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  • PC-Gehäuse: Test, Kaufberatung, Bestenliste [Update: April 2017]
    Quelle: PC Games Hardware

    PC-Gehäuse: Test, Kaufberatung, Bestenliste [Update: April 2017]

    Gehäuse-Test (Update: April 2017): Big-Tower, Midi-Tower oder doch eher ein Gehäusezwerg für Micro-ATX- oder Mini-ITX-Platinen? Wer seiner Hardware ein neues Zuhause spendieren will, muss sich nicht nur über die Größe der Hardware-Behausung in spe Gedanken machen. Auch Faktoren wie Kühlung, Lautheit der mitgelieferten Lüfter und nicht zuletzt die Optik beeinflussen die Gehäusewahl. Worauf noch zu achten ist und welche Modelle besonders empfehlenswert sind, zeigt unser Gehäuse-Special.

    Aktuelle Änderungen hervorheben

    Die Optik und die Größe, respektive das Aussehen sowie das Format/Innenraumvolumen spielen bei der Wahl eines neuen Gehäuses eine wichtige Rolle. Während der Look, beispielsweise der Trend zu gläsernen Seitenteilen, alternativen Designs und einer auffälligen RGB-Beleuchtung, eindeutig ein subjektives Kaufkriterium ist, wird die Entscheidung für ein bestimmtes Format dadurch stark beeinflusst wird, wie viel Platz für den Rechenknecht überhaupt zur Verfügung steht - egal, ob er nun unterm Schreibtisch steht oder auffällig an einem anderen Platz präsentiert werden soll.

    Ein weiterer entscheidender Punkt beim Gehäuse-Neukauf ist die gebotene Ausstattung. Hier sollte man beispielsweise schauen, ob die im Idealfall entfernbaren Festplattenkäfige Platz für alle einzubauenden Laufwerke bereithalten und ob auch hohe CPU-Turmkühler und lange Grafikkarten ins Gehäuse passen. Weitere Dinge, auf die es zu achten gilt, sind Extras wie mehrere 5,25-Zoll-Laufwerksschächte, Einbauplatz für Radiatoren beim WaKü-Einsatz, ein Sichtfenster im Seitenteil, eine vorhandene Dämmung sowie die Lüfterbestückung. Sie sehen selbst, wie schwer es ist, das passende Gehäuse zu finden. Aus diesem Grund zeigen wir im Folgenden nicht nur die wichtigsten Kaufkriterien, sondern stellen auch Kauftipps aus den verschiedenen Gehäuseklassen vor. Dabei orientieren wir uns nicht zu sehr an den von den Herstellern angegebenen Formaten (Big-/Midi-Tower, Micro-ATX-/Mini-ITX-Gehäuse), sondern klassifizieren die Hardware-Behausungen anhand ihres Innenraumvolumens in Litern. Diese Größe fließt seit der Renovierung unserer Testmethoden mit in die Bewertung der Eigenschaften ein (siehe Abschnitt 3).
    Das große Gehäuse-Special: Die PCGH-Bestenliste und Kaufberatung.Das große Gehäuse-Special: Die PCGH-Bestenliste und Kaufberatung.Quelle: PC Games Hardware

    Gehäuse-Kaufberatung: Groß, etwas kleiner oder doch ein Mini?

          

    Das modulare Bitfenix Shogun punktete mit viel Flexibilität bei der Hardware-Montage. Um Platz für die EATX-Platinen-Erweiterung zu schaffen, lassen sich die mDas modulare Bitfenix Shogun punktete mit viel Flexibilität bei der Hardware-Montage. Um Platz für die EATX-Platinen-Erweiterung zu schaffen, lassen sich die mQuelle: PC Games HardwareWenn Sie Ihrer Hardware eine Behausung im Großformat spendieren (Midi- oder Big-Tower/ca. 120 bis ca. 50 Liter Innenraumvolumen) , dann haben Sie viel Platz. Egal ob Sie als Wakü-Fan mehrere Wärmetauscher im 3x120-/3x140-Format oder als Spieler ein Zwei- oder sogar Drei-Wege-SLI/Crossfire-System unterbringen wollen. Je nachdem wie viele groß dimensionierte PC-Komponenten oder Wärmetauscher Sie einbauen wollen, kann bereits ein geräumiges, vom Hersteller als Midi-Tower klassifiziertes Modell wie das hier empfohlene und günstige Chieftec Gaming GP-01B (Innenraumvolumen: 49 Liter) reichen. Gerade bei der neuesten Gehäusegeneration verschwimmen die Grenzen nicht nur bei der Ausstattung und der Zahl der Montageplätze für die Laufwerke, sondern auch bei der für die Kühlung entscheidende Lüfterbestückung (vorhandene Lüfter/Lüfterplätze) immer mehr. Selbst große Wakü-Radiatoren lassen sich mittlerweile dank des großzügigen Platzangebots bequem in die großräumigen Midi-Modelle einbauen. Dazu kommt, dass Laufwerkskäfige auch hier nicht mehr um- oder ausgebaut werden müssen, um Platz für sperrige Komponenten zu schaffen.

    Eine Laufwerkshalterung nimmt beim Be Quiet Dark Base 900 Pro wahlweise eine 3,5-Zoll-HDD oder zwei 2,5-Zoll-SSDs/HDDs auf. Das Netzteil lässt sich in seiner Position verschieben, die beiden staubgeschützen Front­lüfter sind hinter der gedämmten Frontür kaum zu hören.Eine Laufwerkshalterung nimmt beim Be Quiet Dark Base 900 Pro wahlweise eine 3,5-Zoll-HDD oder zwei 2,5-Zoll-SSDs/HDDs auf. Das Netzteil lässt sich in seiner Position verschieben, die beiden staubgeschützen Front­lüfter sind hinter der gedämmten Frontür kaum zu hören.Quelle: PC Games HardwareEin weiterer wichtiger Aspekt beim Gehäusekauf ist die Temperaturentwicklung. In großformatigen Gehäusen werden zentrale Komponenten wie CPU, Grafikkarte oder Spannungswandler besser gekühlt als beispielsweise in einem mit Hardware vollgestopften Micro-ATX- oder gar Mini-ITX-Gehäuse. Beim Midi- oder Big-Towern dagegen spielt der Formfaktor respektive das Innenraumvolumen für die Synthese aus einer guten Komponentenkühlung und einer geringen Lüfterlautheit oft eine untergeordnete Rolle. Das zeigt unsere letzte Marktübersicht in der PCGH 02/2017, bei der wir die Testkandidaten unabhängig von dem vom Hersteller angegebenen Format auswählen und bei der erstmalig ein Testverfahren für alle Gehäuseklassen zum Einsatz kommt. Im Wesentlichen unterscheiden sich Gehäuse der Volumenklasse von rund 120 bis 50 Liter in dem vorhandenen Platz für Komponenten, der Möglichkeit Radiatoren montieren zu können sowie dem Komfort beim Einbau der Hardware.

