. Beim Killer SLI scheinen aber in der Tat zwei PCI-E-2.0-Lanes ungenutzt zu sein – was vor allem in Anbetracht des direkt neben dem X370 liegenden M.2-×2-Slot schmerzt.
        Tatsächlich shared das Taichi keinen SATA Port(laut Handbuch) . Im Gegenteil, 2 weitere Ports zusätzlich zu den normalen 8, werden per Zusatzcontoller ermöglicht. Das der 2. M2 Port beim KillerSLI nur halb so schnell angebunden (PCIe2.0x2) wie beim Taichi ist mir auch erst vor kurzem aufgefallen. Aber ich wusste nicht, das Asrock einfach 2 Lanes ungenutzt lässt. Ich gehe davon aus, das das beim Gaming K4 genauso ist?
      • Von PCGH_Torsten Redakteur
        Das X370 Taichi habe ich nicht hier, aber meinem Wissen nach sharen bei diesem mehrere SATA-Ports Ressourcen mit PCI-E-Geräten. Das ist zwar auch meiner Meinung nach dem PCI-E-PCI-E-Sharing bei Asus vorzuziehen, genutzt werden aber auch dort alle Ports des X370 bis auf den zweiten 3.1.. Beim Killer SLI scheinen aber in der Tat zwei PCI-E-2.0-Lanes ungenutzt zu sein – was vor allem in Anbetracht des direkt neben dem X370 liegenden M.2-×2-Slot schmerzt.
      • Von Der_Unbekannte Komplett-PC-Aufrüster(in)
        @PCGH_Torsten

        Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Was ich etwas merkwürdig finde, ist das allgemein die MB-Hersteller ihre Boards merkwürdig ausstatten. Bis auf die beiden X370 Gigabyte und die beiden High-End Asrock Boards Taichi und Prof. Gaming nutzen die anderen X370 Boards die Möglichkeiten des X370 gar nicht komplett. Bei den beiden Asus X370 "verschenkt" Asus mindestens einen chipsatzseitigen USB3.1 (Die beiden an der Rückseite werden durch einen extra Controller zur Verfügung gestellt, während der Boardseitige USB3.1 nur einen Port statt den 2 möglichen nutzt).

        Das Sharingverhalten ist ebenfalls komisch. Beim Crosshair shared der untere x4 Slot mit den anderen drei x1 Slots, obwohl es keinerlei Anlass dafür gibt. Es gibt weder einen 2.M2 Port, der die Lanes abziehen könnte, noch zusätzliche SATA oder USB Ports, die diese Lanes rechtfertigen würden. Das Asrock Taichi im Kontrast dazu bietet 2 sharingfreie x1 Slots, einen zusätzlichen M2 Slot, der die Lanes des unteren x4 benutzt und 2 weitere (sharingfreie) SATA Ports. Hier gibt es also Gründe und das Asrock bietet hier einfach mehr.
        Beim Gigabyte das gleiche. Hier werden zwar auch PCIe Lanes in den Slot untereinander geshared, aber hier wird auch mehr geboten: 2. M2 Slot, 2. Gigabit Lan, 2ter Soundchip, insgesamt 4! USB 3.1 Ports (2 durch X370 und 2 durch ASMEDIA Controller) und die theoretische Möglichkeit von 2x Sata-E.
        Deshalb ist das Crosshair eher als ein schlecht ausgestattetes Board zu sehen in dieser Preisklasse, verglichen mit Konkurrenzboards. Das Crosshair hebt sich fast gar nicht vom X370 Prime ab, außer im VRAM Design (wo böse Zungen ebenfalls dem Prime ein besseres Design zuschreiben, durch native 6 Phasen statt nur 4 beim Crosshair) und der Optik. Das katastrophale MSI Gaming Titanium lasse ich hier mal raus.

        Bei den unter 200 Euro X370-Boards wie dem K4, dem Killer SLI, etc. haben wir hier das gleiche. Der X370 wird nur unzureichend genutzt.
      • Von PCGH_Torsten Redakteur
        Zitat von Stormado
        Em, ist das nun schlecht?

        Habe ja das ASUS Crosshair VI Hero und bin soweit auch zufrieden. Aber wie ist das mit Grafikkarten, meiner M.2 SSD, etc?
        Zitat von scorplord
        ImArtikel steht wenn ich es richtig verstanden habe ja das die Lanes direkt von der CPU auf jeden Fall mit 3.0 laufen.
        Sprich M.2 die mit Turbo gekennzeichnet sind und Grafikkarten sind mit 3.0 angebunden.
        Die Spezifikationen aktueller Mainboards entsprechen den vorhandenen Fähigkeiten – da gibt es keine Abstriche. Aber die ursprünglich von AMD veröffentlichten Angaben zu Promontory hatten erwarten lassen, dass X370-Mainboards spürbar besser ausgestattet wären als der Fall ist. Deswegen habe ich bei allen Mainboardherstellern nachgebohrt und das resultierende Schweigen war überaus vielsagend . Mit der Fußnote in den AMD-Ryzen-5-Folien gibt es jetzt auch endlich eine offizielle Bestätigung, dass es am I/O-Hub liegt.

