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  • PC-Gehäuse 2017: Test, Kaufberatung, Bestenliste [Update: Mai]
    Quelle: PC Games Hardware

    PC-Gehäuse 2017: Test, Kaufberatung, Bestenliste [Update: Mai]

    Gehäuse-Test (Update: Mai 2017): Big-Tower, Midi-Tower oder doch eher ein Gehäusezwerg für Micro-ATX- oder Mini-ITX-Platinen? Wer seiner Hardware ein neues Zuhause spendieren will, muss sich nicht nur über die Größe der Hardware-Behausung in spe Gedanken machen. Auch Faktoren wie Kühlung, Lautheit der mitgelieferten Lüfter und nicht zuletzt die Optik beeinflussen die Gehäusewahl. Worauf noch zu achten ist und welche Modelle besonders empfehlenswert sind, zeigt unser Gehäuse-Special.

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    Hinweis: Neuzugänge sind rot markiert. Darüber hinaus wurden alle Preise aktualisiert und die Empfehlungen überprüft.

    Die Optik und die Größe, respektive das Aussehen sowie das Format/Innenraumvolumen spielen bei der Wahl eines neuen Gehäuses eine wichtige Rolle. Während der Look, beispielsweise der Trend zu gläsernen Seitenteilen, alternativen Designs und einer auffälligen RGB-Beleuchtung, eindeutig ein subjektives Kaufkriterium ist, wird die Entscheidung für ein bestimmtes Format dadurch stark beeinflusst wird, wie viel Platz für den Rechenknecht überhaupt zur Verfügung steht - egal, ob er nun unterm Schreibtisch steht oder auffällig an einem anderen Platz präsentiert werden soll.

    Ein weiterer entscheidender Punkt beim Gehäuse-Neukauf ist die gebotene Ausstattung. Hier sollte man beispielsweise schauen, ob die im Idealfall entfernbaren Festplattenkäfige Platz für alle einzubauenden Laufwerke bereithalten und ob auch hohe CPU-Turmkühler und lange Grafikkarten ins Gehäuse passen. Weitere Dinge, auf die es zu achten gilt, sind Extras wie mehrere 5,25-Zoll-Laufwerksschächte, Einbauplatz für Radiatoren beim WaKü-Einsatz, ein Sichtfenster im Seitenteil, eine vorhandene Dämmung sowie die Lüfterbestückung. Sie sehen selbst, wie schwer es ist, das passende Gehäuse zu finden. Aus diesem Grund zeigen wir im Folgenden nicht nur die wichtigsten Kaufkriterien, sondern stellen auch Kauftipps aus den verschiedenen Gehäuseklassen vor. Dabei orientieren wir uns nicht zu sehr an den von den Herstellern angegebenen Formaten (Big-/Midi-Tower, Micro-ATX-/Mini-ITX-Gehäuse), sondern klassifizieren die Hardware-Behausungen anhand ihres Innenraumvolumens in Litern. Diese Größe fließt seit der Renovierung unserer Testmethoden mit in die Bewertung der Eigenschaften ein (siehe Abschnitt 3).

    Groß, etwas kleiner oder doch ein Mini?

          

