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  • PC-Gehäuse: Test, Kaufberatung und Bestenliste (Update: September 2016)
    Quelle: PC Games Hardware

    PC-Gehäuse: Test, Kaufberatung und Bestenliste (Update: September 2016)

    Gehäuse-Test (Update: September 2016): Big-Tower, Mid-Tower oder doch eher ein Gehäusezwerg für Micro-ATX- oder Mini-ITX-Platinen? Wer seiner Hardware ein neues Zuhause spendieren will, muss sich nicht nur über die Größe der Hardware-Behausung in spe Gedanken machen. Auch Faktoren wie Kühlung, Lautheit der mitgelieferten Lüfter und nicht zuletzt die Optik beeinflussen die Gehäusewahl. Worauf noch zu achten ist und welche Modelle besonders empfehlenswert sind, zeigt unser Gehäuse-Special.

    Aktuelle Änderungen hervorheben

    Die Optik und die Größe, respektive das Aussehen sowie das Format spielen bei der Wahl eines neuen Gehäuses eine wichtige Rolle. Während der Look, beispielsweise der Trend zu gläsernen Seitenteilen und einer auffälligen Beleuchtung, eindeutig ein subjektives Kaufkriterium ist , wird die Entscheidung für ein bestimmtes Format dadurch stark beeinflusst wird, wie viel Platz für den Rechenknecht überhaupt zur Verfügung steht - egal, ob er nun unterm Schreibtisch steht oder auffällig an einem anderen Platz präsentiert werden soll.

    Ein weiterer entscheidender Punkt beim Gehäuse-Neukauf ist die gebotene Ausstattung. Hier sollte man beispielsweise schauen, ob die im Idealfall entfernbaren Festplattenkäfige Platz für alle einzubauenden Laufwerke bereithalten und ob auch hohe CPU-Turmkühler und lange Grafikkarten ins Gehäuse passen. Weitere Dinge, auf die es zu achten gilt, sind Extras wie Einbauplatz für Radiatoren beim WaKü-Einsatz, ein Sichtfenster im Seitenteil, eine vorhandene Dämmung sowie die Lüfterbestückung. Sie sehen selbst, wie schwer es ist, das passende Gehäuse zu finden. Aus diesem Grund zeigen wir im Folgenden nicht nur die wichtigsten Kaufkriterien, sondern stellen auch noch die drei besten Mini-Gehäuse sowie insgesamt sieben Kauftipps aus dem überarbeiteten Einkaufsführer der PC Games Hardware vor, in dem seit der Ausgabe 09/2016 Midi- und Big-Tower nicht mehr getrennt aufgenommen werden.
    Das große Gehäuse-Special: Die PCGH-Bestenliste und Kaufberatung. Das große Gehäuse-Special: Die PCGH-Bestenliste und Kaufberatung. Quelle: PC Games Hardware

    Gehäuse-Kaufberatung: Groß, etwas kleiner oder doch ein Mini?

          

    Be quiet Silent Base Orange: Die Festplattenkäfige, in die per Silikonschiene entkoppelten 3,5-Zoll-HDDs und 2,5-Zoll-SSDs per Adapter hineinpassen, können ausgebaut werden. Be quiet Silent Base Orange: Die Festplattenkäfige, in die per Silikonschiene entkoppelten 3,5-Zoll-HDDs und 2,5-Zoll-SSDs per Adapter hineinpassen, können ausgebaut werden. Quelle: PC Games Hardware Wenn Sie Ihrer Hardware eine Behausung im Großformat spendieren (Midi- oder Big-Tower), dann haben Sie viel Platz. Egal ob Sie als Wakü-Fan mehrere Wärmetauscher im 3x120-/3x140-Format oder als Spieler ein Zwei- oder Drei-Wege-SLI/Crossfire-System unterbringen wollen. Je nachdem wie viele groß dimensionierte PC-Komponenten oder Wärmetauscher Sie einbauen wollen, kann bereits ein geräumiges, vom Hersteller als Midi-Tower klassifiziertes Modell reichen. Gerade bei der neuesten Gehäusegeneration verschwimmen die Grenzen nicht nur bei der Ausstattung und der Zahl der Montageplätze für die Laufwerke, sondern auch bei der für die Kühlung entscheidende Lüfterbestückung (vorhandene Lüfter/Lüfterplätze) immer mehr. Selbst große Wakü-Radiatoren lassen sich mittlerweile dank des großzügigen Platzangebots bequem in die großräumigen Midi-Modelle einbauen. Dazu kommt, dass Laufwerkskäfige auch hier nicht mehr um- oder ausgebaut werden müssen, um Platz für sperrige Komponenten zu schaffen.