    Das Alleinstellungsmerkmal des Chieftec Gaming Cube CI-01B-OP, dessen Innenraumvolumen mit 33,6 Litern recht hoch ausfällt, ist der Klappmechanbismus im Bild. Dieser macht den Einbau der CPU besonders einfach. Die Lüfterplätze bleiben im Auslieferungszustand allerdings unbelegt.Das Alleinstellungsmerkmal des Chieftec Gaming Cube CI-01B-OP, dessen Innenraumvolumen mit 33,6 Litern recht hoch ausfällt, ist der Klappmechanbismus im Bild. Dieser macht den Einbau der CPU besonders einfach. Die Lüfterplätze bleiben im Auslieferungszustand allerdings unbelegt.Quelle: PC Games HardwareBei den Kaufkriterien Kühlung und Platzangebot für Komponenten sowie deren bequemen Einbau hat ein mit einem Micro-ATX- oder gar Mini-ITX-Mainboard bestücktes Mini-Gehäuse mit einem Innenraumvolumen von lediglich 20 bis 30 Litern natürlich das Nachsehen. Auch die Zahl der Komponenten, die in einen Gehäusezwerg eingebaut werden können, ist deutlich eingeschränkt. Zumal es bei den besonders kleinen Modellen auch noch Beschränkungen bei der Länge des Netzteils und der Grafikkarte sowie der Höhe des CPU-(Turm-)Kühlers gibt. Doch gerade PC-Spieler, die sich einen potenten Rechner als Konsolenersatz zusammenbasteln, benötigen oft nur Platz für zwei Festplatten/SSDs, ein optisches Laufwerk und eine Grafikkarte. Für diese Konfiguration reichen eine Micro-ATX/Mini-ITX-Platine sowie ein entsprechend kleines Gehäuse. Solche kleine Boards und Gehäuse sind ein paar Euro günstiger als größere Modelle.

    'Dazu kommt, dass viele Hersteller bei der aktuellen Mini-Gehäuse-Generation versuchen mithilfe einer durchdachten Lüfterbestückung sowie effizienten Zwei- oder Drei-Kammersystemen die Kühleigenschaften auf das Niveau der große Brüder zu hieven. Unsere Marktübersicht "Micro-ATX-/Mini-ITX-Gehäuse" in der ab dem 5.4.2017 erhältlichen PCGH 05/2017 zeigt jedoch, dass dies nicht immer gelingt und der Einsatz von Spielertauglicher Hardware für höhere Temperaturen im Innenraum und bei der Kühlung von CPU und GPU sorgt. Ein Gehäuse-Mini kann zwar eine ordentliche Kühlung bieten, die bedingt durch das geringe Innenraumvolumen jedoch nicht ganz so gut ausfällt, wie bei den großen Brüdern.

    Gehäuse: Geräuschkulisse, Lüfterbestückung, Luftstrom und Komfort beim Einbau

          

    Will man optimal niedrige Temperaturen im Gehäuse erzielen, ist es natürlich einfach, dieses mit vielen schnellen Lüftern und großzügigen Luftlöchern auszustatten. Im Gegenzug kann ein komplett geschlossenes Gehäuse mit leisen oder gar keinen Lüftern für gefährlich hohe Temperaturen sorgen. Daher kommt es beim Gehäusekauf darauf an, den richtigen Kompromiss aus Lautheit und Temperatur zu finden, wobei der für Sie ideale Mittelweg natürlich auch von Ihrer persönlichen Lärmtoleranz abhängt. Dabei eignen sich manche Gehäuse bauartbedingt besser für niedrige Temperaturen bei angenehmer Lautheit als andere. So dämmen zum Beispiel dicke, hochwertige Seitenwände den Lüfterlärm besser als dünne und Seitenteile aus bis zu 5 mm dickem Glas senken die Geräuschkulisse deutlich besser als Plexiglasfenster. Des Weiteren lassen Ausstattungsextras wie Dämmmatten oder Seitenteile aus bis zu 5 mm dicken Hartglas lassen wenig Geräusche aus dem Innenraum nach draußen dringen. Im Gegenzug können große Lüftungslöcher, Elemente mit Wabengitter oder Luftschlitze die Silent-Tauglichkeit dagegen beeinträchtigen, da durch diese optischen Extras die Dämmung leidet.

    Zur Ausstattung des Jonsbo VR2 gehören zwei 120-mm-Lüfter, deren Lautheit die Glas Seitenteile gut dämmen und die frische Luft in den Innenraum wirbeln. Ein weiteres Modell befördert die nach oben aufsteigende Luft wieder aus dem Innenraum mit 36,0 Liter Volumen wieder heraus.Zur Ausstattung des Jonsbo VR2 gehören zwei 120-mm-Lüfter, deren Lautheit die Glas Seitenteile gut dämmen und die frische Luft in den Innenraum wirbeln. Ein weiteres Modell befördert die nach oben aufsteigende Luft wieder aus dem Innenraum mit 36,0 Liter Volumen wieder heraus.Quelle: PC Games HardwareSehr wichtig sind natürlich auch Anzahl und Art der serienmäßig im Gehäuse eingebauten Lüfter. Da längst nicht jeder Hersteller angibt, wie laut die Propeller sind oder zumindest mit welcher Drehzahl diese rotieren, prüfen wir bei unseren Gehäusetests stets, wie laut die enthaltenen Luftquirle sind. Dazu regeln wir deren U/min bei den neuen Testmethoden nicht mehr per Netzteil oder Lüftersteuerung, sondern nutzen die Q-Fan-Control-Funktion unseres neuen Test-Platine (Asus Z170i Pro Gaming, Details siehe Abschnitt 3).
    Wer sich schon vor dem Kauf des Gehäuses über die enthaltenen Lüfter informieren möchte, kann anhand von Fotos auf der Herstellerwebseite versuchen zu überprüfen, ob die eingebauten Lüfter über eine gute Entkopplung verfügen. Damit wird verhindert, dass Schwingungen auf das Gehäuse übertragen werden. Im Idealfall können Sie auf den Fotos zudem die Produktnummern der Lüfter erkennen. Damit lässt sich googeln, mit welcher Drehzahl diese arbeiten und um welchen Hersteller es sich handelt - ein erstes Indiz für die Qualität der Lüfter. Wenn Ihr Budget hoch genug ist, kann sich sogar ein Austausch lohnen, denn Hochwertige Lüfter fördern dank zahlreicher Optimierungen meist bei gleicher Lautheit mehr Luft als günstige Modelle. Die günstigere Lösung sind 7V/5V-Adapter und separate Lüfterentkoppler.

    ModuVent nennt Fractal Design die Konstruktion bei welcher der Deckel entfernt wird, um die frei werdenden Montageplätze für Lüfter oder WaKü-Radiatoren zu nutzen. Der magnetische Staubfilter gehört zum Lieferumfang des Fractal Design Define Mini C. Der große Bruder, das Define C ist übrigens baugleich mit dem Mini-ITX-Gehäuse.ModuVent nennt Fractal Design die Konstruktion bei welcher der Deckel entfernt wird, um die frei werdenden Montageplätze für Lüfter oder WaKü-Radiatoren zu nutzen. Der magnetische Staubfilter gehört zum Lieferumfang des Fractal Design Define Mini C. Der große Bruder, das Define C ist übrigens baugleich mit dem Mini-ITX-Gehäuse.Quelle: PC Games HardwareEin Großteil der aktuell erhältlichen Gehäuse verfügen über einen ähnlichen Aufbau: Das Netzteil sitzt unten und Lüfter lassen sich in Front, Heck sowie Deckel einbauen oder sind dort bereits vorhanden. Lüfter in der Front lohnen sich auf jeden Fall. Des Weiteren haben wir bei unseren Tests festgestellt, dass die CPU kälter bliebt, wenn CPU- und Gehäuselüfter Richtung Heck blasen. Zeigen CPU- und Gehäuselüfter zum Deckel, profitiert davon die Grafikkarte. Bei vielen großen Gehäusen, die eine Einbaumöglichkeit für zwei oder drei 120- bis 140-mm-Lüfter im Deckel bieten, lässt sich zudem meist ein Dual- oder Triple-Radiator einbauen. Und auch für die übrigen Komponenten einer Wasserkühlung wie Pumpe oder Ausgleichsbehälter ist wie beim Be Quiet Silent Base 900 Pro Platz vorhanden.