    Wenn Sie Ihrer Hardware eine Behausung im Großformat spendieren (Midi- oder Big-Tower/ca. 120 bis ca. 50 Liter Innenraumvolumen) , dann haben Sie viel Platz. Egal ob Sie als Wakü-Fan mehrere Wärmetauscher im 3x120-/3x140-Format oder als Spieler ein Zwei- oder sogar Drei-Wege-SLI/Crossfire-System unterbringen wollen. Je nachdem wie viele groß dimensionierte PC-Komponenten oder Wärmetauscher Sie einbauen wollen, kann bereits ein geräumiges, vom Hersteller als Midi-Tower klassifiziertes Modell wie das hier empfohlene und günstige Chieftec Gaming GP-01B (Innenraumvolumen: 49 Liter) reichen. Gerade bei der neuesten Gehäusegeneration verschwimmen die Grenzen nicht nur bei der Ausstattung und der Zahl der Montageplätze für die Laufwerke, sondern auch bei der für die Kühlung entscheidende Lüfterbestückung (vorhandene Lüfter/Lüfterplätze) immer mehr. Selbst große Wakü-Radiatoren lassen sich mittlerweile dank des großzügigen Platzangebots bequem in die großräumigen Midi-Modelle einbauen. Dazu kommt, dass Laufwerkskäfige auch hier nicht mehr um- oder ausgebaut werden müssen, um Platz für sperrige Komponenten zu schaffen.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Gehäusekauf ist die Temperaturentwicklung. In großformatigen Gehäusen werden zentrale Komponenten wie CPU, Grafikkarte oder Spannungswandler besser gekühlt als beispielsweise in einem mit Hardware vollgestopften Micro-ATX- oder gar Mini-ITX-Gehäuse. Beim Midi- oder Big-Towern dagegen spielt der Formfaktor respektive das Innenraumvolumen für die Synthese aus einer guten Komponentenkühlung und einer geringen Lüfterlautheit oft eine untergeordnete Rolle. Das zeigt unsere letzte Marktübersicht in der PCGH 02/2017, bei der wir die Testkandidaten unabhängig von dem vom Hersteller angegebenen Format auswählen und bei der erstmalig ein Testverfahren für alle Gehäuseklassen zum Einsatz kommt. Im Wesentlichen unterscheiden sich Gehäuse der Volumenklasse von rund 120 bis 50 Liter in dem vorhandenen Platz für Komponenten, der Möglichkeit Radiatoren montieren zu können sowie dem Komfort beim Einbau der Hardware.

    Bei den Kaufkriterien Kühlung und Platzangebot für Komponenten sowie deren bequemen Einbau hat ein mit einem Micro-ATX- oder gar Mini-ITX-Mainboard bestücktes Mini-Gehäuse mit einem Innenraumvolumen von lediglich 20 bis 30 Litern natürlich das Nachsehen. Auch die Zahl der Komponenten, die in einen Gehäusezwerg eingebaut werden können, ist deutlich eingeschränkt. Zumal es bei den besonders kleinen Modellen auch noch Beschränkungen bei der Länge des Netzteils und der Grafikkarte sowie der Höhe des CPU-(Turm-)Kühlers gibt. Doch gerade PC-Spieler, die sich einen potenten Rechner als Konsolenersatz zusammenbasteln, benötigen oft nur Platz für zwei Festplatten/SSDs, ein optisches Laufwerk und eine Grafikkarte. Für diese Konfiguration reichen eine Micro-ATX/Mini-ITX-Platine sowie ein entsprechend kleines Gehäuse. Solche kleine Boards und Gehäuse sind ein paar Euro günstiger als größere Modelle.

    Dazu kommt, dass viele Hersteller bei der aktuellen Mini-Gehäuse-Generation versuchen mithilfe einer durchdachten Lüfterbestückung sowie effizienten Zwei- oder Drei-Kammersystemen die Kühleigenschaften auf das Niveau der große Brüder zu hieven. Unsere Marktübersicht "Micro-ATX-/Mini-ITX-Gehäuse" in der ab dem 5.4.2017 erhältlichen PCGH 05/2017 zeigt jedoch, dass dies nicht immer gelingt und der Einsatz von Spielertauglicher Hardware für höhere Temperaturen im Innenraum und bei der Kühlung von CPU und GPU sorgt. Ein Gehäuse-Mini kann zwar eine ordentliche Kühlung bieten, die bedingt durch das geringe Innenraumvolumen jedoch nicht ganz so gut ausfällt, wie bei den großen Brüdern.

    Geräuschkulisse, Lüfterbestückung, Luftstrom und Komfort beim Einbau

          

    Will man optimal niedrige Temperaturen im Gehäuse erzielen, ist es natürlich einfach, dieses mit vielen schnellen Lüftern und großzügigen Luftlöchern auszustatten. Im Gegenzug kann ein komplett geschlossenes Gehäuse mit leisen oder gar keinen Lüftern für gefährlich hohe Temperaturen sorgen. Daher kommt es beim Gehäusekauf darauf an, den richtigen Kompromiss aus Lautheit und Temperatur zu finden, wobei der für Sie ideale Mittelweg natürlich auch von Ihrer persönlichen Lärmtoleranz abhängt. Dabei eignen sich manche Gehäuse bauartbedingt besser für niedrige Temperaturen bei angenehmer Lautheit als andere. So dämmen zum Beispiel dicke, hochwertige Seitenwände den Lüfterlärm besser als dünne und Seitenteile aus bis zu 5 mm dickem Glas senken die Geräuschkulisse deutlich besser als Plexiglasfenster. Des Weiteren lassen Ausstattungsextras wie Dämmmatten oder Seitenteile aus bis zu 5 mm dicken Hartglas lassen wenig Geräusche aus dem Innenraum nach draußen dringen. Im Gegenzug können große Lüftungslöcher, Elemente mit Wabengitter oder Luftschlitze die Silent-Tauglichkeit dagegen beeinträchtigen, da durch diese optischen Extras die Dämmung leidet.