    Eine Laufwerkshalterung nimmt wahlweise eine 3,5-Zoll-HDD oder zwei 2,5-Zoll-SSDs/HDDs auf. Das Netzteil lässt sich in seiner Position verschieben, die beiden staubgeschützen Front­lüfter sind hinter der gdämmten Tür kaum zu hören. Eine Laufwerkshalterung nimmt wahlweise eine 3,5-Zoll-HDD oder zwei 2,5-Zoll-SSDs/HDDs auf. Das Netzteil lässt sich in seiner Position verschieben, die beiden staubgeschützen Front­lüfter sind hinter der gdämmten Tür kaum zu hören. Quelle: PC Games Hardware Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Gehäusekauf ist die Temperaturentwicklung. In großformatigen Gehäusen werden zentrale Komponenten wie CPU, Grafikkarte oder Spannungswandler besser gekühlt als beispielsweise in einem mit Hardware vollgestopften Micro-ATX-Gehäuse. Beim Midi- oder Big-Towern dagegen spielt der Formfaktor für die Synthese aus einer guten Komponentenkühlung und einer geringen Lüfterlautheit fast immer eine untergeordnete Rolle. Das stellten wir in der letzten Marktübersicht in der PCGH 09/2016 fest, bei der wir das Midi- und Big-Tower-Format erstmalig gemischt haben. Im Wesentlichen besteht der Unterschied zwischen einem Big- und einem Midi-Tower in dem vorhandenen Platz für Komponenten sowie dem Komfort beim Einbau der Hardware.

    Bei den Kaufkriterien Kühlung und Platzangebot für Komponenten sowie deren bequemen Einbau hat ein mit einem Micro-ATX- oder gar Mini-ITX-Mainboard bestücktes Mini-Gehäuse natürlich das Nachsehen. Auch die Zahl der Komponenten, die in einen Gehäusezwerg eingebaut werden können, ist deutlich eingeschränkt. Zumal es bei den besonders kleinen Modellen auch noch Beschränkungen bei der Länge des Netzteils und der Grafikkarte sowie der Höhe des CPU-(Turm-)Kühlers gibt. Doch gerade PC-Spieler, die sich einen potenten Rechner als Konsolenersatz zusammenbasteln, benötigen oft nur Platz für zwei Festplatten/SSDs, ein optisches Laufwerk und eine Grafikkarte. Für diese Konfiguration reichen eine Micro-ATX/Mini-ITX-Platine sowie ein entsprechend kleines Gehäuse. Solche kleinen Boards und Gehäuse sind ein paar Euro günstiger als größere Modelle. Dazu kommt, dass es, eine durchdachte Lüfterbestückung sowie ein effizientes Kammersystem vorausgesetzt, keine Probleme mit der Komponentenkühlung gibt. Das Vorurteil, die Kühlleistung sei bei kleinen Gehäusen grundsätzlich schlechter als im Midi- oder Big-Tower hat sich in unseren Tests mit wenigen Ausnahmen nicht bestätigt.

    Gehäuse: Geräuschkulisse, Lüfterbestückung, Luftstrom und Komfort beim Einbau

          

    Will man optimal niedrige Temperaturen im Gehäuse erzielen, ist es natürlich einfach, dieses mit vielen schnellen Lüftern und großzügigen Luftlöchern auszustatten. Im Gegenzug kann ein komplett geschlossenes Gehäuse mit leisen oder gar keinen Lüftern für gefährlich hohe Temperaturen sorgen. Daher kommt es beim Gehäusekauf darauf an, den richtigen Kompromiss aus Lautheit und Temperatur zu finden, wobei der für Sie ideale Mittelweg natürlich auch von Ihrer persönlichen Lärmtoleranz abhängt. Dabei eignen sich manche Gehäuse bauartbedingt besser für niedrige Temperaturen bei angenehmer Lautheit als andere. So dämmen zum Beispiel dicke, hochwertige Seitenwände Lüfterlärm besser als dünne. Große Lüftungslöcher oder -schlitze beeinträchtigen hingegen die Silent-Tauglichkeit.

    Nanoxia Deep Silence 5 Rev. B: Zu den Extras gehören eine stufenlose Lüftersteuerung, schraubenloser Einbau der Frontlüfter sowie eine Dämmung im Deckel, die zum Nachrüsten von Propellern entfernt werden kann. Nanoxia Deep Silence 5 Rev. B: Zu den Extras gehören eine stufenlose Lüftersteuerung, schraubenloser Einbau der Frontlüfter sowie eine Dämmung im Deckel, die zum Nachrüsten von Propellern entfernt werden kann. Quelle: PC Games Hardware Sehr wichtig sind natürlich auch Anzahl und Art der serienmäßig im Gehäuse eingebauten Lüfter. Leider geben die meisten Hersteller nicht an, wie laut die Propeller sind oder zumindest mit welcher Drehzahl diese rotieren. Daher prüfen wir bei unseren Gehäusetests stets, wie laut die enthaltenen Lüfter unter maximaler sowie auf 5 Volt (Midi-/Big-Tower) oder 7 Volt (Big-Tower) gedrosselter Spannung sind. Schauen Sie sich vor dem Kauf auf jeden Fall die Gehäusefotos auf der Herstellerwebseite genau an und prüfen Sie, ob die eingebauten Lüfter über eine gute Entkopplung verfügen. Damit wird verhindert, dass Schwingungen auf das Gehäuse übertragen werden. Im Idealfall können Sie auf den Fotos zudem die Produktnummern der Lüfter erkennen. Damit lässt sich googeln, mit welcher Drehzahl diese arbeiten und um welchen Hersteller es sich handelt - ein erstes Indiz für die Qualität der Lüfter. Wenn Ihr Budget hoch genug ist, kann sich ein Austausch aber grundsätzlich lohnen: Hochwertige Lüfter fördern nämlich dank zahlreicher Optimierungen meist bei gleicher Lautheit mehr Luft als günstige Modelle. Die günstigere Lösung sind 7V/5V-Adapter und separate Lüfterentkoppler.