        Zitat von Der_Unbekannte
        Das ganze wird immer lustiger. Aber ich habe mir das iwie schon gedacht. Bei fast allen Mainboards, bei denen ich die Ausstattung nachgezählt habe, fehlen die 2 SATA Express (4 PCIE3.0 Lanes). Oder verstehe ich das falsch? Ist die DMI-Anbindung evtl. gemeint, die mit 2.0 statt 3.0 läuft?

        Sollte ersteres zutreffen, hat sich ein X370 Board fürs erste erledigt, da man ohnehin nicht die volle Ausstattung bekommt.
        DMI ist eine Intel-Technologie . Zur Geschwindigkeit der Verbindung zwischen Ryzen-CPU und Promontory habe ich leider keine Informationen, die über die vollmundigen Ankündigungen hinausgehen. Leider kann ich diesen potentiellen Flaschenhals auch nicht testen, da ich auf keinem Mainboard schnellere Peripherie als 2.0×4 an X370 anbinden kann. Ich würde aber davon ausgehen, dass zumindest diese Verbindung mit 3.0-Geschwindigkeit arbeitet, wenn kein grundlegendes Problem vorliegt. Die Verbindung basiert zwar auf PCI-Express, aber letztlich handelt es sich um eine proprietäre Modifikation zur Verbindung zweier AMD-Chips. Da braucht AMD keine PCI-Sig-Freigabe für eine bestimmte Geschwindigkeit.

        Zitat von Grestorn
        Nur damit ich es nicht falsch verstehe, die Native PCIe Lines der CPU sind schon PCIe 3.0 compliant, nur die zusätzlichen Lines des Chipsatzes nicht, oder? So hab ich das jedenfalls verstanden. Wenn dem so wäre, dann ist das in der Tat nur ein eher zu vernachlässigender Nachteil, denn abgesehen von dem Anschluss der GPU sind PCIe 3.0 lines doch eher nur ein Checklist-Feature. Und die GPU wäre dann sicher direkt mit den Lines der CPU über PCIe 3.0 verbunden, wie auch bei Intel.

        Das sollte man dann jetzt auch nicht zu sehr aufbauschen.
        Im Moment ist diese Einschränkung noch zu verschmerzen. Nur wer eine zweite M.2-SSD einbauen möchte oder wer eine schnelle Schnittstellenkarte benötigt, braucht mehr als vier freie PCI-Express-3.0-Lanes. Aber genau diese beiden Szenarien sind innerhalb der zu erwartenden Lebensdauer einer Achtkern-CPU zu erwarten.

        Zitat von Der_Unbekannte
        Es handelt sich ausschließlich um den Chipsatz! 1 oder 2 Grafikkarten und deine M2 SSD laufen über die PCIe3.0 Lanes der CPU.

        Aber ich habe immer noch nicht verstanden, wo die Problematik liegt.

        Ich weiß, das der Chipsatz je nach Typ bis zu 8 PCIe2.0 Lanes zur Verfügung hat. Die 4 PCIe3.0 Lanes des Chipsatzes kommen durch die beiden, im Chipsatz integrierten, SATA-E Anschlüsse zustande, die theoretisch bei nichtnutzen oder nichtvorhanden die besagten 4 PCIe3.0 Lanes zur Verfügung stellen müssten. Und eben diese 4 PCIe3.0 Lanes laufen momentan nur mit Version 2.0.
        Ist das so korrekt?
        Korrekt.

