AMD: Bulldozer-Chipsätze für AM3+-Mainboards vorgestellt - Update
Während der Computex hat AMD die neuen Chipsätze der 900er-Serie vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Neuauflagen der 800er-Chips mit offizieller Freigabe für Bulldozer-Prozessoren. Bedeutsame Änderungen auf technischer Ebene gibt es nicht, worüber PC Games Hardware bereits in der Vergangenheit berichtet hat. Zusammen mit einer Zambezi-CPU mit 8 Integer-Kernen und einer Radeon HD 6000 bildet ein Mainboard mit 900er-Chipsatz die Scorpius-Plattform.
Quelle: Asus
Southbridge SB950
Das Flaggschiff ist der 990FX, der sich für Mainboards mit bis zu vier PCI-E-x16-Slots empfiehlt. Zwei Grafikkarten können mit dem vollen PCI-E-2.0-x16-Durchsatz angebunden werden, für vier Pixelbeschleuniger steht jeweils x8-Durchsatz zur Verfügung. Für günstigere Systeme mit bis zu zwei Grafikkarten ist der 990X ausgelegt. Zwei Karten müssen sich allerdings die x16-Transferrate teilen, sind also auf jeweils x8 beschränkt. Der 970 ist wie schon der 870 oder 770 für Mittelklasse-PCs ausgelegt. Dementsprechend steht nur ein PCI-E-2.0-x16-Slot zur Verfügung. Da Nvidia den neuen Chipsätzen eine SLI-Freigabe erteilt hat, lassen sich auch mehrere Geforce-Karten ohne Lucid-Hyrda-Chip auf den kommenden Hauptplatinen zur Zusammenarbeit bewegen - sofern der Mainboard-Hersteller Ihrer Wahl eine Lizenz erworben hat.
SATA-6Gb/s-Unterstützung ist ein fester Bestandteil des Chipsatzes. Bis zu sechs Anschlüsse mit dem schnellen SATA-Standard kann der AMD-Chipsatz bereitstellen. USB 3.0 erfordert allerdings Zusatzchips auf dem Mainboard. Den Chipsatz-Northbridges 990FX, 990X und 970 steht die Southbridge SB950 zur Seite, die bis zu 14 USB-2.0-Anschlüsse bereitstellt. Die 900er-Chipsätze unterstützen Prozessoren für den Sockel AM3(+) und damit auch Bulldozer-Prozessoren in Form der Zambezi-Chips.
AM3-Platinen mit einem weißen Sockel lassen sich zwar mechanisch ebenfalls mit Zambezi-CPUs bestücken, die Unterstützung ist aber abhängig vom jeweiligen Mainboard(-Hersteller). Da auf diese Weise einige Bulldozer-Funktionen wegfallen, garantiert AMD nicht, dass die kommenden Prozessoren auf den älteren Mainboards ordnungsgemäß funktionieren. Als Erkennungsmerkmal für Bulldozer-taugliche Hauptplatinen mit dem Sockel AM3+ dient ein schwarzer Prozessorsockel, über den voraussichtlich alle Platinen mit 900er-Chipsatz verfügen werden. Die FX-CPUs werden sich auf Mainboards mit 990FX, 990X und 970 mithilfe der Overclocking-Software AMD Overdrive übertakten lassen.
Quelle: Pressemitteilung
Du kannst dir auch einen Sata zu IDE Adapter besorgen.
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Das Elitegroup A990FXM-A und das Asrock 990FX Extreme4 scheinen die einzigen hier vorgestellten 900er-Boards mit einem IDE-Anschluss zu sein...muss ich bald mein geliebtes Toshiba-DVD-Laufwerk, welches einfach jede noch so verkratzte CD akzeptiert, in den Ruhestand schicken??? IDE ftw
Liege ich recht in der Annahme, dass mit den AMD 8/900ern IDE nur noch über Controller angeboten wird?
überteuert und nur interessant für leute mit SL/Crossfire.
wird es auch wieder 9xxG/GX Motherboards geben oder muss man auf Llano zurückgreifen wenn man neben der grake auch eine onboard haben möchte?
Alle AM3+ Bretter unterstützten den Bulldozer zu 100%. Dass man dazu unbedingt den 9xx Chipsatz braucht, ist vollkommener Unsinn und ein Marketing Gag, mehr nicht.