    Mit seinen beiden Seitenteilen aus Glas, der verglasten Front sowie den dahinter platzierten, weiß leuchtenden Lüftern, ist das von Anidees als Midi-Tower klassifizierte AI Crystal ein echter Hingucker. Mit seinen beiden Seitenteilen aus Glas, der verglasten Front sowie den dahinter platzierten, weiß leuchtenden Lüftern, ist das von Anidees als Midi-Tower klassifizierte AI Crystal ein echter Hingucker. Quelle: PC Games Hardware Fast alle aktuellen Gehäuse verfügen über einen ähnlichen Aufbau: Das Netzteil sitzt unten und Lüfter lassen sich in Front, Heck sowie Deckel einbauen oder sind dort bereits vorhanden. Lüfter in der Front lohnen sich auf jeden Fall. Des Weiteren haben wir bei unseren Tests festgestellt, dass die CPU kälter bliebt, wenn CPU- und Gehäuselüfter Richtung Heck blasen. Zeigen CPU- und Gehäuselüfter zum Deckel, profitiert davon die Grafikkarte. Bei vielen großen Gehäusen, die eine Einbaumöglichkeit für zwei oder drei 120- bis 140-mm-Lüfter im Deckel bieten, lässt sich zudem meist ein Dual- oder Triple-Radiator einbauen. Und auch für die übrigen Komponenten einer Wasserkühlung wie Pumpe oder Ausgleichsbehälter ist wie beim Phanteks Enthoo Luxe Platz vorhanden.

    Immer beliebter werden auch Innenraumdesigns, bei denen für das Netzteil, teils auch für die Laufwerke, eine Kammer vorhanden ist und bei denen der Stromgeber oben im Gehäuse eingebaut wird. Ein gutes Beispiel ist das In Win 303, bei dem sogar noch die Lüfterbefestigungen an der Front und die Laufwerkskäfige fehlen, die durch zwei 2,5-Zoll-Halterungen im Innenraum sowie zwei 3,5-Zoll-Befestigungen an der Rückseite der Mainboard-Halterung ersetzt werden. Gerade einzelne Montagemöglichkeiten für 2,5-Zoll-SSDs am Gehäuseboden, an der Netzteilkammer oder wie oben beschrieben an der Rückseite des Mainboard-Trays sind immer öfter zu finden und bieten sich vor allem für den Bastler an, der sehr hohe Radiatoren in die Front seines Gehäuses einbauen will.

    Aufgrund der ungewöhnlichen Innenraumgestaltung besitzt das In Win 303 keine Laufwerkskäfige. Dafür befinden sich zwei 2,5-Zoll-Halterungen innen sowie zwei 3,5-Zoll-Befestigungen auf der Rückseite der Mainboard-Halterung. Aufgrund der ungewöhnlichen Innenraumgestaltung besitzt das In Win 303 keine Laufwerkskäfige. Dafür befinden sich zwei 2,5-Zoll-Halterungen innen sowie zwei 3,5-Zoll-Befestigungen auf der Rückseite der Mainboard-Halterung. Quelle: PC Games Hardware Die Komfortfunktionen eines Gehäuses werden ebenfalls oft unterschätzt. Dabei erleichtern sie nicht nur den Komponenteneinbau, sondern auch den täglichen Umgang mit dem PC. Außerdem bleibt ein Rechner bei Hardware-affinen Bastlern selten lange unverändert - auch beim Umbauen ist ein komfortables Gehäuse von Vorteil. Ein gutes Beispiel hier wäre die Festplattenmontage, bei der es zahlreiche Lösungen gibt. Die schlechteste: HDDs werden einfach festgeschraubt und übertragen Schwingungen. Bei günstigen Gehäusen lassen sich HDDs meist mit Plastikhalterungen befestigen. Damit erspart man sich zwar das Festschrauben, eine Entkopplung findet jedoch nicht statt. Besser sind Schubladen, in denen sich Datenträger festschrauben lassen. Oft verfügen die Schubladen über eine integrierte Dämmung. Dabei gibt es jedoch sehr große Unterschiede. Zu den weiteren Ausstattungs-Features, die den Zusammenbau erleichtern, gehören unter anderem , Kabeldurchführungen (Aussparungen) in der Zwischenwand und/oder der Platinenhalterung, ein Mainboard-Schlitten, Seitenwände mit schraubenloser Befestigung sowie die Möglichkeit, nicht bestückte Laufwerkskäfige zu demontieren.

    Ein weiterer Trend, der sich gerade bei unser Marktübersicht in der Ausgabe 09/2016 gezeigt hat, ist die Tatsache, dass immer mehr Midi-/Big-Tower mithilfe von Glaselementen (Seitenteile/Front) sowie einer auffälligen Beleuchtung optisch einiges hermachen und zu Hinguckern und Designerstücken mutieren. Sollte das Gehäuse allerdings bei Ihnen unter dem Schreibtisch verschwinden, sind optische Kriterien beim Kauf generell eher zu vernachlässigen.

