Gaming-Maus: Fünf Kaufempfehlungen
Quelle: NZXT, Razer, Turtle Beach
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Gaming-Maus: Fünf Kaufempfehlungen

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Welche Gaming-Maus ist empfehlenswert? Fünf Kauftipps vorgestellt

Gaming-Maus: Kaufempfehlungen

Razer Basilisk V3 Pro 35K: Ergonomische Basilisk-Form und 35.000 Dpi

Mit dem Razer-Focus-Pro-35K-Gen-2-Sensor und bis zu 140 Stunden Akkulaufzeit steht die Razer Basilisk V3 Pro 35K seit über einem Jahr an der Spitze unserer Rangliste. Sie bietet acht frei programmierbare Tasten, die bewährte ergonomische Basilisk-Form mit gummierten Griffmulden und übernimmt das Highlight des Vorgängers: das digitale Hyperscroll-Mausrad. Damit wechseln Sie per Tastendruck in einen nahezu widerstandslosen Scroll-Modus; die Smart-Reel-Funktion reduziert bei schneller Raddrehung automatisch den Widerstand, während "Virtual Acceleration" in der Synapse-Software die Scroll-Geschwindigkeit zusätzlich erhöht.

Zusätzlich setzt Razer auf optische Switches der dritten Generation mit klar definiertem Druckpunkt. Die Verbindung erfolgt per 2,4-GHz-Nano-Receiver oder Bluetooth, alternativ über das Razer Mouse Dock Pro, eine kabellose Ladestation mit integriertem 4-kHz-Sender-Empfänger, über die eine Polling-Rate von 8.000 Hz möglich ist. Die reduziert jedoch die Akkulaufzeit deutlich. Für optische Highlights sorgt die Underglow-RGB-Beleuchtung mit 11 Zonen und 11 Effekten; Makrofunktionen und ein Onboard-Speicher für bis zu fünf Profile runden die Ausstattung ab.

In der Praxis überzeugt die Razer Basilisk V3 Pro 35K mit sehr guter Ergonomie für alle Griffstile und Handgrößen sowie fehlerfreier Sensorleistung. Der Focus-Pro-Sensor bleibt selbst bei 35.000 Dpi für High-Sense-Fans noch kontrollierbar, reagiert nicht übernervös und zeigt nur eine messbare, praktisch nicht spürbare Latenz. Unterstützt durch eine interne ARM-MCU liegt die Hubhöhe bei nur 0,8 mm und Razers Smart-Tracking-Technologie für die Abtastoptierung kommt auch zum Einsatz.

Razer Viper V3 Pro Faker Edition: Für E-Sportler und Gelegenheitsspieler

Die Razer Viper V3 Pro ist eine für E-Sports entwickelte, sehr leichte Wireless-Maus mit High-End-Sensor und 8.000 Hz Polling-Rate, die von vielen Profispielern genutzt wird, darunter der fünffache League-of-Legends-Weltmeister Lee "Faker" Sang-Hyeok. Er wechselte 2024 auf eine leichtere Maus, um seine Präzision zu verbessern, und entschied sich für die damals neu erschienene Razer Viper V3 Pro. Auf dieser Basis erscheint die Razer Viper V3 Pro Faker Edition mit individuellem Design, Fakers Unterschrift und einem roten Gehäuse; die Kooperation soll es Fans ermöglichen, mit der gleichen Hardware zu spielen.

Optisch macht die Faker Edition der Razer Viper V3 Pro einiges her. Die Technik im Inneren ist dieselbe wie beim regulären Modell. Quelle: PCGH Optisch macht die Faker Edition der Razer Viper V3 Pro einiges her. Die Technik im Inneren ist dieselbe wie beim regulären Modell.

Wie das Standardmodell wiegt auch die Faker Edition der Razer Viper V3 Pro 54 g und erreicht dank des 2,4-GHz-Hyperpolling-Dongles im Lieferumfang eine Polling-Rate von bis zu 8.000 Hz bei einer Eingabelatenz von 0,125 ms. Im Kabelbetrieb arbeitet die Maus allerdings auf 1.000 Hz begrenzt. Die achsensymmetrische Form bietet eine gute bis sehr gute Ergonomie, Linkshänder müssen jedoch auf Daumentasten verzichten. Einerseits liegt das Leichtgewicht optimal in einer mittelgroßen bis großen Hand, lässt sich aber auch mit einer kleinen Hand noch sehr gut führen. Andererseits manövrieren Sie die Razer Viper V3 Pro Faker Edition optimal mit dem Claw- und Fingertip-Grip, aber auch ordentlich mit dem Palm-Grip über das Mauspad.

Trotz Akku im Inneren, wiegt die Razer Viper V3 Pro Faker Edition nur 54 g. Das macht sie zum präzisen, optimal gleitenden Leichtgewicht. Quelle: PCGH Trotz Akku im Inneren, wiegt die Razer Viper V3 Pro Faker Edition nur 54 g. Das macht sie zum präzisen, optimal gleitenden Leichtgewicht. Der Focus-Pro-35K-Optical-Gen-2-Sensor arbeitet mit bis zu 35.000 Dpi, tastet fehlerfrei mit minimaler Latenz ab und bleibt auch bei maximaler Auflösung präzise. In Kombination mit 8.000 Hz jedoch reagiert er sehr empfindlich, aber insgesamt kontrollierbar. Die Hubhöhe liegt dank Feineinstellungen in der Software bei 0,8 mm. Die Polling-Rate wirkt sich direkt auf die Akkulaufzeit aus: Bei 1.000 Hz sind bis zu 95 Stunden möglich, bei 2.000 Hz sinkt die Laufzeit laut Razer auf 62 Stunden, bei 4.000 Hz auf 40 Stunden und bei 8.000 Hz auf etwa 17 Stunden. Damit lässt sich die Maus je nach Anforderung entweder auf maximale Reaktionsfähigkeit oder auf längere Laufzeiten ausrichten.