    Sehr wichtig sind natürlich auch Anzahl und Art der serienmäßig im Gehäuse eingebauten Lüfter. Da längst nicht jeder Hersteller angibt, wie laut die Propeller sind oder zumindest mit welcher Drehzahl diese rotieren, prüfen wir bei unseren Gehäusetests stets, wie laut die enthaltenen Luftquirle sind. Dazu regeln wir deren U/min bei den neuen Testmethoden nicht mehr per Netzteil oder Lüftersteuerung, sondern nutzen die Q-Fan-Control-Funktion unseres neuen Test-Platine (Asus Z170i Pro Gaming, Details siehe Abschnitt 3).

    Wer sich schon vor dem Kauf des Gehäuses über die enthaltenen Lüfter informieren möchte, kann anhand von Fotos auf der Herstellerwebseite versuchen zu überprüfen, ob die eingebauten Lüfter über eine gute Entkopplung verfügen. Damit wird verhindert, dass Schwingungen auf das Gehäuse übertragen werden. Im Idealfall können Sie auf den Fotos zudem die Produktnummern der Lüfter erkennen. Damit lässt sich googeln, mit welcher Drehzahl diese arbeiten und um welchen Hersteller es sich handelt - ein erstes Indiz für die Qualität der Lüfter. Wenn Ihr Budget hoch genug ist, kann sich sogar ein Austausch lohnen, denn Hochwertige Lüfter fördern dank zahlreicher Optimierungen meist bei gleicher Lautheit mehr Luft als günstige Modelle. Die günstigere Lösung sind 7V/5V-Adapter und separate Lüfterentkoppler.

    Ein Großteil der aktuell erhältlichen Gehäuse verfügen über einen ähnlichen Aufbau: Das Netzteil sitzt unten und Lüfter lassen sich in Front, Heck sowie Deckel einbauen oder sind dort bereits vorhanden. Lüfter in der Front lohnen sich auf jeden Fall. Des Weiteren haben wir bei unseren Tests festgestellt, dass die CPU kälter bliebt, wenn CPU- und Gehäuselüfter Richtung Heck blasen. Zeigen CPU- und Gehäuselüfter zum Deckel, profitiert davon die Grafikkarte. Bei vielen großen Gehäusen, die eine Einbaumöglichkeit für zwei oder drei 120- bis 140-mm-Lüfter im Deckel bieten, lässt sich zudem meist ein Dual- oder Triple-Radiator einbauen. Und auch für die übrigen Komponenten einer Wasserkühlung wie Pumpe oder Ausgleichsbehälter ist wie beim Be Quiet Silent Base 900 Pro Platz vorhanden.

    Immer beliebter werden auch Innenraumdesigns, bei denen für das Netzteil, teils auch für die Laufwerke, eine Kammer vorhanden ist und bei denen der Stromgeber oben im Gehäuse eingebaut wird. Ein gutes Beispiel ist das In Win 303 (siehe Bild), bei dem sogar noch die Lüfterbefestigungen an der Front und die Laufwerkskäfige fehlen und die durch zwei 2,5-Zoll-Halterungen im Innenraum sowie zwei 3,5-Zoll-Befestigungen an der Rückseite der Mainboard-Halterung ersetzt werden. Gerade einzelne Montagemöglichkeiten für 2,5-Zoll-SSDs am Gehäuseboden, an der Netzteilkammer oder wie oben beschrieben an der Rückseite des Mainboard-Trays sind immer öfter zu finden und bieten sich vor allem für den Bastler an, der sehr hohe Radiatoren in die Front seines Gehäuses einbauen möchte.