    Gehäuse-Bestenliste: Die überarbeitete Testmethodik

          

    Bevor wir Ihnen jetzt empfehlenswerte Big- und Midi-Tower sowie Mini-Gehäuse vorstellen, wollen wir kurz erläutern, wie unsere Temperatur- und Lautheitsmesswerte entstehen. Seit der Ausgabe 09/2016 testen wir die Midi-/Big-Tower mit der Hardware, die auch bei den Minis zum Einsatz kommt. Zu diesem Zweck wurden auch die Temperaturmessungen an die geänderte Hardware angepasst. Das Testsystem besteht nun aus einem Core i7-4790, der auf einer Mini-ITX-Platine von Asus mit Z87-Chipsatz sitzt und der von einem Thermalright AXP-100 (Top-Blow-Kühler) mit Frischluft versorgt wird. Dabei überlassen wir die Drehzahlsteuerung der Platine, indem wir die Option "Standard" einstellen. Dazu kommt mit der Asus Geforce GTX 970 Direct Cu Mini (50 % Lüfterdrehzahl, per Afterburner fixiert) noch eine Grafikkarte, die über ein ITX-kompatibles Format verfügt. Mit dieser Hardware heizen wir nun bei allen Gehäuseklassen das Innere auf, indem wir eine Stunde den Anfang unserer fordernden Crysis-3-Bechmark-Szene laufen lassen.

    Bei den Wandlern, deren Temperatur wir ebenfalls ermitteln, handelt es sich um die CPU-Spannungswandler des Asus H871-Plus (Mini-ITX-Format). Zusätzlich installieren wir einen weiteren Messfühler, um die Temperatur im Gehäuseinnenraum zu ermitteln. Die Lautheitsmesswerte, bei der wir keine weiteren Lüfter in das Gehäuse einbauen (Lüfterbestückung im Lieferzustand), entstehen mit einem Sone-Messgerät, das einmal im Abstand von 50 cm von vorn und im 45-Grad-Winkel mit selbigem Abstand zum Gehäuse platziert wird. Dabei reduzieren wir die Lüfterspannung beim zweiten Messdurchgang entweder auf 5 V/niedrigste Stufe der Lüftersteuerung (Big-/Midi-Tower) respektive 7 Volt/mittlere Stufe Lüftersteuerung (Mini-Gehäuse). Insgesamt sind so die Messwerte bei allen Gehäusetypen miteinander vergleichbar.

    10:50
    Thermaltake Suppressor F51: Der Konkurrent für das Fractal Design Define R5?

    Die Gehäuse-Bestenliste: Die Großen (Midi- und Big-Tower)

          

    In den geräumigen Midi- und Big-Tower-Gehäusen ist nicht nur Platz für viele und teils auch übergroß dimensionierte Hardware-Komponenten. Man hat auch die Möglichkeit, die Raumwunder für eine optimale, im Idealfall auch leise Kühlung mit sehr vielen Lüftern zu bestücken. Hier kommen sieben Empfehlungen aus dieser Gehäuseklasse:

    Be Quiet Dark Base 900 Pro (ca. 210 Euro; Note: 1,24)

          

    Be Quiet Dark Base 900 Pro; Preis ca. 210 Euro; Note: 1,24 Be Quiet Dark Base 900 Pro; Preis ca. 210 Euro; Note: 1,24 Quelle: PC Games Hardware Be Quiets neues Gehäuseflaggschiff, das Dark Base 900 Pro (Geizhals), ist das beste Beispiel dafür, dass die Unterschiede zwischen Midi- und Big-Tower immer geringer werden. Von seinen Ausmaßen und dem Volumen her ist die mit einem Seitenteil aus Glas bestückte Pro-Variante des Dark Base 900 eher ein Big-Tower und auch mit seiner Ausstattung kann es locker in der Big-Tower-Liga mitspielen. So verfügt das Gehäuse unter anderen über eine Lüftersteuerung, die per PWM-Signal von der Platine oder manuell stufenlos regelbar ist, ein Qi-Ladegerät, einen Mainboard-Tray, der ausgebaut und invertiert werden kann, eine RGB-Beleuchtung sowie eine Dämmung (Tür/Seitenteil). Dazu kommen viele Montagemöglichkeiten für Lüfter (siehe Testtabelle) sowie Radiatoren. Ein 240-/280-/360-/420-mm-Radiator passt in die Front, ein 120/140-mm-Wärmetauscher lässt sich im Heck anbringen und der Deckel nimmt Radiatoren mit 120/140/240/280/360/420 mm Größe auf (maximale Höhe 65 mm).