Razer Deathadder V4 Pro: 45.000 Dpi und optisches Scrollrad

Logitech G502 X Plus Lightspeed: Powerplay 2-kompatibler Lichtspieler

Das auffälligste Ausstattungsmerkmal, mit dem sich die Logitech G502 X Plus Lightspeed von ihren Vorgängern absetzt, ist die RGB-Beleuchtung am Heck. In der G-Hub-Software wählen Sie einen von sieben Effekten, kombinieren drei Animationstypen mit fünf Modi oder weisen jeder der acht LED-Zonen eine eigene Farbe zu. Etwas umständlich ist lediglich die Verwaltung und Speicherung der fünf Profile.

Neben der 2,4-GHz-Lightspeed-Funktechnik erhält die Logitech G502 X Plus Lightspeed weitere Updates: Logitech verzichtet auf das Gewichtssystem, wodurch die Maus leichter ist als die G502 Hero, und rüstet die G502-X-Reihe mit optomechanischen Lightforce-Tastenschaltern aus, die einen sehr klaren Druckpunkt bieten. Hinzu kommt eine spezielle Daumentaste, die sich drehen, entfernen und abdecken lässt. Abgerundete Kanten an Seitentasten und rechter Seite sorgen dafür, dass die Maus noch besser in der Hand liegt. Sie ist für Rechtshänder und Palm-Grip ausgelegt und kann mit Logitechs Powerplay 1/2-Induktionsladepad genutzt werden. Der Hero-25K-Sensor tastet auch bei 25.600 Dpi präzise ab, die Hubhöhe liegt bei nur 0,9 mm. Daher verzichtet Logitech trotz MCU in der Software auf Optionen zur Untergrundkalibrierung und zur manuellen Anpassung der Hubhöhe.

Razer Basilisk V3: Preis-Leistungs-Tipp mit Kabel

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  1. Seite 1 Aktuelle Produkte im Test: Logitech G Pro X Superlight 2c
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  3. Seite 3 Ergonomie, Gewicht, Mäuse für Linkshänder
  4. Seite 4 Kabel vs. kabellos und die Griffstile im Detail
  5. Seite 5 Unverzichtbare Tasten und Elemente, Sensor-Kompendium
  6. Seite 6 Dpi und Präzision, 8.000 Hz Polling-Rate, Software
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BobDobalina Software-Overclocker(in)
        Wollte gerade mal tests zu gamingmäusen lesen und bin wieder frustriert. Egal wo, leider auch bei pcgh, wirken mir die tests nicht neutral. Bei razer habe ich meinem kenntnissdtand immer das scheissproblem, dass sie keinen onboardchip haben. Bei so deftigen preisen sparen sie daran und man ist an die software gebunden. Stattdessen hab ich das gefühl, dass sie alle testseiten mit dem bullshit belatschern lassen, dass wieder höhere zahlen für welchen kram auch immer erreicht werden, ohne dass man davon spürbar was hat. Leider ist mir bei pcgh dabei frank stets negativ aufgefallen. Sorry, nicht bös gemeint.
      • Von BobDobalina Software-Overclocker(in)
        Wollte gerade mal tests zu gamingmäusen lesen und bin wieder frustriert. Egal wo, leider auch bei pcgh, wirken mir die tests nicht neutral. Bei razer habe ich meinem kenntnissdtand immer das scheissproblem, dass sie keinen onboardchip haben. Bei so deftigen preisen sparen sie daran und man ist an die software gebunden. Stattdessen hab ich das gefühl, dass sie alle testseiten mit dem bullshit belatschern lassen, dass wieder höhere zahlen für welchen kram auch immer erreicht werden, ohne dass man davon spürbar was hat. Leider ist mir bei pcgh dabei frank stets negativ aufgefallen. Sorry, nicht bös gemeint.
      • Von VulturesRevenge Freizeitschrauber(in)
        Tja, nach mehr als 25 Jahren Logitech Mäuse sag ich mal Pech gehabt Logitech. Nur Win/Mac Unterstützung und nichtmal Einsteller im Browser ist nicht mehr zeitgemäß.
      • Von tigra456 BIOS-Overclocker(in)
        Guter Test, beobachte die Preise dieser Maus auch schon ne Weile.

        Kannst du was zu Akkulaufzeit sagen ? Passen die Herstellerangaben ?

        Kannst du einer höheren Hz Zahl eine bessere Turbo-Gaming Nutzung nachweisen ?

        Habe die Superlight 2 und mal die Hz von 1000 auf 2000 und 4000 hochgesetzt, dann ist aber der Mausweg ganz anders geworden und ich hatte keine Lust von Vorne anzufangen das anzupassen.

        Momentan spiele ich auf 1000 Hz und 1600 DPI.... Frage mir nur, was bringen mir noch mehr Hz, zumal das ja auch Akkulaufzeit kostet....? Die recht "lange" Laufzeit von knappen 90 Std sind es glaub, sind halt auch ne angenehme Angelegenheit. Möchte nicht alle 20 Std wieder aufladen müssen nur weil ich vielleicht aus psychologischen Gründen auf 4000/8000 Hz spiele, dass im Alltag vielleicht gar nix bringt ?
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