    Die Komfortfunktionen eines Gehäuses werden ebenfalls oft unterschätzt. Dabei erleichtern sie nicht nur den Komponenteneinbau, sondern auch den täglichen Umgang mit dem PC. Außerdem bleibt ein Rechner bei Hardware-affinen Bastlern selten lange unverändert - auch beim Umbauen ist ein komfortables Gehäuse von Vorteil. Ein gutes Beispiel hier wäre die Festplattenmontage, bei der es zahlreiche Lösungen gibt. Die schlechteste: HDDs werden einfach festgeschraubt und übertragen Schwingungen. Bei günstigen Gehäusen lassen sich HDDs meist mit Plastikhalterungen befestigen. Damit erspart man sich zwar das Festschrauben, eine Entkopplung findet jedoch nicht statt. Besser sind Schubladen, in denen sich Datenträger festschrauben lassen. Oft verfügen die Schubladen über eine integrierte Dämmung. Dabei gibt es jedoch sehr große Unterschiede.

    Zu den weiteren Ausstattungs-Features, die den Zusammenbau erleichtern, gehören unter anderem, Platinenhalterungen, die um 90 Grad gedreht werden, Kabeldurchführungen (Aussparungen) in der Zwischenwand und/oder der Platinenhalterung, ein Kabelmanagement mit Klettverschluss ein Mainboard-Schlitten, Seitenwände mit schraubenloser Befestigung sowie die Möglichkeit, nicht bestückte Laufwerkskäfige zu demontieren.

    Ein weiterer Trend, der sich nicht nur in unseren Marktübersicht sondern auch bei den zahlreichen Gehäuse-Neuvorstellung in den letzten Monaten herauskristallisiert hat, ist der Fakt, dass immer mehr Midi-/Big-Tower und mittlerweile auch Gehäuse-Minis mithilfe von Glaselementen (Seitenteile/Front) sowie einer auffälligen Beleuchtung optisch einiges hermachen und zu Hinguckern und Designerstücken mutieren. Mittlerweile ist auch die RGB-Beleuchtung in der Gehäuse-Sparte angekommen, einige Hersteller wie Bitfenix, Phanteks oder Be Quiet liefern sogar als LED-Stripes bezeichnete Leuchtstreifen mit. Sollte das Gehäuse allerdings bei Ihnen unter dem Schreibtisch verschwinden, können Sie auf all diesen visuellen Schnickschnack beim Kauf verzichten, was sich auf jeden Fall auf die Anschaffungskosten auswirkt.Enermax Steelwing (Design-Mini-ITX-Gehäuse) mit der Enermax Liqmax II 120SEnermax Steelwing (Design-Mini-ITX-Gehäuse) mit der Enermax Liqmax II 120SQuelle: PC Games Hardware

    Kompaktwasserkühlung als Kühlungsalternative für Gehäuse-Minis?

          

    Im kleinen Mini-ITX-Gehäuse tut sich ein Luftkühler oft schwer, die CPU optimal und leise zu kühlen. Lohnt sich der Wechsel auf eine Kompaktwasserkühlung? Das haben wir mithilfe des Enermax Steelwing und der hauseigenen Kompakt-Wasserkühlung Enermax Liqmax II 120S sowie erneuten Temperaturmessungen mit dem hier empfohlenen Bitfenix Shogun nach dem Wechsel von der Luft- auf die Wasserkühlung (EKL Alpenfön-Wasser) überprüft.

    Enermax Steelwing im Test mit der Enermax Liquimax II 120S [Neu]

          

    Bei der Marktübersicht Micro-ATX-/Mini-ITX-Gehäuse in der Ausgabe 05/17 stellten wir fest, dass es in Micro-ITX-Gehäusen aufgrund des geringen Innenraumvolumens von 20 Litern oder weniger zu Kühlungsproblemen kommen kann. Oft schaffen es die mitgelieferten Gehäuselüfter nicht, das Innere mit ausreichend Frischluft zu versorgen, und der CPU-Kühler stößt an seine thermischen Grenzen. Zusätzlich wird auch der Chip der Grafikkarte so warm, dass diese die Lüfterdrehzahl erhöht und den Takt senkt. Zusammen mit den schneller rotierenden Gehäuselüftern sorgt das für eine hohe Lautheit.

