Gefährliche Wärmeleitpaste: Amech STG-4 ätzt CPU und Kühler an
Die südkoreanische Wärmeleitpaste Amech STG-4 ist zwar vergleichsweise günstig, hat dafür aber offenbar ein großes Problem: Sie setzt Essigsäure frei. Dadurch können die anliegenden Metallflächen dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen werden.
Wenn es um den Kauf von Wärmeleitpaste geht, achten Kunden normalerweise auf typische Eigenschaften wie eine hohe Wärmeleitfähigkeit, dass sich die Paste gut verstreichen lässt oder sie auch nach Jahren nicht eintrocknet. Bei manchen Produkten gibt es aber noch weitere Fallstricke, wie ein aktueller Bericht von Igor's Lab zeigt. Dort wurde bereits im vergangenen Jahr die südkoreanische Wärmeleitpaste Amech STG-4 getestet und als problembehaftet eingeordnet. Moniert wurden damals ein deutlicher Essiggeruch beim Auftragen und im Betrieb. Als Ursache wurde enthaltenes Acetoxy-Silikon vermutet, das bei Kontakt mit Feuchtigkeit Essigsäure freisetzt und die Wärmeleitpaste aushärten lässt.
Wärmeleitpaste gegen Metalloberflächen
Jetzt, ein Jahr später, gibt es ein Update zu dem Thema - und zwar aus Südkorea. Igor's Lab hat ein Forenthema der südkoreanischen Website Quasar Zone ausfindig gemacht, in dem Nutzer über beschädigte Kühler und Heatspreader berichten - und das im Zusammenspiel mit der Amech SGT-4. Offenbar wurde tatsächlich Essigsäure freigesetzt, die die jeweiligen Metalloberflächen angegriffen hat. Auf den Kupferoberflächen der fotografierten Wasserkühler sind deutliche Beschädigungen zu erkennen, und vom Heatspreader eines verwendeten Prozessors wurde offenbar die Beschriftung weggeätzt. Ein Foto eines vernickelten Luftkühlers zeigt zwar keinen negativen Einfluss, das dürfte aber schlicht an der chemisch stabileren Oberfläche liegen.
Quelle: 귀요밍1221ㅎ (Quasar Zone)
Die Wärmeleitpaste hat sich offenbar in die Kupferoberfläche dieses Kühlers gefressen.
Der Hersteller der Wärmeleitpaste hat zwar keine offizielle Adresse, konnte aber offenbar trotzdem kontaktiert werden. Auf entsprechende Berichte wurde laut Igor's Lab aber uneinsichtig und mit Gegenangriffen reagiert. Unter anderem wurde auf die EU-Verordnungen RoHS und REACH verwiesen, die die Amech STG-4 angeblich einhält. Diese treffen aber gleichzeitig keine Aussagen über die Beimischung von Acetoxy-Silikon - die Wärmeleitpaste kann also trotzdem Essigsäure freisetzen. Die Fronten scheinen damit verhärtet, einen Rückruf dürfte es wohl nicht geben.
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Betroffenen Kunden bleibt damit wohl nichts anderes übrig, als mit dem Risiko zu leben oder - besser - die Wärmeleitpaste zu entfernen und gegen ein etabliertes Produkt auszutauschen. Die Amex SGT-4 wird zwar vergleichsweise günstig angeboten. Der niedrige Preis sollte angesichts der bestehenden Probleme aber nicht dazu verlocken, die Paste trotzdem einzusetzen. Der potenzielle Schaden dürfte die Ersparnis schließlich deutlich übersteigen.
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Quelle: Igor's Lab via Tom's Hardware

Ich hoffe, man nimmt es mir nicht krumm, wenn ich das Statement hier mal ausnahmsweise verlinke: Stellungnahme
Warum ich den Großteil der Kommentare auf YT gelöscht habe, liest Du ebenfalls dort in den ersten Absätzen, denn für so etwas würde man hier wahrscheinlich lebenslangen Bann mit anschließender Sicherungsverwahrung bekommen. Es gibt einfach Grenzen. Reddit ist auch schon grenzwertig, aber die ignoriere ich.
Mal noch ein kleines Edit:
Ich bin mit genau dem Chemiker in Kontakt, der den auf Reddit geposteten Test erstellt hat. Wir wollen am Montag mal einen Testaufbau besprechen, um die Amine auch zu quantifizieren. Dass welche drin sind, hat der Hersteller ja zugegeben.. Nur kommt es noch darauf an, wie viele in der Masse. Außerdem werde ich am Montag mal mit Bertrandt sprechen, das ist das einzige Labor, das mir noch einfällt. Bleibt nur die Frage, was die mit 1 Gramm anfangen können.
Generell:
Wie kann ich eigentlich eine Firma in den Ruin treiben, die bereits offiziell im April 2024 geschlossen wurde? Das war noch lange vor meinem ersten Test. Die angeblichen Räume in Pohang stehen schon seit Juni 2024 leer, das lässt sich doch einfach nachprüfen. AMeCh hat Paste in der EU ohne Dokumentation und Registrierung verkauft und bereits 2023 und 2024 gegen die Vorschriften verstoßen. Wo hat AMeCh denn die Paste nun hergestellt? Ich wüsste wirklich gern, wessen Produkt da wirklich verkauft wurde. Chinesische Paste? Vielleicht sollte man mal die Augen öffnen. Die aktuelle Geschäfts-ID war eine Naver Händler-ID. Nehmt doch bitte mal die nationalistische Brille ab und prüft das Unternehmen selbst.
Wer konnte nur damit Rechnen das Igor, mal wieder, Schwachsinn verbreitet.
Und sein Kommentar auf Youtube welches er vor 7 Stunden gepostet hat, bevor er natürlich die Kommentare dicht gemacht hat und alles aktuelle gelöscht hat, ist natürlich ein Mimimi das er das Opfer ist.
Hier gibts sogar ein Video dazu:
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Darfst dir gerne die Produktliste von TG geben lassen. Da steht die Herkunft noch einmal drin.
Tut mir leid dir deinen Made in Germany Mythos von TG zerstören zu müssen, aber was du da im Video siehst ist bestenfalls für die Produktentwicklung bzw. für das Flüssigmetall.
EDIT
Noch einmal ganz offiziell vom Aushängeschild von TG: https://www.handelsblatt....
Und noch einmal von Igor: https://www.igorslab.de/c...
Hier gibts sogar ein Video dazu:
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