    Die Flexibilität, die Be Quiet dem Gehäusebauer an die Hand gibt, beeindruckt. Die Laufwerkshalterungen, an denen sogar zwei 2,5-Zoll-SSDs anstelle einer 3,5-Zoll-HDD montiert werden können, sind einzeln entfernbar. Selbst der 5,25-Zoll-Käfig lässt sich für eine Lüfterhalterung ausbauen - der Staubschutz deckt jedoch den dritten Frontlüfter nicht ab. Die Kombination aus den Dämmmatten an der hinteren Wand und der Tür sowie dem vorderen Seitenteil aus Glas erfüllt ihre Aufgabe mit Bravour. Bereits bei maximaler Lüfterdrehzahl liegt der Geräuschpegel bei leisen 1,7/1,8 Sone (1,6/1,7 Sone bei minimaler Drehzahl). Des Weiteren liefern die drei Silent-Wings-3-Lüfter mit Messwerten von 70 °C (CPU), 68 °C (GPU) und 55 °C (Spannungswandler) eine gute Kühlleistung ab.

    Nanoxia Deep Silence 5 Rev. 5 (ca. 120 Euro; Note: 1,64)

          

    Nanoxia Deep Silence 5 Rev. B; Preis: ca. 120 Euro; Note: 1,64 Nanoxia Deep Silence 5 Rev. B; Preis: ca. 120 Euro; Note: 1,64 Quelle: PC Games Hardware Das Nanoxia Deep Silence 5 in der B-Revision (Geizhals) beeindruckte im Test mit einer Ausstattung, die sich auf einen leisen Betrieb, eine gute Kühlung sowie viel Platz für Laufwerke konzentriert: Die Nummer 1 unseres Einkaufsführers ist komplett gedämmt, die mit Dämmmaterial versehenen Abdeckplatten im Deckel können allerdings ausgebaut werden, um dort zwei zusätzliche 140/120-mm-Lüfter unterzubringen. Dazu kommt eine Steuerung für sechs Propeller, mit der unter anderem die Drehzahl der bereits eingebauten drei 140-mm-Modelle (zwei an der Front, einer am Heck) stufenlos regulierbar ist. Montageplätze für Laufwerke sind ebenfalls ausreichend vorhanden: Zusätzlich zu den vier 5,25-Zoll- und den elf 3,5-/2,5-Zoll-Kombischächten verfügt das Gehäuse mit sehr viel Platzangebot noch über einen speziellen Montagerahmen für sechs 2,5-Zoll-HDDs/SSDs sowie einen externen 3,5-Zoll-Schacht.

    Doch nicht nur die Ausstattung des Deep Silence 5 Rev. B gefällt. Der Big-Tower meistert auch gut den Spagat zwischen solider Kühlung und geringer Lautheit. Temperaturen von 83 °C für die CPU, 90 °C (GPU), 66,5 °C (Northbridge) und 74,9 °C an den Wandlern sind zwar nicht gerade niedrig. Dafür dringen bereits bei voller Lüfterdrehzahl nur 2,2/2,4 Sone aus dem Big-Tower - bei minimaler Drehzahl sind es sogar nur 1,9/2,0 Sone. Ein Mittel, die Kühlung zu verbessern, wäre der Einbau zusätzlicher Lüfter im Deckel. Durch diese Maßnahme würde sich aber auch die Geräuschkulisse erhöhen.

    Aerocool XPredator (ca. 135 Euro; Note: 1,70)

          

    Aerocool XPredator II; Preis: ca. 135 Euro; Note: 1,70 Aerocool XPredator II; Preis: ca. 135 Euro; Note: 1,70 Quelle: PC Games Hardware Obwohl der Innenraumvolumen des Aerocool XPredator II (Geizhals) kleiner als das des Dark Base 900 Pro ausfällt ist Aerocools Gehäuse ein Big Tower. Das macht sich bei der Ausstattung bemerkbar, denn es stehen vier Montageplätze für 5,25-Zoll-Laufwerke sowie acht für 3,5/2,5-Zoll-SSDs/HDDs bereit. Dazu kommen Extras wie das HDD-Dock (3,5/2,5-Zoll) auf der Oberseite, vier USB-2.0-Ports und ein Deckel mit manuellem Belüftungssystem. Eine Lüftersteuerung ist ebenfalls vorhanden, die Möglichkeit, dass das PWM-Signal vom Mainboard die Steuerung übernimmt, fehlt jedoch. Auch die Zahl der Lüfterplätze könnte für einen Big-Tower mit einem sehr großen Innenraum höher ausfallen. Im Gegenzug liefert Aerocool das XPredator II gleich mit fünf 140-mm-Lüftern aus und lässt nur den Platz am Boden unbestückt. Wer eine Wasserkühlung nutzen möchte, kann die Propeller durch einen 1x-120-mm-Radiator (Heck) sowie einen 2x-120/140-mm-Wärme­tauscher im Deckel ersetzen.

    Die vormontierten, teils beleuchteten Lüfter sind bei 12 V Spannung (maximale Drehzahl) mit 3,5/3,6 Sone sehr deutlich hörbar und selbst bei minimaler Drehzahl (5 V) fällt die Lautheit mit 2,4/2,5 noch höher aus als bei der Konkurrenz. Dafür erledigen die Propeller ihren Job sehr gut, denn die Kernkomponenten bleiben hier mit 70 °C (CPU), 67 °C (GPU), 52 °C (Wandler) und 32 °C (HDD) kühler als in allen anderen Gehäusen. Gerade diese Kühlleistung und die großzügige Lüfterbestückung machen das Aerocool XPredator zu einem Produkt, bei dem das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt.