    Enermax Steelwing: Luft- und Wasserkühlung

    before
    after

    Dieses Szenario beobachteten wir beispielsweise beim Enermax Steelwing: Die CPU (Ci7-6700K) wird 76 °C warm, die GPU-Temperatur der Gigabyte Geforce GTX 1070 Mini ITX OC kletterte auf 80 °C und die Lüfterdrehzahl stieg auf 2.399 U/min. Zusammen mit der hohen Drehzahl des 120-mm-Frontlüfters sorgte das für eine Lautheit von 3,5/3,5 Sone. Enermax hat darauf reagiert und uns eine Kompaktwasserkühlung zur Verfügung gestellt. Mit der überprüfen wir, ob sich die Temperatur- und Lautheitsentwicklung beim Wakü-Einsatz messbar verändert. Wie die Tabelle unten zeigt, fallen die Unterschiede nur geringfügig aus, die GPU drosselt sogar ihren Takt. Im Gegenzug fällt die Lautheit auf 2,8/2,7 Sone, weil der jetzt für die Kühlung des Radiators verantwortliche Frontlüfter leiser arbeitet als bei der Luftkühlung.

    Gehäuse und KühlmethodeEnermax Steelwing mit LuftkühlungEnermax Steelwing mit Liqmax II 120
    Temperatur CPU76° C77° C
    Temperatur GPU (Lüfterumdrehzahl/Takt)80° C (2.399 U/min/1810 MHz)81 °C (2.460 U/min/1759 MHz)
    Temperatur Innenraum Gehäuse/M.2-SSD 40° C/60° C38° C/62° C
    Lautheit der Lüfter, 50 cm Abstand frontal/schräg vorne (45-Grad-Winkel)3,5/3,5 Sone2,8/2,7 Sone
    Leistungsnote4,033,61

    Bitfenix Portal: Alternative Leistungstest mit Wasserkühlung und Standard-Grafikkarte [Neu]

          

    Da die Platine im Bitfenix Portal um 90 Grad gedreht eingebaut wird, liegt die Grafikkarte (maximale Länge: 300 mm oben im Deckel. Das SFX-Netzteil wandert im Gegenzug nach unten an den Boden.Da die Platine im Bitfenix Portal um 90 Grad gedreht eingebaut wird, liegt die Grafikkarte (maximale Länge: 300 mm oben im Deckel. Das SFX-Netzteil wandert im Gegenzug nach unten an den Boden.Quelle: PC Games HardwareWer das von uns bei den Mini-(ITX)-Gehäuse empfohlenen Bitfenix Portal für einen Spiele-­Mini nutzen will, dem empfiehlt der Hersteller den Einsatz einer Kompaktwasserkühlung für die CPU. Wie unser Test mit EKLs Alpenföhn-Wasser-Modell zeigt, sinkt die CPU-Temperatur dadurch von 79° C auf 76° C. Das rechtfertigt den Einsatz der alternativen Kühlung auf jeden Fall. Zusätzlich zum WaKü-Einbau tauschen wir unsere nur mit einem einzigen Axiallüfter bestückte GTX 1070 ITX gegen die EVGA GTX 1070 Superclocked, ein Standardmodell mit zwei Axialpropellern. Die sorgen dafür, dass die Karte trotz einer Chip-Temperatur von 82° C nur die Lüfterdrehzahl auf 2.474 U/min anhebt, den Takt aber bei 1.810 MHz hält. Im Gegenzug sorgt die erhöhte Lüfterdrehzal für einen Anstieg der Lautheit auf 2,9/30 Sone. Es lohnt sich also das Bitfenix Portal mit einer Spieler-GPU zu bestücken, die leise ist (siehe Punkt "Lautheit" im Einkaufsführer Grafikkarten der PCGH/Kaufberatung Grafikkarten).

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Kabelmanagement für den Spiele-PC: Grundlagen-Tipps
      • Von J-Dredd PC-Selbstbauer(in)
        Hi Frank, ich fänds interessant, wenn ihr euch das Raijintek Asterion Classic mal angucken würdet. Designmäßig total ansprechendes Gehäuse, und, soweit ich anderen Reviews entnehmen konnte, auch leistungs - und ausstattungstechnisch gut aufgestellt. Der einzige Grund, warum bei mir die Tage ein DB 900 pro abgeliefert werden wird, ist, dass ich größere Radiatoren verbauen will und ich mir leider nicht herleiten kann, wo das Asterion frontseitig überhaut seine Luft herkriegt.