    Aufgrund der ungewöhnlichen Innenraumgestaltung besitzt das In Win 303 keine Laufwerkskäfige. Dafür befinden sich zwei 2,5-Zoll-Halterungen innen sowie zwei 3,5-Zoll-Befestigungen auf der Rückseite der Mainboard-Halterung.Aufgrund der ungewöhnlichen Innenraumgestaltung besitzt das In Win 303 keine Laufwerkskäfige. Dafür befinden sich zwei 2,5-Zoll-Halterungen innen sowie zwei 3,5-Zoll-Befestigungen auf der Rückseite der Mainboard-Halterung.Quelle: PC Games HardwareImmer beliebter werden auch Innenraumdesigns, bei denen für das Netzteil, teils auch für die Laufwerke, eine Kammer vorhanden ist und bei denen der Stromgeber oben im Gehäuse eingebaut wird. Ein gutes Beispiel ist das In Win 303 (siehe Bild), bei dem sogar noch die Lüfterbefestigungen an der Front und die Laufwerkskäfige fehlen und die durch zwei 2,5-Zoll-Halterungen im Innenraum sowie zwei 3,5-Zoll-Befestigungen an der Rückseite der Mainboard-Halterung ersetzt werden. Gerade einzelne Montagemöglichkeiten für 2,5-Zoll-SSDs am Gehäuseboden, an der Netzteilkammer oder wie oben beschrieben an der Rückseite des Mainboard-Trays sind immer öfter zu finden und bieten sich vor allem für den Bastler an, der sehr hohe Radiatoren in die Front seines Gehäuses einbauen möchte.

    Die Komfortfunktionen eines Gehäuses werden ebenfalls oft unterschätzt. Dabei erleichtern sie nicht nur den Komponenteneinbau, sondern auch den täglichen Umgang mit dem PC. Außerdem bleibt ein Rechner bei Hardware-affinen Bastlern selten lange unverändert - auch beim Umbauen ist ein komfortables Gehäuse von Vorteil. Ein gutes Beispiel hier wäre die Festplattenmontage, bei der es zahlreiche Lösungen gibt. Die schlechteste: HDDs werden einfach festgeschraubt und übertragen Schwingungen. Bei günstigen Gehäusen lassen sich HDDs meist mit Plastikhalterungen befestigen. Damit erspart man sich zwar das Festschrauben, eine Entkopplung findet jedoch nicht statt. Besser sind Schubladen, in denen sich Datenträger festschrauben lassen. Oft verfügen die Schubladen über eine integrierte Dämmung. Dabei gibt es jedoch sehr große Unterschiede.

    Mit seinen beiden Seitenteilen aus Glas, der verglasten Front sowie den dahinter platzierten, weiß leuchtenden Lüftern, ist das von Anidees als Midi-Tower klassifizierte AI Crystal ein echter Hingucker.Mit seinen beiden Seitenteilen aus Glas, der verglasten Front sowie den dahinter platzierten, weiß leuchtenden Lüftern, ist das von Anidees als Midi-Tower klassifizierte AI Crystal ein echter Hingucker.Quelle: PC Games HardwareZu den weiteren Ausstattungs-Features, die den Zusammenbau erleichtern, gehören unter anderem, Platinenhalterungen, die um 90 Grad gedreht werden, Kabeldurchführungen (Aussparungen) in der Zwischenwand und/oder der Platinenhalterung, ein Kabelmanagement mit Klettverschluss ein Mainboard-Schlitten, Seitenwände mit schraubenloser Befestigung sowie die Möglichkeit, nicht bestückte Laufwerkskäfige zu demontieren.

    Ein weiterer Trend, der sich nicht nur in unseren Marktübersicht sondern auch bei den zahlreichen Gehäuse-Neuvorstellung in den letzten Monaten herauskristallisiert hat, ist der Fakt, dass immer mehr Midi-/Big-Tower und mittlerweile auch Gehäuse-Minis mithilfe von Glaselementen (Seitenteile/Front) sowie einer auffälligen Beleuchtung optisch einiges hermachen und zu Hinguckern und Designerstücken mutieren. Mittlerweile ist auch die RGB-Beleuchtung in der Gehäuse-Sparte angekommen, einige Hersteller wie Bitfenix, Phanteks oder Be Quiet liefern sogar als LED-Stripes bezeichnete Leuchtstreifen mit. Sollte das Gehäuse allerdings bei Ihnen unter dem Schreibtisch verschwinden, können Sie auf all diesen visuellen Schnickschnack beim Kauf verzichten, was sich auf jeden Fall auf die Anschaffungskosten auswirkt.

    12:10
    Bitfenix Shogun: Das bunt beleuchtete Edel-Gehäuse im Video-Test

    Gehäuse-Bestenliste und Kauftipps: Die renovierte Testmethoden im Detail

          

    Ein Gehäuse zu testen und abschließend eine Wertung in Form einer Note abzugeben, ist aufgrund der vielen Faktoren, die dabei zu beachten sind, nicht einfach. Neue Ausstattungselemente wie eine RGB-Beleuchtung, Seitenteile aus gehärtetem Glas, SSD-Halterungen auf der Rückseite des Mainboard-Trays oder Änderungen beim Innenraum-Design (Eigenschaften) lassen sich ohne großen Aufwand in die Bewertung integrieren. Geht es aber um die Ermittlung der Leistung, respektive wie gut und wie leise der Proband die Hardware im Inneren kühlt, ist ein kontinuierliches Überprüfen und Aktualisieren der Mess- und Testmethodik gefragt. Zu diesem Zweck testen wir alle Gehäuse seit der PCGH-Ausgabe 02/17 mit renovierten Testmethoden.

    Ein aktuelles System für alle

          

    Asus Z170I Pro Gaming (Sockel 1151): Mit der Asus-Platine mit Z170-Chipsatz setzen wir ebenfalls bewusst auf ein Mini-ITX-Board. Somit kommt ein für den Test aller Gehäusegrößen geeignetes System zum Einsatz. Beim CPU-Kühler nutzen wir mit dem Themalright AXP-100 weiterhin ein Top-Blow-Modell, da viele Turmkühler nicht in die Mini-ITX-Gehäuse passen.Asus Z170I Pro Gaming (Sockel 1151): Mit der Asus-Platine mit Z170-Chipsatz setzen wir ebenfalls bewusst auf ein Mini-ITX-Board. Somit kommt ein für den Test aller Gehäusegrößen geeignetes System zum Einsatz. Beim CPU-Kühler nutzen wir mit dem Themalright AXP-100 weiterhin ein Top-Blow-Modell, da viele Turmkühler nicht in die Mini-ITX-Gehäuse passen.Quelle: PC Games HardwareBei der Hardware für unsere Testplattform haben wir uns mit dem Asus Z170I Pro Gaming sowie der Gigabyte Geforce GTX 1070 Mini ITX OC bewusst für Komponenten entschieden, die auch in kleine Mini-ITX-Gehäuse passen. So kann das mit einer M.2-SSD (WD Blue mit 250 Gigabyte Kapazität) bestückte System bei allen kommenden Gehäuse-Marktübersichten zum Einsatz kommen. Mit Intels Core i7-6700K spendieren wir unserem Testsystem eine Leistungszentrale, die sehr rechenstark ist und unter Last auch ausreichend warm wird, sodass wir die Kühleigenschaften der Gehäuse per Messung ermitteln können. Dazu kommt, dass man durch den Einsatz einer modernen CPU auf einer aktuellen Sockel-1151-Platine mit Z170-PCH durchaus auch Vergleichsmöglichkeiten mit spieletauglichen Komplett-PCs hat, die mit verschiedenen Gehäuseformaten angeboten werden.