    Phanteks Enthoo Luxe (ca. 155 Euro; Note: 1,71)

          

    Phanteks Enthoo Luxe; Preis: ca. 155 Euro; Note 1,71 Phanteks Enthoo Luxe; Preis: ca. 155 Euro; Note 1,71 Quelle: PC Games Hardware Das Wort Luxus ist beim Phanteks Enthoo Luxe (Geizhals) Programm, denn der Big Tower bietet eine äußerst umfangreiche und spezielle Ausstattung. Für das Netzteil steht eine Abdeckung bereit und der Einbau der Laufwerke erfolgt von der Rückseite aus. Zusätzlich zu den zwei demontierbaren Kombi-Halterungen für je drei 3,5-/2,5-Zoll-Laufwerke sowie drei 5,25-Zoll-Einschübe verfügt das mit einer zehnfarbigen LED-Leiste beleuchtete Gehäuse über zwei weitere 2,5-Zoll-Laufwerkshalterungen an der Rückwand des Mainboard-Trays. Eine Befestigung für eine 2,5-Zoll-HDD/SSD ist bereits montiert, eine weitere, die zwei Modelle aufnimmt, wird mitgeliefert. Für den Einbau eines Radiators im Deckel - eine Metallbefestigung für den Ausgleichsbehälter und die Pumpe gehört zum Lieferumfang - kann der Hecklüfter nach unten verschoben werden. Dazu kommen Extras wie die Kabelführung mit Klettverschluss, der Staubfilter mit Druckmechanismus im Deckel, Lüfterplätze am Laufwerkskäfig sowie das PWM-Modul. Bei Letztgenanntem handelt es sich um eine Platine, welche die Drehzahl der dort angeschlossenen Lüfter mithilfe des PWM-Signals vom Mainboard steuert.

    Die Kühlleistung des hochwertig gefertigten und einbaufreundlichen Big-Towers liefert keinen Anlass zur Kritik. Das zeigen die Temperaturen von 75 °C und 86 °C an der CPU respektive GPU sowie 57,3 °C und 66,4 °C an der Northbridge beziehungsweise den Spannungswandlern. Einzig die Tatsache, dass bei voller Lüfterdrehzahl (12 V) eine Lautheit von 3,4/3,7 Sone entsteht (2,3/2,5 bei minimaler Drehzahl), stört etwas.

    Antec P100 (ca. 80 Euro; Note: 1,71)

          

    Antec P100; Preis: ca. 80 Euro; Note: 1,71 Antec P100; Preis: ca. 80 Euro; Note: 1,71 Quelle: PC Games Hardware Die Ausstattung des Antec P100 (Geizhals) ist für einen Midi-Tower der Preisklasse um 80 Euro zwar durchaus angemessen, echte Besonderheiten findet man allerdings nicht. Auf der Habenseite stehen die Dämmung, Platz für bis zu sieben 2,5-/3,5- sowie zwei 5,25--Zoll-Laufwerke, je zwei USB-2.0-/3.0-Ports und Audio-Anschlüsse. Dazu kommen Staubfilter an der Front und dem Deckel, dessen Dämmung für zwei zusätzliche 140-mm-Lüfter entfernt werden kann. Der Festplattenkäfig dagegen kann nicht demontiert werden und eine schraubenlose Laufwerkhalterung ist auch nicht vorhanden. Für die beiden mitgelieferten 120-mm-Lüfter (Front/Heck) gibt es zwar eine zweistufige Lüftersteuerung, diese ist aber nur bedingt hilfreich, weil sich der Schalter direkt am Ende eines zweiten Lüfterkabels befindet und zur Benutzung aus dem geschlossenen Gehäuse herausgeführt werden muss.

    Die gute Gesamtwertung sichert sich das Antec P100 nur durch seine Leistung. Einerseits liegt der Geräuschpegel dank effektiver Dämmung und leiser Lüfter bei sehr niedrigen 2,2/2,1 Sone (12 Volt) sowie 2,2/1,9 Sone (7 Volt). Außerdem werden sowohl CPU als auch GPU mit 79/85 °C sowie die Northbridge und die Spannungswandler mit 61/65 °C ordentlich gekühlt.

    Sharkoon BW9000-W (ca. 70 Euro; Note: 1,84)

          

    Sharkoon BW9000-W; Preis ca 70 Euro; Note: 1,84 Sharkoon BW9000-W; Preis ca 70 Euro; Note: 1,84 Quelle: PC Games Hardware Gerade 70 Euro, also weniger als ein Drittel der Summe, die Be Quiet für das Dark Base 900 Pro verlangt, ruft Sharkoon­ für das neue, fast vollständig aus Stahl gefertigte BW9000-W (Geizhals) aus. Wer glaubt, dass der mit einem Fenster bestückte Midi-Tower ein Billigheimer ist, liegt falsch. Zugegeben, bei der Ausstattung muss man auf eine Lüftersteuerung oder Laufwerkshalterungen auf der Rückseite der Platinenhalterung verzichten. Mit Features wie einem magnetischen Staubfilter für den Deckel, einem demontierbaren 3,5/2-5-Kombi-Laufwerkskäfig, einer Frontbeleuchtung sowie der schraubenlosen Laufwerksbefestigung steht das BW9000-W aber gerade im Hinblick auf den sehr günstigen Preis trotzdem sehr gut da. Letzteres gilt auch für die vorhandenen Lüfterplätze (siehe Testtabelle) sowie die Möglichkeit, das Sharkoon BW9000-W mit einem 2x-140-mm-Radiator (Front) und/oder einem 3x-120/2x 140-mm-Wärmetauscher für eine Wasserkühlung umzurüsten.

