Optimale Konfiguration von Gehäuselüftern: der8auer testet Core i9-9980XE als Extrem-Beispiel
Roman "der8auer" Hartung hat sich anhand eines Core i9-9980XE auf einem Gigabyte Aorus X299 Master samt NZXT Kraken X72 (AiO-Wasserkühlung mit 360-mm-Radiator) angesehen, wie die Lüfterkonfiguration in einem Phanteks Evolv X die Temperaturen der CPU und Spannungswandler verändert. Die Quintessenz: Die "klassische" Auswahl muss nicht die sinnvollste sein.
PC-Gehäuse sollten belüftet werden, damit sich die Abwärme des Prozessors, der Spannungswandler auf dem Mainboard und der Grafikkarte nicht staut, die Hardware dadurch (zu) heiß wird und sich im Ernstfall zur Schonung heruntertaktet. Bei der wohl gängigsten Konfiguration sitzt mindestens ein Lüfter einblasend vorne und ein weiterer hinten beziehungsweise oben herauspustend. Wer die Abwärme schneller herausbefördern möchte, setzt zusätzliche Ventilatoren ein. Roman "der8auer" Hartung hat sich jetzt mal wieder angesehen, wie effizient verschiedene Lüfterkonfigurationen sind - im Jahre 2019 mit einer 360 mm großen Kompakt-Wasserkühlung in Form einer NZXT Kraken X72. Die Besonderheit von Waküs: Die Abwärme wird vom Siliziumchip zum Radiator, also einer Stelle nach Wahl, befördert. Nutzer müssen sich erstens entscheiden, wo der Wärmetauscher montiert werden soll, und zweitens, ob die Lüfter herein- oder herausblasen sollen.
AiO-Wasserkühlungen sollten herausblasend montiert werden
Der8auer hat mit dem Core i9-9980XE ein Extrem-Beispiel herangezogen, dessen 18 Kerne mit einem AVX-512-Takt von 4,2 GHz in Prime 95 gut 280 Watt aufnehmen. Zum Einsatz kam er auf einem Gigabyte Aorus X299 Master, das unter Beweis stellen soll, wie viel Kühlleistung feine Aluminiumlamellen statt massive Blöcke aufbringen. Im Phanteks Evolv X brachten zwei hereinblasende 140-mm-Lüfter im Deckel hinten/oben und ein weiterer an der Rückseite sowie drei herausblasende 120-mm-Ventilatoren an der AiO-Wakü vorne die besten Ergebnisse, wenn man neben den Prozessor- auch die Spannungswandlertemperaturen betrachtet: Letztere lagen bei ausgelesenen 71 Grad Celsius, jene der CPU-Kerne bei 78 °C. Die CPU-Temperaturen alleine sind am niedrigsten, wenn der Radiator Frischluft von außen ansaugt (75 °C), dann wird die Abwärme jedoch im Gehäuse verteilt, was die Spannungswandler auf über 80 °C aufheizt. Die Aluminiumlamellen, die Gigabyte wieder auf seinen Oberklasse-Mainboards einsetzt (aktuell als einziger Hersteller), profitieren erheblich von einem direkten Luftstrom. Auch die Grafikkarte sollte so kühler laufen.
Quelle: der8auer
Optimale Konfiguration von Gehäuselüftern: der8auer testet Core i9-9980XE als Extrem-Beispiel (1)
Für die Temperaturentwicklung in PC-Gehäusen erscheint es fast immer ratsam, Radiatoren herausblasend zu montieren. Wer einen größeren unbedingt in der Front und nicht im Deckel unterbringen möchte, sollte eine Lüfterkonfiguration wie der8auer ausprobieren, bei der die Frontlüfter auf dem Radiator die Abwärme aus dem Gehäuse herausblasen und die restlichen Frischluft ansaugen.

damit bezweckst du zwangsläufig dass durch alle ritzen und schlitze deines gehäuses die luft eingesaugt wird...
nicht besonders förderlich bzw ratsam wie ich finde.
ich für meinen teil bezweifle das so eine gute durchlüftung erreicht wird...
was wirklich gut mit diesem prinzip klappen sollte ist eine erhöhte staubentwicklung im gehäuse.
aber hey, jeder so wie er meint
damit bezweckst du zwangsläufig dass durch alle ritzen und schlitze deines gehäuses die luft eingesaugt wird...
nicht besonders förderlich bzw ratsam wie ich finde.
ich für meinen teil bezweifle das so eine gute durchlüftung erreicht wird...
was wirklich gut mit diesem prinzip klappen sollte ist eine erhöhte staubentwicklung im gehäuse.
aber hey, jeder so wie er meint
Da hat jeder seine Meinung und Erfahrungen.
Ich habe auch schon genug ausführliche Test mit Messungen der verschiedenen Varianten gesehen wo es förderlicher war mehr Wärme direkt abzuführen.
Ich hab nur folgendes beachtet:
Keinen Wärmestau entstehen lassen
Kamineffekt zu nutze machen
Keinen Schrott einbauen
Ich habe einen Noctua CPU Kühler und 3 Noctua Gehäuselüfter.
Alle mit Low Noise Adapter angeschlossen.
1x Frischluft vorne rein (120mm)
1x Nach hinten raus auf Höhe CPU Kühler (120mm)
1x Nach oben raus genau über dem CPU Kühler (140mm)
Bei hoher-maximaler Auslastung von GPU und CPU ist nichts zu hören und keine Temp geht über 65 Grad - (Außer bei Prime 95-AVX).
7700k leicht übertaktet
GTX 1080 leicht übertaktet
Das wars.
Viele mit normalen bzw Gaming Systemen die ich kenne übertreiben es total,
dabei ist es doch so Kinderleicht einen Durchschnitts PC sehr Leise gut zu kühlen.
damit bezweckst du zwangsläufig dass durch alle ritzen und schlitze deines gehäuses die luft eingesaugt wird...
nicht besonders förderlich bzw ratsam wie ich finde.
ich für meinen teil bezweifle das so eine gute durchlüftung erreicht wird...
was wirklich gut mit diesem prinzip klappen sollte ist eine erhöhte staubentwicklung im gehäuse.
aber hey, jeder so wie er meint
Ich stelle mir bei den Test nicht nur die Frage sondern finde es gut so was mal berücksichtigt zu haben.
Wenn ich aber eine Aio 240 in die front packe und oben vielleicht luft hinein lasse b.z.w hinaus.
Wie könnte man sich das den an besten an stellen (Rein technisch gesehen in bezug auf den Test und welche option man hätte.)
Habe aktuell 2 140er oben und die nehmen die warme luft raus da ich noch ein luftkühler für den cpu habe ist dass das beste glaube ich. Hinten noch ne 120er der die luft raus befördert und vorne 2 120er und unten nochmal 1 120er.
Damit ist auch die grafikarte und der cpu das gehäuse schön kühl so in normal betrieb umter 45 grad. Unter last gute 50-55 grad. (so genau weis ich es nicht)