    In puncto Grafikkarte fiel unsere Wahl nicht nur wegen ihrer kompakten Ausmaße, sondern auch wegen ihres Axiallüfters auf die GTX 1070 Mini ITX OC von Gigabyte. Vergleichsmessungen mit einer GTX 1080 im Nvidia-Referenzdesign zeigten, dass deren Radiallüfter die Luft zur Kühlung direkt aus dem Gehäuse holt und den größten Teil der Abluft direkt wieder herausbefördert. Der Axiallüfter der GTX 1070 dagegen verteilt die Abluft dagegen im Gehäuseinneren, wie es bei quasi allen Custom-Designs der Fall ist. Dadurch kommt es zu einer höheren Wärmeentwicklung im Innenraum und die CPU-Temperatur steigt messbar - also ideale Voraussetzungen für unsere Temperatur- und Lautheitstests.

    Neues Wertungskriterum Volumen

          

    Die Überarbeitungen in den Testdisziplinen Ausstattung und Eigenschaften halten sich in Grenzen. Da wir die Benotung der Ausstattung bereits in vorangegangenen Gehäuse-Marktübersichten an die neuesten Features angepasst haben, wurde hier nur noch die Gewichtung bei Extras, wie Dämmung, werkzeuglose Laufwerksbefestigung, Steckkartenbefestigung (Lian-Li-Gehäuse) oder EATX-Extender (Bitfenix Shogun), überarbeitet. Neu jedoch ist, dass das Fehlen eines 5,25-Zoll-Laufwerksschachts nicht mehr zu Abzügen bei der Ausstattungsnote führt. Im Gegenzug verbessert sich letztgenannte, je mehr Halterungen vorhanden sind. Dafür führen wir unter dem Wertungspunkt "Eigenschaften" nun die Benotung des Innenraumvolumens ein, da dies einen messbaren Einfluss auf die Lufttemperatur im Gehäuse und somit auf die Temperaturentwicklung hat. Der Faktor Innenraumgröße kommt vor allem bei Vergleichsmessungen mit einem Midi-Tower und einem Mini-ITX-Gehäuse zum Tragen.

    Lautheitsmessungen, jetzt mit einem neuen System

          

    Die Grundlage für unsere Lautheitsmessung ist nun die Tabelle mit den Sone-Angaben (siehe unten). Dabei ermitteln wir den Lautheitswert und ordnen ihn zwischen dem niedrigsten Wert von 0,1 Sone und dem Maximalwert von 4,1 Sone ein. Das führt zu einer Wertungsnote, die genauso wie die Gesamtnote für alle gemessenen Temperaturen (CPU 50 Prozent, GPU 30 Prozent und Innenraum 20 Prozent Gewichtung) zu 50 Prozent in die finale Leistungswertung einfließt. Dabei haben wir die Art und Weise der Messung nicht geändert und ermitteln den Sone-Wert nach wie vor mit dem Neutrik Cortex In­struments NC10 in einem Abstand von 50 Zentimetern frontal sowie schräg vorne im 45-Grad-Winkel. Allerdings verringert sich der Umfang der Messung auf zwei Werte, da wir nun die Lüfter direkt an die Platine anschließen (siehe nächster Abschnitt) und so die vorherige Messung mit 12 Volt und 7/5 Volt Lüfterspannung entfällt.

    Lautheitsmessung: Sone-Angaben im Detail   
    Subjektive EinschätzungLautheit (Richtwert)Erklärung
    Fast unhörbar0,1 SoneIn stiller Umgebung noch wahrnehmbar.
    Leise0,2–0,5 SoneIn stiller Umgebung klar wahrnehmbar.
    Noch leise0,6–1,0 SoneIn ruhiger Umgebung noch wahrnehmbar.
    Hörbar1,1–1,5 SoneIn ruhiger Umgebung klar wahrnehmbar.
    Deutlich hörbar1,6–2,0 SoneIn ruhiger Umgebung störend.
    Laut2,1–3,0 SoneIn lauterer Umgebung klar wahrnehmbar.
    Sehr laut3,1–4,0 SoneIn lauterer Umgebung störend.
    Inakzeptabel laut4,1 Sone und höherAuf Dauer unerträglich.

    Lautheitswertung: Lüftersteuerung per Hautplatine (QFan-Control-Funktion).

          

    Das UEFI (Hauptmenü) des Asus Z170I Pro GamingDas UEFI (Hauptmenü) des Asus Z170I Pro GamingQuelle: PC Games HardwareDie Kühlleistung und Lautheit der mitgelieferten Lüfter ist ein entscheidender Faktor bei der Leistungsbewertung eines Gehäuses. Um diese Werte zu ermitteln, schließen wir bei den neuen Testmethoden alle Propeller, falls nötig mit Y-Adaptern, an die Mini-ITX-Platine von Asus an. Die Steuerung der Drehzahl übernimmt das QFan-Control-Feature, das im UEFI unter dem Menüpunkt "QFan Control" (Bild links) zu finden ist. Im Gegenzug verzichten wir darauf, die Lüfterdrehzahl per Spannungsreduktion oder Lüftersteuerung - falls vorhanden - auf ein Minimum zu regulieren und dann deren Lautheit erneut zu messen.

    Für die CPU- sowie die Gehäuselüfter wählen wir unter dem Menüpunkt "QFan Controll" die Einstellung "Standard". Dabei rotieren alle Propeller erst bei 70 °C mit voller Drehzahl und produzieren die Lautheit, die wir vorher mit 12 Volt Lüfterspannung gemessen haben. Bietet ein Gehäuse jedoch eine gute bis sehr gute Kühlleistung, wird die QFan-Control die Drehzahl der Gehäuselüfter von den voreingestellten 60 Prozent auf maximal 70 bis 80 Pronzent erhöhen. Die Messung der Lautheit und Kühlleistung, die daraus resultiert, ist praxisnäher als beim vorherigen Messverfahren.

    Temperaturmessungen: neue Methodik und Wertung

          

