Flüssiger Stickstoff trifft VGA-Luftkühlung: Colorful enthüllt Heatpipe-Monster
Mit einer Hybrid-Lösung der kuriosen Art macht Colorful aktuell auf sich aufmerksam. Ein Foto zeigt einen VGA-Kühler, der mit Luft oder bei Bedarf auch mit flüssigem Stickstoff genutzt werden kann. Einzig der mittig platzierte Lüfter muss hierfür raus.
Colorful macht des Öfteren mit seinen Grafikkarten auf sich aufmerksam. Seien es nun ausgefeilte Übertaktungs-Features oder massive Triple-Slot-Luftkühler. Ein auf Techpowerup aufgetauchtes Foto eines VGA-Kühler-Prototyps scheint noch einmal einen Schritt weiter zu gehen. Auf mehrere Ebenen verteilt befinden sich Kühlblöcke aus Kupfer und Aluminium. Jene sind durch eine Armada von Heatpipes verbunden. Auf der ersten Ebene kühlt ein Kupfer-Vapor-Chamber GPU-Chip, Speicher und die Spannungsregulatoren. Darüber ist eine zweite Ebene montiert, die wieder mit verschiedenen Heatpipes verbunden ist.
In der Mitte der Konstruktion befindet sich ein einzelner Lüfter (zweite Ebene). Dieser Lüfter ist bei Bedarf herausnehmbar und in das so entstehende Loch kann ein Pot für flüssigen Stickstoff eingeführt werden. Dieser hat dann direkten Kontakt mit der GPU und kühlt zudem die gesamte erste Ebene. Möglicherweise erwartet uns dieser Prototyp später dann als Serienausstattung bei kommenden Colorful-Grafikkarten.
Quelle: Techpowerup

sicher eine intressante kühlung,nur wie siehts mit dem gewicht aus bei soviel kupfer....
Schon alleine der Kühler auf dem Foto verspricht Leistung satt.
Aber der Preis ist sicher nicht klein bei so einem Speziellen Kühler.
Imho ist das Ding sinnlos, die sollten sich erst mal angucken wie ein GPU-Pot überhaupt aussieht
Das sind nunmal keine runden Pots wie für CPUs, und selbst bei denen wäre der Nutzen ja noch fraglich.
Hauptsache mal wieder Aufmerksamkeit geweckt, was
Nen Pot soll nur damit berührung haben, was er kühlen soll, und ansonsten möglichst wenig Oberfläche besitzen usw. Das steigert nämlich nur unnötig den Stickstoffverbrauch...
Also ich würde mir bei -196 °C keinen Gedanken um zusätzliche Wärmezufuhr durch die Heatpipes, sondern eher um deren überleben machen. Denn bei der Temperatur arbeiten die eh nicht mehr - und wenn sich Eis in der Kapilarstruktur bildet, dann arbeiten sie vermutlich auch nie wieder.