    Obwohl Sharkoons BW9000-W nicht gedämmt ist und der Deckel nicht geschlossen werden kann, dringt nur sehr wenig Lüftergeräusch aus unserem Spar-Tipp: Schon bei 12 Volt Lüfterspannung liegt die Lautheit mit 2,2/2,3 Sone (1,8/2,0 Sone bei 5V) beispielsweise auf dem Niveau, das die Lüfter des Enermax Ostrog ADV nur mit minimaler Drehzahl erreichen. In puncto Kühlung messen wir mit 67 °C die niedrigste CPU-Temperatur im Test. Im Gegenzug wird hier die GPU mit 73 °C am wärmsten - gefährlich ist das für die Grafikkarte jedoch nicht. Mit einer Wandlertemperatur von 54 °C liegt der Midi-Tower dann wieder im Schnitt.

    Be quiet Silent Base Orange (ca. 110 Euro; Note: 1,90)

          

    Be quiet Silent Base Orange (Preis: ca. 110 Euro; Note: 1,90) Be quiet Silent Base Orange (Preis: ca. 110 Euro; Note: 1,90) Quelle: PC Games Hardware Die Ausstattung des Be quiet Silent Base Orange (Geizhals) fällt gut aus, weist aber ebenfalls keine Besonderheiten auf. Der Midi-Tower bietet Montageplätze für drei ­5,25-Zoll-, sieben 3,5-Zoll- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke, wobei sich lediglich die beiden mit 3,5-Zoll-HDDs bestückbaren Laufwerkskäfige ausbauen lassen. Für zwei 2,5-Zoll-Datenträger stehen Halterungen auf der Rückseite des Mainboard-Trays bereit. Weitere Schraubenlöcher für 2,5-Zoll-Speichermedien sind an der Oberseite der beiden HDD-Käfige zu finden, in die sich lediglich 3,5-Zoll-Festplatten mithilfe einer vibrationsdämpfenden Silikon-Schiene einbauen lassen.

    Die restliche Ausstattung, zu der unter anderem ein Staubschutz (Boden und Front), drei WaKü-Schlauchausgänge, je zwei USB-2.0-/USB-3.0-Ports sowie Audioanschlüsse, die Aussparung in der Mainboard-Halterung und die Bitumen-Dämmung für die Front und Seitenteile gehören, wird einem Midi-Tower mit einem Preis von 110,- Euro gerecht. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind zwei Pure-Wings-2-Lüfter mit 140 mm an der Front sowie eine 120-mm-Variante im Heck. Bei Bedarf kann diese Konfiguration um zwei 140-/120-mm-Modelle im Deckel sowie ein weiteres Exemplar am Boden und hinter der Lufthutze des linken Seitenteils erweitert werden. Zwingend notwendig ist das nicht, denn bereits die ab Werk eingebauten Lüfter schaffen es, die Komponenten kühl zu halten. Wir messen 79 °C an der CPU, 87 °C an der GPU und 65,5 °C an der Nothbridge, das sind gute Werte. Die Dämmung reduziert das Betriebsgeräusch auf ein erträgliches Maß von 2,7/2,6 Sone (12 V) respektive 2,3/2,3 Sone (7 V).

    Die Gehäuse-Bestenliste: Die Minis (Micro-ATX/Mini-ITX-Gehäuse)

          

    Das sogenannte Couch-Gaming mit einem PC wird immer beliebter und viele Spieler nutzen für ihren Konsolersatz ein kleines Gehäuse das auch ins Wohnzimmerregal passt. Die Einbaumöglichkeiten für Hardware sind hier zwar stark begrenzt, große, mit bedacht platzierte Lüfter oder Mehrkammersystem garantieren im Gegenzug eine sehr ordentlich Kühlung.

    Fractal Design Node 804 (ca. 95 Euro; Wertung: fünf Sterne)

          