    Gigabyte Geforce GTX 1070 Mini ITX OC: Die GTX 1070 von Gigabyte verfügt über eine geschrumpfte Platine (Mini-ITX). So können wir den potenten Render-Mini auch für die Tests der Micro-ATX- und Mini-ITX-Gehäuse einsetzen. Des Weiteren heizt der Radiallüfter das Gehäuseinnere gut auf.Gigabyte Geforce GTX 1070 Mini ITX OC: Die GTX 1070 von Gigabyte verfügt über eine geschrumpfte Platine (Mini-ITX). So können wir den potenten Render-Mini auch für die Tests der Micro-ATX- und Mini-ITX-Gehäuse einsetzen. Des Weiteren heizt der Radiallüfter das Gehäuseinnere gut auf.Quelle: PC Games HardwareDa wir mit dem Intel Core i7-6700K sowie der Gigabyte Geforce GTX 1070 Mini ITX OC zwei zentrale und vor allem für die Temperaturentwicklung im Gehäuse wichtige Komponenten getauscht haben, kommen wir nicht darum herum, das Temperaturbewertungssystem von Grund auf zu erneuern. Das basiert nun, sowohl bei der CPU- als auch der GPU-Temperatur, auf dem offenen Aufbau des Systems bei einer Raumtemperatur von 24 °C. Hier liegt die Temperatur des Core i7-6700K bei 60 °C, die GPU-Temperatur der GTX 1070 Mini ITX OC beträgt 67 °C (ca. 1.950 U/min, 1.848 MHz GPU-Takt). Die Differenz zwischen der gemessenen CPU- und GPU-Temperatur und den Temperaturmesswerten beim offenen Aufbau führt dann zu einem Delta-Wert, der in einer Umrechnung schließlich einen Notenwert mit zwei Nachkommastellen ergibt. Bei der Messung der Innenraumtemperatur, die jetzt ebenfalls in die Leistungsnote einfließt, messen wir mit dem Delta-Wert die Differenz zur Raumtemperatur. Um die GPU-Temperatur für die Wertung nutzen zu können, waren allerdings ein paar spezielle Vorbereitungen nötig. Damit die GTX 1070 nicht, wie anfänglich, bereits ab 63 °C ins Temperatur-Target läuft und den Takt senkt, respektive die Lüfterdrehzahl hörbar anhebt, setzten wir das Temperaturlimit händisch per MSI Afterburner auf 83 °C.

    Die Gehäuse-Bestenliste: Die Großen und Mittelgroßen (120 Liter bis 45 Liter Innenraumvolumen)

          

    In den von den Herstellern als Big-Tower, Big-Midi-Tower-Hybrid oder Midi-Tower bezeichneten Gehäusen ist nicht nur Platz für viele und teils auch übergroß dimensionierte Hardware-Komponenten. Man hat auch die Möglichkeit, die Raumwunder für eine optimale, im Idealfall auch leise Kühlung mit sehr vielen Lüftern zu bestücken. Hier kommen sechs Empfehlungen aus dieser Gehäuseklasse:

    Be Quiet Dark Base 900 Pro (ca. 210 Euro; Note: 1,24 [altes Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 81,7 Liter)

          

    Be Quiet Dark Base 900 Pro (Big-Midi-Tower-Hybrid laut Hersteller); Preis ca. 210 Euro; Note: 1,24 (altes Wertungssystem)Be Quiet Dark Base 900 Pro (Big-Midi-Tower-Hybrid laut Hersteller); Preis ca. 210 Euro; Note: 1,24 (altes Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareBe Quiets neues Gehäuseflaggschiff, das Dark Base 900 Pro (Geizhals), ist das beste Beispiel dafür, dass die Unterschiede zwischen Midi- und Big-Tower immer geringer werden. Von seinen Ausmaßen und dem Volumen her ist die mit einem Seitenteil aus Glas bestückte Pro-Variante des Dark Base 900 eher ein Big-Tower und auch mit seiner Ausstattung kann es locker in der Big-Tower-Liga mitspielen. So verfügt das Gehäuse unter anderen über eine Lüftersteuerung, die per PWM-Signal von der Platine oder manuell stufenlos regelbar ist, ein Qi-Ladegerät, einen Mainboard-Tray, der ausgebaut und invertiert werden kann, eine RGB-Beleuchtung sowie eine Dämmung (Tür/Seitenteil). Dazu kommen viele Montagemöglichkeiten für Lüfter (siehe Testtabelle) sowie Radiatoren. Ein 240-/280-/360-/420-mm-Radiator passt in die Front, ein 120/140-mm-Wärmetauscher lässt sich im Heck anbringen und der Deckel nimmt Radiatoren mit 120/140/240/280/360/420 mm Größe auf (maximale Höhe 65 mm).

    Die Flexibilität, die Be Quiet dem Gehäusebauer an die Hand gibt, beeindruckt. Die Laufwerkshalterungen, an denen sogar zwei 2,5-Zoll-SSDs anstelle einer 3,5-Zoll-HDD montiert werden können, sind einzeln entfernbar. Selbst der 5,25-Zoll-Käfig lässt sich für eine Lüfterhalterung ausbauen - der Staubschutz deckt jedoch den dritten Frontlüfter nicht ab. Die Kombination aus den Dämmmatten an der hinteren Wand und der Tür sowie dem vorderen Seitenteil aus Glas erfüllt ihre Aufgabe mit Bravour. Bereits bei maximaler Lüfterdrehzahl liegt der Geräuschpegel bei leisen 1,7/1,8 Sone (1,6/1,7 Sone bei minimaler Drehzahl). Des Weiteren liefern die drei Silent-Wings-3-Lüfter mit Messwerten von 70 °C (CPU), 68 °C (GPU) und 55 °C (Spannungswandler) eine gute Kühlleistung ab.

    Bitfenix Shogun (ca. 140 Euro; Note: 2,18 [neues Wertugunssystem]; Innenraumvolumen: 74, 16 Liter)

          

    Bitfenix Shogun (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 140 Euro; Note: 2,18 (neues Wertungssystem)Bitfenix Shogun (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 140 Euro; Note: 2,18 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareWer für ein Premium-Gehäuse wie das Bitfenix Shogun 160 Euro bezahlt (Preisvergleich), erwartet eine dem Preis angemessene Ausstattung, die er auch bekommt. Mit fünf 2,5-Zoll-Halterungen (zwei mit RGB-beleuchtetem Chroma-Modul) sowie drei demontierbaren Laufwerkskäfigen, in die je zwei 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-HDDs/SSDs eingebaut werden können, hält das Bitfenix Shogun viele Einbaumöglichkeiten für Datenträger bereit. Dazu kommen ausreichend Montageplätze für die Lüfter. An den Deckel und die Front können zwei 140- oder drei 120-mm-Modelle angebracht werden. Ein weiterer 140/120-mm-Lüfter, der zusätzlich verschiebbar ist, befindet sich im Heck und ab Werk ist das Bitfenix Shogun mit zwei 120-mm-Propellern an der Front und einem weiteren Modell selbiger Größe am Heck bestückt. Neben Standardelementen wie der werkzeuglosen Befestigung für 3,5-Zoll-HDDs, Staubschutz an Boden und Deckel oder dem Kabelführungssystem mit Klettverschlüssen hat die Ausstattung des Bitfenix Shogun zwei spezielle Extras zu bieten. Das eine ist eine Halterung für sehr lange Grafikkarten (siehe Bild links), das andere ist die EATX-Erweiterung, die anstelle der drei Laufwerkskäfige ins Gehäuse geschraubt werden kann.

    Die wichtigste Eigenschaft des Bitfenix Shogun ist seine Modularität sowie die Flexibilität beim Einbau der Komponenten. Alle Laufwerkshalterungen inklusive Chroma-Module lassen sich entfernen, um Platz für Wakü-Radiatoren oder die EATX-Erweiterung des Mainboard-Trays zu schaffen. Für den Einbau der Hardware steht beim Bitfenix Shogun generell viel Innenraum bereit, dessen Volumen 74,16 Liter beträgt. Letztgenanntes trägt auch zu den guten Kühleigenschaften bei, denn die mit 1,7/1,8 Sone durchaus hörbaren, aber noch nicht störend lauten Gehäuselüfter kühlen die CPU auf 66 °C, die GPU auf 69 °C sowie den Innenraum auf 32 °C.

