Corsair Sabre V2 Pro im Test: Eine Leichte Gaming-Maus [Update]
Die Corsair Sabre V2 Pro mischt mit modernster Wireless- und Sensortechnik sowie nur 36 g Gewicht erfolgreich im Markt der leichten E-Sports-Mäuse mit.
In diesem Artikel
Corsair Web Hub: Mauseinstellungen online
Wie bei Corsair-Mäusen üblich, kann ich auch bei der Corsair Sabre V2 Pro zum Einstellen der fünf Dpi-Stufen oder für Neubelegungen der Tasten die iCUE-Software nutzen. Bei früheren Tests war ich immer wieder von deren teils umständlicher Bedienung und vielen überflüssigen Optionen genervt. Bei diesem Test musste ich mich überhaupt nicht aufregen. Mit dem Corsair Web Hub hat man jetzt eine brauchbare und deutlich entschlackte Alternative im Angebot. Die können Sie einfach in Ihrem Browser aufrufen - das gibt es so bei den Konkurrenten nicht. Der größte Vorteil dieser Online-Lösung ist, dass Sie Ihre Corsair Sabre V2 Pro an jedem PC konfigurieren können, ohne dass iCUE installiert sein muss. Das gefällt mir genauso wie die aufgeräumte Optik und die unkomplizierte Bedienung.
Quelle: Corsair
Der Corsair Web Hub hat zwar noch Beta-Status, ist aber schon jetzt eine brauchbare Alternative zur iCUE-Software.
Nach dem Start, des sich aktuell noch in der Beta-Phase befindenden Corsair Web Hubs, habe ich die Auswahl aus fünf Optionen. Ich kann zwischen meinen vier gespeicherten Profilen wechseln, die Tasten neu belegen, meine fünf Dpi-Stufen festlegen, Makros aufzeichnen sowie in der Maus speichern und Geräteeinstellungen vornehmen. Mehr brauche ich eigentlich nicht, hätte mir aber noch Optionen gewünscht, in denen ich die Hubhöhe minimieren, Motion Sync aktivieren oder die auf bestimmte Untergründe kalibrieren kann.
Besonders gut gefallen hat mir die große Auswahl bei den Tastenbelegungen. Neben den klassischen Mausfunktionen (Scrollen, Klicken) und Dpi-Einstellungen finde ich dort auch die Optionen Tastaturtasten, Multimediatasten, Ausführen, Windows-Verknüpfung, Tastenanschlag und Makro. Dazu können Sie alle Tasten bis auf die linke Maustaste abschalten. Wer die Polling-Rate von 1.000 Hz auf 8.000 Hz erhöhen will, kann das im Menü Geräteeinstellungen erledigen. Fest steht: der Corsair Web Hub hat Potenzial.
Für jede Handgröße und jeden Griffstil ergonomisch
Wer mit einer leichten Gaming-Maus nichts anfangen kann, für den ist die Corsair Sabre V2 Pro nicht geeignet. Die Tatsache, dass Corsairs Leichtgewicht für den E-Sports auch mit 38,21 × 62,55 × 119,25 mm recht kurz, schmal und niedrig ausfällt, schränkt die Zielgruppe, wie ich beim Ergonomie- und Griffstil-Check feststelle, jedoch kaum ein. Egal, ob Sie Ihre Maus bevorzugt mit dem Palm-, Claw- oder Fingertipp-Grip über das Mauspad führen, sie bietet unabhängig vom Griffstil eine sehr gute Ergonomie. In Kombination mit dem geringen Gewicht, das Mausbewegungen mit minimalem Kraftaufwand ermöglicht, ermüdet Ihr Handgelenk deutlich weniger. Davon profitieren sowohl der Hobby-Gamer als auch der professionelle E-Sportler.
Quelle: PCGH-Ratgeber
Bei der Formgebung der Sabre V2 Pro landet Corsair einen Treffer. Sie ist zwar kurz, schmal und niedrig, trotzdem liegt sie, unabhängig von Griffstil und Handgröße, ergonomisch in der Hand.