        Keult mich nicht tot, aber ich gehe mal so weit, zu behaupten, dass das Asterion den allermeisten Lian Lis designtechnisch kaum nachsteht
      • Von freaky1978 Sysprofile-User(in)
        Die ITX Gehäuse sind echt mal Geschmackssache...zu mal es günstigere Alternativen gibt.
        Habe mir vor Kauf selber lange verschiedene Gehäuse angeguckt und bin beim Thermaltake Core v1 gelandet.
        Gute Lüftung (200mm) + kleiner Radi möglich Kabel kann man gut bändigen leise ist das ganze auch ab Werk.
        An den Seiten kann man von innen selber wenn man es will kostengünstig einen Staubschutz nachrüsten habe
        ,das ganze z.Z noch mit Luftkühlung in Betreib was sich wohl auch erst mit Austausch der CPU ändern wird wenn nötig...
        Das Profil ist noch in Arbeit aber das wichtigste kann man da schon sehen Sorry wegen der Bildqualität
      • Von SaschaMonroe Schraubenverwechsler(in)
        Ich habe mir vor zwei Wochen das NZXT S340 gekauft und bin wirklich sehr zufrieden.
        Architektur, Kabelführung, Verarbeitung, Zubehör - alles auf hohem Niveau.
      • Von tdi-fan Freizeitschrauber(in)
        Bei PC-Gehäusen gehe ich nie nach Tests, Erfahrungen oder Meinungen anderer als einziges Bauteil, da verlasse ich mich nur darauf, was mir selbst persönlich gefällt, und was ich brauche.
      • Von Thorbald35 PC-Selbstbauer(in)
        Ich bin mir der PCGH Auswahl auch net sicher - in ihren eigenen PC zusammenstellungen "propagandieren" sie Disklaufwerke (CD - Bluraybrenner oder Lüftersteuerungen welche bei modernen Boards schlicht unnötig sind) als hätten diese noch eine nennenswerte Dahseinsberechtigung und unnötige, riesige 3,5 Festplatten Käfige, als bräuchte die Masse, Terrabytes an Platz.
        Sicher gibt es solche Bedürfnisse aber das gesammte, hier vorgestellte Lineup scheint ausschließlich in diese Richtung zu gehen.

        Vernünftiges Kabelmanagement (Fremdwort bei z.B. Cosair), gute Dämmung oder Hartglas, PSU Schacht, Möglichkeiten für Radiatoren, sinnvoller Airflow und ja, Alternativen zu Schwarz, Weis und eventuell Rot sind gefragt.
        Desweiteren sind oftmals billige 120iger Luftschaufler, welche mit so manch einem Gehäuse kommen, eh gleich getauscht. Warum also erst welche einbauen? Lasst uns eine Option, ein Gehäuse ohne Lüfter zu kaufen...
        Zum Thema RGB (ein Thema ists schon) sag ich nichts außer, wenn ich eine Farbe im Kopf habe, reicht mir diese.

        Liebe Hersteller:
        - gebt uns bitte Innovation oder setzt zumindest um, was sich als gut bewährt hat (8 3,5 Zoll Festplatten direkt als Intake Bremse brauch "kaum" einer)
        - Lüfter Slots an dem "Dach" bitte dezentral bei schmalen Gehäusen, dann passt vielleicht auch nen Radi am Ram vorbei
        - Lüfter optional
        - Sinnvolles Kabelmanegement (manche schaffen für kleinstes Geld viel - andere garnichts und wollen trotzdem Premium)
        - Heiße Luft steigt nach Oben - nicht von Vorn nach Hinten
        - Grafikkarten sehen mit der üblicherweise nach unten zeigenden Seite, meist am besten aus
        - In einem Miditower darf man auch Oben und nicht nur Vorn Radiatoren verbauen
        - wenn schon einen "exhaust" dann bitte nicht 120 vorschreiben, vor allem wenn 3 x 140 als Intake agieren dürfen ( + 2 x 140 im Dach zählt nicht)
        - Staubfilter sind was feines, wenn sie überall und wirklich fein sind
        - Grafikkarten müssen Atmen - gebt ihnen Luft, auch durch die PSU Kammer am Boden (z.B. nen 140iger der mit Schutzgitter, Ausnahmsweise mal durch die Kabel und PSU Schroud- perforierung anbläst)
        - "Prollgamerrigs" mit irgendwelchen Transformerlike Gebilden mögen ja einem Markt haben - Geld bekommt ihr woanders..
        - Überrascht mich endlich wieder mal...
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http://www.pcgameshardware.de/Gehaeuse-Hardware-213436/Specials/Test-Kaufberatung-1174475/
12.05.2017
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