    Chieftec Gaming GP-01B (80 Euro; Note: 2,50 [neues Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 48,8 Liter)

          

    Chieftec Gaming GP-01B (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 80 Euro; Note: 2,50 (neues Wertungssystem)Chieftec Gaming GP-01B (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 80 Euro; Note: 2,50 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareMit seinen billig wirkenden Plastikelementen in Klavierlack-Optik und dem aus Plexiglas gefertigten Seitenteil fällt Chieftecs für ca. 80 Euro (Preisvergleich) erhältliches Gehäuse für Spieler-Hardware optisch eher negativ auf. Beim Blick in den mit einer Kammer für das Netzteil und einem Käfig für vier 3,5/2,5-Zoll-Laufwerke (werkzeuglose Montage) bestückten Innenraum (48,8 Liter) gibt es dagegen durchaus Positives zu entdecken. Die Grafikkartenhalterung ist flexibel und stützt nicht nur mehrere, sondern auch sehr lange GPUs. Für die Befestigung der SSDs in den beiden demontierbaren Halterungen auf der Rückseite des Mainboard-Trays werden keine Schrauben benötigt und das I/O-Panel wird von zwei LED-Streifen (acht Farben) beleuchtet. Zur weiteren Ausstattung gehören der Staubschutz mit Druckmechanismus für den Deckel und die Front mit Wabengitterstruktur sowie die zweistufige Steuerung für insgesamt sechs Propeller. Zwei 120-mm-Lüfter in der Front und einer im Heck gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

    Wie alle Testkandidaten nimmt auch das als "Stallion" bezeichnete Chieftec-Gehäuse Wakü-Radiatoren auf. Dabei kann der Deckel mit einem 280-mm-Wärmetauscher und die Front mit einem 240-mm-Modell bestückt werden. Allerdings liefert bereits die Lüfterbestückung ab Werk eine gute Kühlleistung ab. Das bestätigen die Messwerte von 65 °C (CPU), 71 °C (GPU) und 37 °C (Innenraum). Obwohl die Lüfter dabei mit einer klar wahrnehmbaren Lautheit von 2,2/2,1 Sone zu Werke gehen, ist das Chieftec Gaming GP-01B nicht zuletzt wegen seiner ordentlichen Kühlung und umfangreichen Ausstattung unsere Preis-Leistungs-Empfehlung.

    Be Quiet Pure Base 600 (ca. 75 Euro; Note: 2,38 [neues Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 50,9 Liter)

          

    Be Quiet Pure Base 600 (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 75 Euro; Note: 2,38 (neues Wertungssystem)Be Quiet Pure Base 600 (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 75 Euro; Note: 2,38 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareDie Ausstattung des Pure Base 600 ist dem günstigen Preis (Preisvergleich) angemessen; das Highlight ist klar die Flexibilität, die durch die vom Dark Base 900 geerbten, frei anbringbaren HDD/SSD-Slots und den demontierbaren 5,25-Zoll-Käfig erzielt wird. Die Kühleigenschaften sind gut (CPU: 68 °C, GPU: 70 °C) und dank Dämmung liegt die Lautheit bei in ruhiger Umgebung wahrnehmbaren 1,3/1,4 Sone.

    Das Be Quiet Pure Base 600 haben wir auch hier auf unserer Webseite getestet. Den ausführlichen Test inklusive Testtabelle finden Sie hier.

    Sharkoon S25-W (ca. 50 Euro; Note: 2,64 [neues Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 43,9 Liter)

          

    Sharkoon S25-W (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 50 Euro; Note: 2,64 (neues Wertungssystem)Sharkoon S25-W (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 50 Euro; Note: 2,64 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareSharkoon wählt für das günstige S25-W ein Innenraumdesign, bei dem das Netzteil sowie zwei 3,5/2,5-Zoll-Laufwerkshalterungen in einer Kammer mit einer Aussparung für die Kabel des Stromgebers verschwinden. Zwei weitere Befestigungsmöglichkeiten für 2,5-Zoll-Datenträger sind auf der Rückseite des Mainboard-Trays zu finden und in den 5,25-Laufwerkskäfig passen alternativ eine 3,5-Zoll- sowie zwei 2,5-Laufwerke. Wie bei Corsairs Carbide 270R ist auch der Deckel des Sharkoon S25-W offen und nimmt wahlweise drei 120-mm- oder zwei 140-mm-Lüfter auf. Ein magnetischer Staubschutz gehört genauso zum Lieferumfang wie der blau beleuchtete 120-mm-Hecklüfter und das 120-mm-Frontlüfterpärchen.

    Obwohl in dem mittelgroßen Gehäuse mit 43,9 Litern Volumen ausreichend Platz für den Einbau der Hardware zur Verfügung steht, gab es ein Problem beim Anschluss des Displayport- und HDMI-Kabels­ an die montierte Grafikkarte. An der Aussparung in der Slot-Blende stand nämlich ein Falz hervor, der verhinderte, dass wir beide Kabel vollständig in den Anschluss stecken konnten. Davon abgesehen gibt es aber nichts zu meckern. Ganz im Gegenteil bietet das Sharkoon S25-W trotz des sehr günstigen Preises von 50 Euro (Preisvergleich) eine gute Leistung. Mit Temperaturen von 67 °C (CPU), 72 °C (GPU) und 43 °C (Innenraum) liegt es im Mittelfeld, bei der Lüfterlautheit messen wir hier mit 1,4/1,6 Sone aber einen überdurchschnittlich guten Wert.

    Corsair Carbide 270R (ca. 60 Euro; Note: 2,64 [neues Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 49,16 Liter

          

    Corsair Carbide 270R (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 60 Euro; Note: 2,64 (neues Wertungssystem)Corsair Carbide 270R (Midi-Tower laut Hersteller); Preis ca. 60 Euro; Note: 2,64 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareAnders als Chieftec beim Gaming GP-01B oder Shar­koon beim S25-W verzichtet Corsair im Innenraum des mit einem Sichtfenster bestückten und mit 60 Euro ebenfalls günstigen Carbide 270R (Preisvergleich) auf jegliche Laufwerkshalterungen. Dafür befinden sich sowohl die zwei 3,5/2,5-Zoll-Kombi- als auch die 2,5-Zoll-Laufwerkshalterungen auf der Rückseite des Mainboard-Trays. Ein weiterer Vorteil dieses mittlerweile immer öfter zum Einsatz kommenden Innenraum­designs ist die Tatsache, dass vor der Netzteilkammer ausreichend Platz für sehr hohe Radiatoren mit bis zu 360 Millimetern Länge (regulär: 2 × 140-/3 × 120-mm-Lüfter) vorhanden ist. Neben Sharkoons S25-W ist das Corsair Carbide 270R das einzige Gehäuse, das mit einem offenen Deckel ausgeliefert wird. Dort lassen sich zwei 140/120-mm-Lüfter anbringen (alternativ: 280-mm-Radiator), ein Staubschutz gehört jedoch nicht zu der mager ausfallenden Ausstattung.

    Auch bei der Zahl der mitgelieferten Lüfter beschränkt sich Corsair mit einem beleuchteten 120-mm-Propeller vorn und einem unbeleuchteten Modell derselben Größe am Heck auf die Grundausstattung. In Kombination mit dem offenen Deckel garantiert schon dieses Lüfterpärchen eine gute Kühlung der zentralen Komponenten (CPU: 66 °C/GPU: 71 °C) sowie des Innenraums (37 °C). Die Befürchtung, dass zu viel Lüftergeräusch durch den offenen Deckel nach draußen dringt, bestätigt sich im Test nicht, denn die Geräuschkulisse lag bei akzeptablen 1,6/1,8 Sone.