        Zitat von paladin60
        Wär jetzt die Frage, können die nun 3.0 und es wird nur mit 2.0 angegeben weil das Zertifikat fehlt oder ist da wirklich nur 2.0 in hardware vorhanden?
        Zitat von INU.ID
        Die Zertifizierung alleine hat ja nicht so viel zu sagen, interessant ist, wie es technisch läuft. Der 3930K zb. hat für seine 40 Lanes auch keine PCIe3.0 Zertifizierung, trotzdem laufen meine Grafikkarten seit über 5 Jahren mit PCIe3.0. Also sollte ein fehlendes Zertifikat alleine eigentlich auch nicht verhindern, dass die Chipsätze mit dem Protokoll laufen - wenn sie es dennoch könnten.
        Zitat von Der_Unbekannte
        Das man nachträglich Mainboards mit einem 2. M2 Slot oder mehr SATA/USB nicht austatten kann, ist klar. Wäre es aber dennoch möglich, die 3.0 Lanes per Bios Update nachträglich zu nutzen? Z.B. um einen PCIe2.0X16 Slot, der nur mit x4 läuft auf PCIe3.0 zu upgraden? Also das z.b. beim Asus X370 Prime aus den PCIe2.0, wovon 2 aus irgendeinem Grund mit dem unteren X4 sharen, sharingfreie PCIe3.0X1 und X4 werden?
        Oder werden neue Boardrevisionen fällig, um den Chipsatz auch wirklich voll ausnutzen zu können, weil aufgrund der Verschaltung und Ausstattung einige Ressourcen des Chipsatzes ungenutzt bleiben werden?
        Für Änderungen am Sharing-Design werden neue Layouts nötig. Das wird durch die physischen Leiterbahnen vorgegeben. Eine nachträgliche Freigabe für 3.0-Geschwindigkeit bei bestehender Peripherie wäre aber theoretisch denkbar, wenn die Zertifizierung das einzige Problem ist und die Mainboard-Hersteller die höheren Anforderungen an die Signalqualität für PCI-Express 3.0 bereits berücksichtigt haben. (Letzteres würde ich nicht als gesichert annehmen, schließlich sind entsprechende Tests nicht möglich.)
        In den meisten Fällen dürfte aber selbst so ein Update keinen Vorteil bringen, weil diese Lanes gar nicht frei zugänglich sind. Deswegen mussten wir mit dieser News auch auf die halboffizielle Bestätigung durch AMD warten, denn wir konnten schlicht nicht auf 3.0-Funktionalität testen: Beim AsusCrosshair VI Hero werden mit diesen Lanes vier SATA-Ports versorgt. Beim Gigabyte AX370-Gaming5 sind diese immerhin SATA-Express-tauglich – aber ohne 3.0-fähige SATA-Express-Endgeräte ist das wenig wert. Bei MSIs Xpower X370 Titanium sind es zweimal SATA und zwei Lanes für einen zusätzlichen USB-3.1-Controller (ASM1143 – Spezifikationen unbekannt, aber der 2×3.0-taugliche Nachfolger des alten ASM1142 heißt ASM2142), ähnlich dürfte es beim Asus Prime X370-Pro sein (Angaben von 12× "2.0" sind aber unklar).
        Bei Asrocks X370 Killer SLI habe ich das Routing noch nicht ganz aufgeschlüsselt, mit etwas Glück führen hier zwei dieser Lanes zum zweiten M.2-Slot, wo sie mit 3.0-Hardware in Kontakt kommen könnten. Aber das Board ist sowieso merkwürdig – zwei Splitter mehr als es bräuchte und zwei Lanes scheinen gar nicht genutzt zu werden. Ich hoffe, ich erhalte bis Redaktionsschluss kommenden Donnerstag noch genauere Informationen für das große 05/2017-Ryzen-Special bekomme. Aber heute habe ich Asrock erstmal darüber aufgeklärt, dass ihr Mainboard nicht 12× USB 3.0, sondern 10× 3.0 und 2× 3.1 beherrscht. Webseite, Handbuch, I/O-Blende – überall steht "3.0", dabei liefern die (passend) hellblauen Anschlüsse über 800 MB/s und Ryzen + X370 bieten auch nur 10× 3.0.
      • Von hanfi104 BIOS-Overclocker(in)
        Ich habe ne Grafikkarte mit 16 PCIe 3.0 Lanes, meine Sataports laufen, die Soundkarte auch. CPU und RAM ebenfalls.
        Der M.2 Port wird von der CPU versorgt. USB 3.X Gen x Geräte habe ich genau eines (USB3.0 2.5"HDD mit glatten 80MB/s Übertragungsrate).
        Die USBs kommen aber auch von der CPU.
        Wo genau könnte jetzt was verlangsamt werden oder läuft nicht mit vollem Speed?
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Mainboard
AMD Ryzen: Chipsätze müssen noch für PCI-Express 3.0 zertifiziert werden
AMDs Chipsätze mit dem Codenamen Promontory sind offensichtlich noch nicht für PCI-Express 3.0 zertifiziert, wie die Texaner in der jüngsten Präsentation zu Ryzen 5 innerhalb des Kleingedruckten preisgeben. Unseren Informationen zufolge hat noch kein Mainboard-Hersteller Schnittstellen über PCI-E 3.0 an den Chipsatz angebunden.
http://www.pcgameshardware.de/Mainboard-Hardware-154107/News/AMD-Ryzen-AM4-Chipsaetze-PCI-Express-30-1223308/
16.03.2017
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2017/03/AMD-Ryzen-5-Praesentation-12--pcgh_b2teaser_169.png
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