Bei den passenden Handgrößen ist die Corsair Sabre V2 Pro ebenfalls sehr flexibel. Egal, ob Ihre Hand klein, mittelgroß oder groß ausfällt. Selbst mit dem Palm-Grip, bei dem die gesamte Handinnenfläche auf dem moderat gewölbten Gehäuserücken aufliegt, können Sie die leichte E-Sports-Maus sehr gut führen. Lediglich bei einer ungewöhnlich großen "Pranke" sollten Sie ein anderes Modell in Erwägung ziehen. Mein Tipp wäre die Razer Basilisk V3 Pro oder die Logitech G502 X Plus Lightspeed. Mit ihrer achsensymmetrischen Form kann die Leichtbaumaus theoretisch sogar von Linkshändern genutzt werden. Die sollten dann allerdings die beiden Daumentasten deaktivieren, damit diese nicht ungewollt ausgelöst werden. Sollte das Gehäuse Ihnen jedoch nicht griffig genug sein - ich empfinde es nicht als zu rutschig -, können Sie die Seitenteile und/oder die linke und rechte Maustaste, mit Grip-Tap tunen. Meine Befürchtung, dass die Corsair Sabre V2 Pro dadurch deutlich schwerer wird, bestätigte sich nicht. Das Gewicht bei Vollbestückung erhöht sich lediglich um 1,5 g.
Leistung: Auf Augenhöhe mit der Konkurrenz
Wenn ein Hersteller eine neue Maus auf den Markt bringt, deren primäre Zielgruppe der professionelle Spieler ist, dann müssen Technik und Abtastleistung stimmen. Auch hier überzeugt die Corsair Sabre V2 Pro und kann bei der Sensorleistung mit den Abtasteinheiten anderer E‑Sports‑Maushersteller definitiv mithalten. Mit 33.000 Dpi liegt der Corsair Marksman S im aktuellen Dpi-Sweetspot, wobei weder der E-Sportler noch der Gelegenheitsspieler mit einer solch hohen Abtastrate zocken wird. Das macht nur ein Maustester, der wie ich die Abtastleistung im Grenzbereich bei maximalen Dpi ausloten möchte. Bei 33.000 Dpi ist Corsairs neue E-Sports-Maus zwar sehr empfindlich, lässt sich aber trotzdem auf einem Stoff-Mauspad mit etwas höheren Start- und Reibwiderständen gerade bei der Büroarbeit noch kontrolliert führen.
Quelle: PCGH-Ratgeber
Mit 33.000 Dpi liegt der Corsair Marksman S im aktuellen Dpi-Sweetspot für E-Sport-taugliche Gaming-Mäuse.
Bei praxisnäheren Dpi-Raten ab 1.600 Dpi punktet die Corsair Sabre V2 Pro mit einer fehlerfreien, präzisen Abtastung ohne Jittering und mit minimaler Latenz. Die Hyperpolling-Rate von 8.000 Hz verursacht, abgesehen von Stromhunger, auch bei der kabellosen Datenübertragung keine Probleme. Mit 1,1 mm fällt die Hubhöhe 0,3 mm höher aus als bei der Razer Viper V3 Pro, Asus Harpe Ace Extreme und Logitech G Pro X Superlight 2. Das ist allerdings kein großes Manko, außerdem stehen die Chancen gut, dass Corsair MCU-Features wie die Hubhöhe oder die Untergrundkalibrierung noch in den Web-Hub integriert. Zudem bin ich zuversichtlich, dass diese Optionen in der iCUE-Software enthalten sein werden. Bisher konnte ich nur den neuen Corsair Web Hub testen, da iCUE die Corsair Sabre V2 Pro bisher nicht erkennt.