    Fractal Design Node 804 (Preis: 95 Euro; Wertung: fünf Sterne) Fractal Design Node 804 (Preis: 95 Euro; Wertung: fünf Sterne) Quelle: PC Games Hardware Obwohl das Fractal Design Node 804 (Geizhals) nicht nur Mini-ITX-, sondern auch Micro-ATX-Platinen aufnimmt, fällt es mit 30,7 x 34,4 x 38,9 cm (H x B x T) noch relativ kompakt aus. Das annähend würfelförmige Gehäuse zieht aus seiner Größe sowie seinem einzigartigen Zweikammer­system jedoch klare Vorteile, die ihm letztendlich eine Top-Wertung einbringen. Einerseits fällt die Ausstattung mit 12 Laufwerksplätzen (8 x 3,5, 2 x 3,5,/2,5 und 2 x 2,5 Zoll), der Einbaumöglichkeit von insgesamt neun Lüftern, einer dreistufigen Lüftersteuerung, einem Staubschutzfilter im Deckel sowie den demontierbaren Laufwerkskäfigen sehr umfangreich aus. Andererseits wirkt sich das großzügige Platzangebot im Inneren, das den Komponenten-Einbau sehr vereinfacht und auch die Nutzung von leistungsstarken Grafikkarten mit Standardlänge erlaubt, positiv auf die Wärmeentwicklung aus. Mit 69 °C wird weder der Prozessor bedenklich warm, noch stößt die GPU bei 72 °C an ihre Hitzegrenze. Auch die Lautheit geht in Anbetracht der Kühlleistung in Ordnung und nimmt noch deutlich ab, wenn die mitgelieferten oder nachgerüsteten Lüfter mit 7 Volt betrieben werden.

    Anidees AI-7M (ca. 90 Euro; Wertung: fünf Sterne)

          

    Anidees AI-7M (Preis: 80 Euro; Wertung: fünf Sterne) Anidees AI-7M (Preis: 80 Euro; Wertung: fünf Sterne) Quelle: PC Games Hardware Beim Zweikammersystem, das der Hersteller dem für ein kleines Gehäuse sehr gut ausgestatteten Anidees AI-7M (Caseking) spendiert, kann die Mainboard-Halterung für einen vereinfachten Einbau der mit der Grafikkarte bestückten Platine demontiert werden. In der Bodenkammer befindet sich neben dem Einbaukäfig für vier 3,5-Zoll- oder vier 2,5-Laufwerke noch ausreichend Platz, um ein groß dimensioniertes Netzteil einzubauen. Am Ende jeder Kammer ist ein 140-mm-Hecklüfter positioniert, der die Abluft herausbefördert. Für die Frischluftzufuhr ist ein mit einem Staubschutz versehener 200-mm-Frontlüfter verantwortlich. Bei Bedarf können im Deckel zwei zusätzliche 140-/120-mm-Propeller eingebaut werden. Unsere Temperaturmessungen zeigen jedoch, dass dies gar nicht notwendig ist, denn die CPU wird mit 66,2 °C und die GPU mit 66,0 °C für ein so kleines Gehäuse optimal gekühlt. Der Preis der sehr guten Kühlung ist die hohe Lautheit von 4,2 Sone bei 12 Volt Lüfterspannung. Die verringert sich jedoch auf noch erträgliche 2,7/2,4 Sone bei der dritten Lüfterstufe.

    Antec ISK 600M (ca. 65 Euro; Wertung: fünf Sterne)

          

    Antec ISK 600M (Preis: ca. 65 Euro; Wertung: fünf Sterne) Antec ISK 600M (Preis: ca. 65 Euro; Wertung: fünf Sterne) Quelle: PC Games Hardware Die Ausstattung des fast würfelförmigen Antec ISK 600M (Geizhals) fällt nicht so umfangreich aus wie beim Anidess AI7m, zumal die zweistufige Lüftersteuerung mit ihrem für jeden Lüfter einzeln vorhandenen Schalter schlicht gehalten ist. Allerdings verfügt auch das ISK 600M über ein horizontal angeordnetes Zweikammersystem, bei dem das Mainboard und die Grafikkarte vom Netzteil und den Laufwerken durch eine mit Kabeldurchführungen bestückte Zwischenwand räumlich getrennt werden. Dementsprechend sind auch die Lüfterplätze verteilt: Die Front bietet Platz für einen 140-mm- oder zwei 120-mm-Lüfter. In der oberen Kammer führt ein 120-mm-Propeller die Abluft aus dem Gehäuse, ein weiteres 80-mm-Modell kann am Heck der unteren Kammer angebracht werden. Wie beim Anidées AI7m geht auch beim Antec ISK 600M das Belüftungskonzept voll auf, denn sowohl die CPU als auch die GPU werden mit 68,0 °C respektive 67,0 °C gut gekühlt. Die dabei entstehende Geräuschkulisse 2,5/2,8 Sone bei der Lüfterstufe "H" sowie 1,9/2,2 Sone bei der Stufe "L" sind als angenehm zu werten.


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    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Kabelmanagement für den Spiele-PC: Grundlagen-Tipps
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PC-Gehäuse: Test, Kaufberatung und Bestenliste (Update: September 2016)
Gehäuse-Test (Update: September 2016): Big-Tower, Mid-Tower oder doch eher ein Gehäusezwerg für Micro-ATX- oder Mini-ITX-Platinen? Wer seiner Hardware ein neues Zuhause spendieren will, muss sich nicht nur über die Größe der Hardware-Behausung in spe Gedanken machen. Auch Faktoren wie Kühlung, Lautheit der mitgelieferten Lüfter und nicht zuletzt die Optik beeinflussen die Gehäusewahl. Worauf noch zu achten ist und welche Modelle besonders empfehlenswert sind, zeigt unser Gehäuse-Special.
http://www.pcgameshardware.de/Gehaeuse-Hardware-213436/Specials/Test-Kaufberatung-1174475/
23.09.2016
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