Corsair Sabre V2 Pro im Test: Eine der leichtesten Gaming-Mäuse [Update mit neuen Modellen]
Mit modernster Wireless-, Tastenschalter- und Sensortechnik, vor allem aber einem Fliegengewicht von nur 36 g, möchte Corsair mit der neuen Sabre V2 Pro erfolgreich im Markt der leichten kabellosen E-Sports-Mäuse mitmischen. Ob der Plan des Herstellers aufgeht, erfahren Sie im Test.
In diesem Artikel
Leichte Gaming-Mäuse ohne Kabel haben sich nicht nur beim Otto-Normal- und Hobby-Gamer, sondern auch bei professionellen Spielern als Trend etabliert. Ein geringes Gewicht wird mittlerweile sogar zum Kaufargument, mit dem viele Hersteller werben. Leichte Wireless-Mäuse wie die Logitech G Pro X Superlight 2 Lightspeed (60 g), die Razer Viper V3 Pro (54 g) oder Asus ROG Harpe Ace Extreme (47 g) sollen maximale Wendigkeit und Kontrolle für schnelle Flicks garantieren und weite 180-Grad-Drehungen sowie präzises Zielen möglich machen.
Mit der Sabre V2 Pro schickt Corsair jetzt einen sehr ernst zu nehmenden Konkurrenten ins Rennen um die leichteste und beste kabellose E-Sports-Maus. Der befindet sich mit einem 33.000-Dpi-Sensor, 8.000 Hz Polling-Rate und langlebigen, taktilen Tastenschaltern technisch auf jeden Fall auf Augenhöhe mit den Leichtgewichten von Logitech, Razer und Asus. In puncto Gewicht allerdings lässt die Corsair Sabre V2 Pro die Mitbewerber mit nur 36 g weit hinter sich. Sie ist sogar, von Exoten des Herstellers G-Wolves (Fenrir Asym/HSK Pro 4K) abgesehen, aktuell der leichteste Vertreter ihrer Zunft. Was Corsairs für moderate 110 Euro erhältliches kabelloses Fliegengewicht noch empfehlenswert macht, habe ich beim ausgiebigen Probezocken für Sie herausgefunden.
| Produkt | Corsair Sabre V2 Pro |
|---|---|
| Hersteller/Vertrieb (Webseite) | Corsair (https://www.corsair.com/de/de) |
| Preis/Preis-Leistung/Verabeitung | Ca. € 110,-/befriedigend/sehr gut |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3592825 |
| Bauart/Anschluss/Verarbeitung | Drahtlos/2,4 GHz USB-C-auf-USB-A-Kabel |
| Empfohlener Spielstil geeignet für | Low-, Mid- und High-Sense/Rechtshänder |
| Ausstattung | 1,60 |
| Abtastung/Lasertyp | Optisch (IR-LED)/Corsair Marksman S |
| Anzahl Tasten | 5 + Mausrad (alle programmierbar außer der linken Maustaste) |
| Maximale Auflösung | 33.000 Dpi (Abtasthilfen per ARM-CPU) |
| Kabellänge | Ca. 180 cm (USB-A-auf-USB-C-Ladekabel, Anschluss Empfänger) |
| Sonderausstattung | Dpi-Umschaltung (5 Stufen, 100 Dpi-Schritte per Tastenkombination und Indikator LED), nur 36 Gramm Gewicht, mechanische Schalter mit taktilen Druckpunkt (100 Mio. Klicks), Wireless (2,4 GHz), Makrofunktion, Profilspeicher (4 Profile), Konfiguration per Corsair Web Hub, 8.000 Hz Wireless-Hyperpolling, Receiver mit Mauspad-Clip, große Mouse Skates, Grip-Tape, stoffummanteltes Kabel |
| Eigenschaften | 1,15 |
| Größe/Gewicht/Volumen (angenähert) | 38,21 × 62,55 × 119,25 mm/36 g/ca. 102 cm³ |
| Druckpunkte Haupt-/Sondertasten | Sehr gut/gut bis sehr gut |
| Druckpunkt/Rasterung Scrollrad | Gut bis sehr gut/sehr gut |
| Funktionsumfang und Features Software | Gut/keine Option für die Lift-off-Distance, Angle Snapping, Motion Sync oder Untergrundkallibrierung |
| Leistung | 1,13 |
| Gesamtnote (Fazit) | 1,23 |
Geringes Gewicht, reduzierte Ausstattung?
Obwohl das Gehäuse der Corsair Sabre V2 Pro über keine skelettartige, sondern reguläre Bauweise ohne Aussparungen im Material verfügt, schafft es Corsair, das Gewicht auf gemessene 35,1 Gramm (Werksangabe: 36 g) zu reduzieren. Ich fürchte, dass Corsair dies nur gelingt, indem man die Ausstattung einspart, die das Gesamtgewicht entscheidend erhöhen würde. Diese Befürchtung bestätigt sich nicht und der Feature-Schwund zugunsten des geringen Gewichts hält sich in Grenzen und fällt vor allem nicht größer aus, als bei den oben erwähnten Konkurrenten.
Quelle: PGCH
Anders als von Corsair kommuniziert, kommt die Sabre V2 Pro bei uns auf der Waage auf noch leichtere 35,1 g (statt 36,0 g).
Dass eine RGB-Beleuchtung bei der Entwicklung auf dem Streichzettel stand, ist klar. Den Trend weg vom ablenkenden Blink-Blink beobachte ich schon eine ganze Weile bei leichten E-Sports-Mäusen ohne Kabel. Neben den direkten Konkurrenten der Corsair Sabre V2 Pro ist die erst kürzlich getestete Razer Deathadder V4 Pro ein anschauliches Beispiel für die Entwicklung zur gewichtsreduzierenden Schlichtheit. Weitere Gramm spart Corsair sicher ein, indem man auf ein Bluetooth-Modul auf der Platine verzichtet und die Anzahl der Extraknöpfe auf zwei Daumentasten reduziert.