Corsair Sabre V2 Pro: Testergebnis
Die Corsair Sabre V2 Pro darf bei den E-Sports-tauglichen Gaming-Mäusen mitspielen und qualifiziert sich dafür nicht nur mit ihrem geringen Gewicht und ihrer Form, sowie der damit verbundenen sehr guten Ergonomie für alle Griffstile und Handgrößen. Auch bei der Technik, Ausstattung und Abtastung steht sie auf einer Stufe mit den deutlich schwereren Mitbewerbern. In Anbetracht des Gebotenen verlangt Corsair mit 110 Euro nicht zu viel. Ganz im Gegenteil: Die Razer Viper V3 Pro ist noch rund 20 Euro teurer, während der Preis der Asus Harpe Ace Extreme trotz Karbongehäuse mit 230 Euro jenseits von Gut und Böse liegt. Für einen Preis-Leistungs-Tipp reicht es allerdings nicht, für eine uneingeschränkte Empfehlung schon.

Zumindest hat Logitech eine akzeptable Lösung, ein Offline Programm um die Maus einzustellen. Es wird dann auf der Maus gespeichert und man braucht die Software nicht mehr.
108€ beim Hersteller.
Schwerer trotz Löcher!, "Fishy" Software.
Wenn man also diese Maus mit der Razer im Artikel vergleicht, dann schneidet die Razer für mich besser ab, auch wenn ich nie eine Razer kaufen würde.
Die 70€ waren ja im Sale, die Razer wird es auch mal günstiger im Sale geben.
Ist also gleich teuer mit ~110€.
Rosa Brille wäre, wenn man alles gutheißt, aber wenn man alles von einer Sache schlecht redet, welche Farbe hat die Brille dann?
Es gibt viele Mäuse die sind billiger und besser als Razer oder Logitech.
Aber man sollte derzeit warten, bis die neuen Halleffekt Tasten aus China kommen.
Ob die Software von Logitech, Corsair und Razorn nicht fishy ist, lasse ich mal so dahin gestellt. Bei den meisten China Mäusen gibt es einen Web-Treiber. Ich habe alle Einstellungen an einem Wegwerf-PC gemacht und nie fishy Software auf meinem Rechner installiert. Ich erinnere nur mal daran, dass Razer den Usern mal einen Minder mit insntalliert hat (https://www.heise.de/news...).
108€ beim Hersteller.
Schwerer trotz Löcher!, "Fishy" Software.
Wenn man also diese Maus mit der Razer im Artikel vergleicht, dann schneidet die Razer für mich besser ab, auch wenn ich nie eine Razer kaufen würde.
Die 70€ waren ja im Sale, die Razer wird es auch mal günstiger im Sale geben.
Ist also gleich teuer mit ~110€.
Rosa Brille wäre, wenn man alles gutheißt, aber wenn man alles von einer Sache schlecht redet, welche Farbe hat die Brille dann?
Die Razer Magnesium Maus, Viper Mini Signature, hat irgendwas um die 400€ gekostet.
Wo ist das gleich viel?
Das Gehäuse ist aus Magnesium die Tasten haben ein krass geiles Feedback. Bei Razer kostet sowas mehrere hundert Euro. Ich hatte für die keine 70 im Sale bezahlt.
Fishy China Software? Ja, natürlich. Aber die kann ich auf einem anderen Rechner installieren, da die Settings am Ende in die Maus geladen werden und ich die ohne Software verwende.
108€ beim Hersteller.
Schwerer trotz Löcher!, "Fishy" Software.
Wenn man also diese Maus mit der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Corsair im Artikel vergleicht, dann schneidet die Corsair für mich besser ab, auch wenn ich nie eine Corsair kaufen würde.
Die 70€ waren ja im Sale, die Corsair wird es auch mal günstiger im Sale geben.
Ist also gleich teuer mit ~110€.
Rosa Brille wäre, wenn man alles gutheißt, aber wenn man alles von einer Sache schlecht redet, welche Farbe hat die Brille dann?
Es gibt viele Mäuse die sind billiger und besser als Corsair, Razer oder Logitech.
Aber man sollte derzeit warten, bis die neuen Halleffekt Tasten aus China kommen.