    Die Gehäuse-Bestenliste: Die Minis (Micro-ATX/Mini-ITX-Gehäuse, 20 bis 40 Liter Innenraumvolumen)

          

    Das sogenannte Couch-Gaming mit einem PC wird immer beliebter und viele Spieler nutzen für ihren Konsolenersatz ein kleines Gehäuse das auch ins Wohnzimmerregal passt. Die Einbaumöglichkeiten für Hardware sind hier zwar begrenzt, mit thermisch effizient platzierten Lüftern und/oder einem Mehrkammersystem lässt sich trotz eines geringen Innenraumvolumens eine ordentliche Kühlung erzielen. Generell gilt jedoch: Bedingt durch den verkleinerten Innenraum wird gerade leistungsstarke Hardware in den Gehäuse-Minis wärmer als im großzügig dimensionierten Inneren der großen Brüder.

    Fractal Design Define Mini C (ca. 80 Euro; Note: 2,66 [neues Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 35,7 Liter)

          

    Fractal Design Define Mini C (Micro-ATX/Mini-ITX); Preis ca. 80 Euro; Note: 2,64 (neues Wertungssystem)Fractal Design Define Mini C (Micro-ATX/Mini-ITX); Preis ca. 80 Euro; Note: 2,64 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareHersteller Fractal Design ist bekannt dafür, seine Gehäusereihen in verschiedenen Formaten anzubieten. Daher ist das hier getestete Define Mini C für 80 Euro (Preisvergleich) ein geschrumpftes Define C, dem Fractal Design nicht nur das Innenraumdesign, sondern auch die Ausstattung des großen Bruders spendiert. Dazu gehören ein Käfig zum Einbau von zwei 3,5/2,5-Zoll-Laufwerken sowie eine weitere Halterung für drei 2,5-Zoll-HDDs/SSDs, die optional an der Aussparung hinter der Mainboard-Halterung befestigt werden kann. Bei der Anordnung der Lüfterplätze (siehe Testtabelle) orientiert man sich ebenfalls beim großen Vorbild und bestückt das Define Mini C ab Werk an der Front und dem Heck mit je einem 120-mm-Propeller. Selbst die als "ModuVent" bezeichnete Konstruktion, die es ermöglicht, den geschlossenen Deckel gegen einen magnetischen Staubfilter zu tauschen und dort einen WaKü-Radiator (240 und 120 mm) anzubringen, findet man bei dem ebenfalls gedämmten Mini-Tower wieder.

    Ein Ausstattungswunder ist das Define Mini C nicht, dafür macht Fractal Design mit dem Innenraum-Layout des großen Define C, bei dem das Netzteil mit einer Abdeckung vom Innenraum getrennt wird, und der Lüfteranordnung alles richtig. Das bestätigen unsere Messwerte von 68° C für die GPU, 50° C im Innenraum und von 72° C für die GPU, die ihren Boost-Takt hält. Dazu kommt die Dämmung, die für eine niedrige Geräuschentwicklung von nur 1,7/1,6 Sone sorgt.

    Jonsbo VR2 (ca. 125 Euro; Note: 3,13 [neues Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 36,0 Liter)

          

    Jonsbo VR2 (Micro-ATX/Mini-ITX); Preis ca. 125 Euro; Note: 3,13 (neues Wertungssystem)Jonsbo VR2 (Micro-ATX/Mini-ITX); Preis ca. 125 Euro; Note: 3,13 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareDas VR2 von Jonsbo kann durchaus als ein auf das Micro-ATX-Format vergrößertes VR1 (Test in PCGH 12/16) bezeichnet werden. Wie beim nur mit Mini-ITX-Platinen kompatible VR1 bestehen auch beim VR2 die Seitenteile aus dickem getönten Glas. Eine Befestigungsmöglichkeit für zwei 2,5-Zoll-Laufwerke auf der Rückseite der Platinenhalterung findet man auch im 36 Liter fassenden Einkammer-Innenraum des Jonsbo VR2 wieder. Um den Kamineffekt für die Kühlleistung auszunutzen, montiert Jonsbo zwei 120-mm-Lüfter an den mit einem Staubfilter versehenen Boden sowie ein weiteres Modell oben rechts unter dem Deckel. Letztgenannter ist dafür verantwortlich, dass die aufgewärmte Luft wieder aus dem durch seine beiden Glas-Seitenteile ordentlich gedämmten VR2 (Lautheit: 2,1/2,3) heraus befördert wird.

    Eine weitere Besonderheit des mit 125 Euro nicht gerade günstigen Jonsbo VR2 (Preisvergleich): Die Platine wird um 90° Grad gedreht eingebaut, so dass sich deren I/O-Bereich oben unter dem Deckel befindet. Das hat einerseits zur Folge, dass für das Anschließen aller Kabel sowie den Einbau des ATX-Netzteils der Deckel entfernt werden muss. Andererseits wirkt sich die geänderte Position der Platine und der parallel zum Lüfter der GTX 1070 eingebaute Stromgeber negativ auf die Kühleigenschaften und somit auf die Bewertung der Leistung aus. Während der Innenraum und die CPU mit 42° C respektive 74° C ordentlich gekühlt werden, leidet die Grafikkarte an Frischluftmangel, da sich ihr Axiallüfter zu nah am Netzteil befindet. Eine GPU-Temperatur von 82° C sowie das Heruntertakten der Karte sind die Folgen, die letztendlich für den großen Notenabstand zwischen dem VR2 und dem Define Mini C sorgen.

    Chieftec Gaming Cube CI-01B-OP (ca. 45 Euro ohne Lüfter; Note: 3,48 [neues Wertungssystem]; Innenraumvolumen: 33,6 Liter)

          

    Chieftec Gaming Cube C1-01B-OP (Micro-ATX/Mini-ITX); Preis ca. 45 Euro (ohne Lüfter!); Note: 3,48 (neues Wertungssystem)Chieftec Gaming Cube C1-01B-OP (Micro-ATX/Mini-ITX); Preis ca. 45 Euro (ohne Lüfter!); Note: 3,48 (neues Wertungssystem)Quelle: PC Games HardwareChieftecs Gaming Cube (CI-01B-OP), zu dessen wichtigsten Ausstattungmerkmalen ein Zweikammersystem (horizontal) sowie ein den Hardware-Einbau sehr erleichternder Klappmechanismus für den Deckel (siehe Bildergalerie) gehören, ist mit einem Preis von 45 Euro sehr günstig (Preisvergleich), wird aber ohne Lüfter ausgeliefert. Dabei stünden am Heck, im Deckel und an der Front Montageplätze für je ein 120-mm-Modell bereit. Dazu kommt eine für ein Micro-ATX-Modell ausreichende Zahl an Halterungen für die werkzeuglose Montage von Laufwerken (1 × 5,25 Zoll, 1 × 3,5 Zoll, 2 × 3,5/2,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll), die zusätzlich über eine sehr gute Entkopplung verfügen und teils entfernbar sind. Bei Einbau eines Netzteils mit mehr als 15 cm Länge muss beispielsweise der linke Steg des 3,5/2,5-Zoll-Kombikäfigs für die Kabelverlegung ausgebaut werden. Insgesamt ist die Ausstattung dem günstigen Preis von 50 Euro angemessen.