Zusätzlich verzichtet Corsair wie Logitech bei der G Pro X Superlight 2 auf einen dedizierten Dpi-Umschalter. Daher wählen Sie die fünf per Software festlegbaren Dpi-Stufen, indem Sie die rechte Maustaste und die hintere Daumentaste zusammen für drei Sekunden gedrückt halten. Die geänderte Dpi-Stufe wird dann von einer farbigen LED unterhalb des Mausrads angezeigt. Letzteres ist übrigens nicht massiv, sondern mit großzügigen Aussparungen gefertigt. Auch das spart ein paar Gramm.
Auf der Habenseite stehen der Corsair-Marksman-S-33.000-Dpi-Sensor, eine 8.000-Hz-Polling-Rate bei 2,4-GHz-Funkübertragung, die mechanischen Tasten mit taktilen Druckpunkt sowie einer Lebensdauer von 100 Mio. Betätigungen, der Speicher für vier Profile und eine Makrofunktion. Diese Feature-Liste der Corsair Sabre V2 Pro unterscheidet sich - wenn überhaupt - nur geringfügig von den Mitbewerbern. Bei den Akkulaufzeiten fällt Corsairs E-Sports-Maus mit rund 70 Stunden jedoch hinter die Logitech G PRO X Superlight 2 (95 Stunden) und Razer Viper 3 Pro (95 Stunden) zurück. Diese Werte beziehen sich allerdings auf eine kabellose Datenübertragung mit lediglich 1.000 Hz. Wie ich schon in mehreren Tests festgestellt habe, reduziert eine Polling-Rate von 8.000 Hz die Akkulaufzeit auf rund ein Viertel.
Zwei weitere Extras, die ich im Karton der Corsair Sabre V2 Pro finde, sind ein Satz großflächige Maus-Skates und Grip-Tape. Letzteres wird bei vielen leichten E-Sports-Mäusen mitgeliefert. Nicht zuletzt, um das Gewicht niedrig zu halten, verfügen die Präzisionsmäuse weder über eine spezielle Beschichtung wie eine Gummierung noch über griffige Elemente und Strukturen in den Fingermulden. Dem 2,4-GHz-Empfänger, der etwas größer geraten ist, spendiert Corsair einen Klipp, mit dem Sie diesen an einem nicht zu dicken Mauspad aus Stoff oder Hartplastik befestigen können.

Zumindest hat Logitech eine akzeptable Lösung, ein Offline Programm um die Maus einzustellen. Es wird dann auf der Maus gespeichert und man braucht die Software nicht mehr.
108€ beim Hersteller.
Schwerer trotz Löcher!, "Fishy" Software.
Wenn man also diese Maus mit der Razer im Artikel vergleicht, dann schneidet die Razer für mich besser ab, auch wenn ich nie eine Razer kaufen würde.
Die 70€ waren ja im Sale, die Razer wird es auch mal günstiger im Sale geben.
Ist also gleich teuer mit ~110€.
Rosa Brille wäre, wenn man alles gutheißt, aber wenn man alles von einer Sache schlecht redet, welche Farbe hat die Brille dann?
Es gibt viele Mäuse die sind billiger und besser als Razer oder Logitech.
Aber man sollte derzeit warten, bis die neuen Halleffekt Tasten aus China kommen.
Ob die Software von Logitech, Corsair und Razorn nicht fishy ist, lasse ich mal so dahin gestellt. Bei den meisten China Mäusen gibt es einen Web-Treiber. Ich habe alle Einstellungen an einem Wegwerf-PC gemacht und nie fishy Software auf meinem Rechner installiert. Ich erinnere nur mal daran, dass Razer den Usern mal einen Minder mit insntalliert hat (https://www.heise.de/news...).
108€ beim Hersteller.
Schwerer trotz Löcher!, "Fishy" Software.
Wenn man also diese Maus mit der Razer im Artikel vergleicht, dann schneidet die Razer für mich besser ab, auch wenn ich nie eine Razer kaufen würde.
Die 70€ waren ja im Sale, die Razer wird es auch mal günstiger im Sale geben.
Ist also gleich teuer mit ~110€.
Rosa Brille wäre, wenn man alles gutheißt, aber wenn man alles von einer Sache schlecht redet, welche Farbe hat die Brille dann?
Die Razer Magnesium Maus, Viper Mini Signature, hat irgendwas um die 400€ gekostet.
Wo ist das gleich viel?
Das Gehäuse ist aus Magnesium die Tasten haben ein krass geiles Feedback. Bei Razer kostet sowas mehrere hundert Euro. Ich hatte für die keine 70 im Sale bezahlt.
Fishy China Software? Ja, natürlich. Aber die kann ich auf einem anderen Rechner installieren, da die Settings am Ende in die Maus geladen werden und ich die ohne Software verwende.
108€ beim Hersteller.
Schwerer trotz Löcher!, "Fishy" Software.
Wenn man also diese Maus mit der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Corsair im Artikel vergleicht, dann schneidet die Corsair für mich besser ab, auch wenn ich nie eine Corsair kaufen würde.
Die 70€ waren ja im Sale, die Corsair wird es auch mal günstiger im Sale geben.
Ist also gleich teuer mit ~110€.
Rosa Brille wäre, wenn man alles gutheißt, aber wenn man alles von einer Sache schlecht redet, welche Farbe hat die Brille dann?
Es gibt viele Mäuse die sind billiger und besser als Corsair, Razer oder Logitech.
Aber man sollte derzeit warten, bis die neuen Halleffekt Tasten aus China kommen.