    Wie unsere Temperaturtests zeigen, tut sich Chieftec keinen Gefallen damit, die Lüfterbestückung dem Kunden zu überlassen. Die CPU-Temperatur liegt beim Gaming Cube nämlich bei 77° C (Innenraum: 53° C) und die GPU taktet sich bei 82° C auf 1.645 MHz herunter (2.470 U/min). Unser Tipp: Bestücken Sie die Front und das Heck zum Beispiel mit dem ca. 9 Euro günstigen Scythe Glide Stream 120 PWM SC. Das sorgt nicht nur für niedrigere Temperaturen bei den Komponenten. Die mit 2,3/2,5 Sone akzeptable Lautheit sollte auch durch die leisen 120-mm-Scythe-Lüfter nicht groß ansteigen, sink vermutlich sogar.


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    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Kabelmanagement für den Spiele-PC: Grundlagen-Tipps
      • Von Thorbald35 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich bin mir der PCGH Auswahl auch net sicher - in ihren eigenen PC zusammenstellungen "propagandieren" sie Disklaufwerke (CD - Bluraybrenner oder Lüftersteuerungen welche bei modernen Boards schlicht unnötig sind) als hätten diese noch eine nennenswerte Dahseinsberechtigung und unnötige, riesige 3,5 Festplatten Käfige, als bräuchte die Masse, Terrabytes an Platz.
        Sicher gibt es solche Bedürfnisse aber das gesammte, hier vorgestellte Lineup scheint ausschließlich in diese Richtung zu gehen.

        Vernünftiges Kabelmanagement (Fremdwort bei z.B. Cosair), gute Dämmung oder Hartglas, PSU Schacht, Möglichkeiten für Radiatoren, sinnvoller Airflow und ja, Alternativen zu Schwarz, Weis und eventuell Rot sind gefragt.
        Desweiteren sind oftmals billige 120iger Luftschaufler, welche mit so manch einem Gehäuse kommen, eh gleich getauscht. Warum also erst welche einbauen? Lasst uns eine Option, ein Gehäuse ohne Lüfter zu kaufen...
        Zum Thema RGB (ein Thema ists schon) sag ich nichts außer, wenn ich eine Farbe im Kopf habe, reicht mir diese.

        Liebe Hersteller:
        - gebt uns bitte Innovation oder setzt zumindest um, was sich als gut bewährt hat (8 3,5 Zoll Festplatten direkt als Intake Bremse brauch "kaum" einer)
        - Lüfter Slots an dem "Dach" bitte dezentral bei schmalen Gehäusen, dann passt vielleicht auch nen Radi am Ram vorbei
        - Lüfter optional
        - Sinnvolles Kabelmanegement (manche schaffen für kleinstes Geld viel - andere garnichts und wollen trotzdem Premium)
        - Heiße Luft steigt nach Oben - nicht von Vorn nach Hinten
        - Grafikkarten sehen mit der üblicherweise nach unten zeigenden Seite, meist am besten aus
        - In einem Miditower darf man auch Oben und nicht nur Vorn Radiatoren verbauen
        - wenn schon einen "exhaust" dann bitte nicht 120 vorschreiben, vor allem wenn 3 x 140 als Intake agieren dürfen ( + 2 x 140 im Dach zählt nicht)
        - Staubfilter sind was feines, wenn sie überall und wirklich fein sind
        - Grafikkarten müssen Atmen - gebt ihnen Luft, auch durch die PSU Kammer am Boden (z.B. nen 140iger der mit Schutzgitter, Ausnahmsweise mal durch die Kabel und PSU Schroud- perforierung anbläst)
        - "Prollgamerrigs" mit irgendwelchen Transformerlike Gebilden mögen ja einem Markt haben - Geld bekommt ihr woanders..
        - Überrascht mich endlich wieder mal...
      • Von juko888 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von teachmeluv
        Ich bin kein Fan der offenen Seite, würde da, wo der PC steht, auch keinen Sinn ergeben. Brauche es leise und kühl, da würde die Seite mit dem Glas entgegen wirken. Sollte ich aber in der Zukunft meine Meinung ändern, bekommt man so eine Glas-Seite sicherlich auch nachgeliefert.

        Der Innenraum der Glas-Varianten ist allerdings etwas hübscher, vor allem die orange Variante hat es mir angetan, aber - wie bereits geschrieben - brauche ich es leise
        Also mein Gehäuse ist auch mit Scheibe absolut leise, einzig wenn ich die Lüfterstufe auf die dritte (höchste) Stufe stelle, wird es hörbar, nur ist das in meinem Fall nicht nötig (meine Hardware bleibt auch so kühl). Ich habe mich bewusst gegen die Variante mit orangen Applikationen entschieden. Habe befürchtet, dass würde sich mit dem Rot meiner MSI RX480 Gaming X dann doch etwas beißen.
      • Von teachmeluv Freizeitschrauber(in)
        Zitat von juko888
        Das Gehäuse habe ich auch, allerdings die ca. 20 Euro teurere Variante mit getönter Echtglasscheibe. Kann ich absolut empfehlen, hochwertig verarbeitet (einzig der Schalter der Lüftersteuerung mutet etwas "billig" an, also rein vom Aussehen, nicht von der Funktion), für meine Ansprüche viel Platz (sowohl für die Hardware als auch deren Kabel), kühl und absolut leise! Vor allem war ich bei meiner Variante mit der Scheibe überrascht, wie edel das Gehäuse dadurch aussieht, noch deutlich schöner als es irgendwelche Produktbilder wiedergeben können!
        Ich bin kein Fan der offenen Seite, würde da, wo der PC steht, auch keinen Sinn ergeben. Brauche es leise und kühl, da würde die Seite mit dem Glas entgegen wirken. Sollte ich aber in der Zukunft meine Meinung ändern, bekommt man so eine Glas-Seite sicherlich auch nachgeliefert.

        Der Innenraum der Glas-Varianten ist allerdings etwas hübscher, vor allem die orange Variante hat es mir angetan, aber - wie bereits geschrieben - brauche ich es leise
      • Von juko888 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von teachmeluv
        Ich bekomme heute das be Quiet Pure Base 600 und freue mich schon auf den Einbau. Selten ein so klasse Gehäuse in der Preis-Kategorie gesehen, was allen meinen Anspruchen gerecht wird (zumindest auf dem Papier)


        Das Gehäuse habe ich auch, allerdings die ca. 20 Euro teurere Variante mit getönter Echtglasscheibe. Kann ich absolut empfehlen, hochwertig verarbeitet (einzig der Schalter der Lüftersteuerung mutet etwas "billig" an, also rein vom Aussehen, nicht von der Funktion), für meine Ansprüche viel Platz (sowohl für die Hardware als auch deren Kabel), kühl und absolut leise! Vor allem war ich bei meiner Variante mit der Scheibe überrascht, wie edel das Gehäuse dadurch aussieht, noch deutlich schöner als es irgendwelche Produktbilder wiedergeben können!
      • Von teachmeluv Freizeitschrauber(in)
        Ich bekomme heute das be Quiet Pure Base 600 und freue mich schon auf den Einbau. Selten ein so klasse Gehäuse in der Preis-Kategorie gesehen, was allen meinen Anspruchen gerecht wird (zumindest auf dem Papier)
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Gehäuse-Test (Update: April 2017): Big-Tower, Midi-Tower oder doch eher ein Gehäusezwerg für Micro-ATX- oder Mini-ITX-Platinen? Wer seiner Hardware ein neues Zuhause spendieren will, muss sich nicht nur über die Größe der Hardware-Behausung in spe Gedanken machen. Auch Faktoren wie Kühlung, Lautheit der mitgelieferten Lüfter und nicht zuletzt die Optik beeinflussen die Gehäusewahl. Worauf noch zu achten ist und welche Modelle besonders empfehlenswert sind, zeigt unser Gehäuse-Special.
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