LinuxFX 11.25: Windows-11-Klon mit Edge, OneDrive und Teams
Die brasilianische Linux-Distribution LinuxFX verwandelt sich dank ihres WxDesktops, einem stark angepassten KDE Plasma, optisch in einen täuschend echten Klon von Windows 11. Auch Microsoft Edge, OneDrive, Teams und Skype sind mit an Bord.
Die brasilianische Linux-Distribution LinuxFX 11.25.2 verwandelt sich dank ihres WxDesktops, einem stark angepassten KDE Plasma 5.27.12 LTS, optisch in einen fast schon "täuschend" echten Klon von Windows 11. Dank der zu Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine sind auch so bekannte Anwendungen wie Microsoft Edge, OneDrive, Teams und Skype mit von der Partie und sollen so den Umstieg für die Linux-Einsteiger und insbesondere Windows-Umsteiger deutlich erleichtern.
KDE Plasma wird zum Windows-Desktop
Das Ubuntu-Derivat versucht dem Anwender den Umstieg so einfach wie möglich zu machen und Windows 11 bis ins Detail nachzubilden. LinuxFX 11.25 setzt in der Basis auf das freie Betriebssystem Ubuntu 24.04 LTS von Canonical und kombiniert dieses mit dem Systemkernel Linux 6.8 LTS und dem stark anpassbaren KDE Plasma 5.27.
Hinweis: Die Entwickler von LinuxFX nennen ihre Themes, welche auf Wunsch sowohl die Betriebssysteme Windows 11 als auch Windows 10 detailgetreu nachbilden können WINUX ("Windows Theme Over Linux").
Windows-Programme mit den Dateinamenserweiterungen .exe und .msi werden automatisch über die Windows-kompatible Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme Wine 9 ausgeführt und auch Steam ist bereits vorinstalliert. Neben der Basis aus Ubuntu 24.04.1 LTS ("Noble Numbat") stehen die Repositorien des stabilen Debian GNU/Linux 12.9 ("Bookworm") werkseitig zur Verfügung.
- VERSION: 11.25.2
- KERNEL: Linux 6.8.12 LTS
- WINDOW MANAGER: KDE Plasma 5.27.12 LTS
- PACKAGE BASE: Ubuntu 24.04.1 LTS; Debian 12.9
- MICROSOFT .EXE SUPPORT: Fx (build) Wine 9 .exe and .msi support
- ANDROID SUPPORT: Native OpenGL support for Android Apps
- THEME: WxDesktop 11 Windows 11 + 10 Theme ("WINUX")
- WXDESKTOP: 11 + FX Shaders
- Release Note von LinuxFX 11.25.2 -
Neben weiterer vorinstallierter Software wie AnyDesk, OnlyOffice, OBS Studio und Kodi besitzt LinuxFX von Haus aus die Fähigkeit, sämtliche Android-Apps mit nativem OpenGL-Support auszuführen. Der Sprachassistent "Helloa" soll zudem Cortana nachahmen. Neben dem Windows-11-Theme steht aber auch ein deutlich eigenständiges Desktop-Design für LinuxFX 11.25.2 zur Auswahl.
Quelle: LinuxFX
Kommt das WINUX-Theme zum Einsatz, ist die Benutzeroberfläche samt Desktop, Menüs und Einstellungen allerdings bis ins kleinste Detail dem Erscheinungsbild des Betriebssystems aus Redmond nachempfunden.
Weitere Informationen zu LinuxFX 11.25 und Impressionen zum Windows-Desktop, welcher auch unter der Bezeichnung "Wubuntu" firmiert, liefern das nachfolgende YouTube-Video der Entwickler sowie die offizielle Website des Projekts.
Hinweis: Als LTS-Release bietet LinuxFX 11.25 fünf Jahre Feature-Updates und Sicherheitsaktualisierungen. Zu einem Preis von 35 US-Dollar kann eine Pro-Version erworben werden, die über einen Zeitraum von 10 Jahren mit Support unterstützt wird.
Nach dem Download kann das Systemaabild von LinuxFX 11.25.2 ("Noble") wie gewohnt mit einem entsprechenden System-Tool wie Rufus, Ventoy oder Balea Etcher auf ein entsprechendes USB-Speichermedium geschrieben und uneingeschränkt auf dem eigenen System ausprobiert und auf Wunsch installiert werden.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: LinuxFX

Bin nur auf der Suche nach einer Windows-Alternative für den Laptop meiner Eltern, die nun mal 0 Verständnis dafür haben, dass sie bald einen neuen Laptop brauchen nur weil MS es will...
Der Grund, warum viele Windows-Umsteiger scheitern liegt nicht an Linux, sondern an ihrer Denk- und Rangehensweise...
Mein blah blah blah bezogt sich auf:
Dann schreibt er:
Also einbisschen Eigeninitiative wird schon vorausgesetzt, auch wenn es heutzutage cool ist, das den Anderen aufzudrücken und nur zu konsumieren.
Hat nichts mit Arroganz zu tun, denk mal selber drüber nach
Wenn man so eine spezifische Software hat, dann hilft dir eigentlich nur ein Virtuelle Maschine mit einem Windows oder aber bei Windows bleiben. Die VM hat den großen Vorteil, dass man einfach einen Snapshot machen, und, wenn MS mal wieder ein Update versemmelt hat, auf diesen ziemlich schnell und komfortabel zurückspringen kann.
Bei mir laufen Datev-Programme in einer Windows-VM. Das System läuft performant. Vor Windows und Datev-Updates erstelle ich eine Kopie der VM, mache dort die Updates, checke auf Fehler und erst dann aktualisiere ich die Live-VM. Kann man natürlich auch unter Windows selber machen, allerdings braucht man dann nicht nur eine, sondern gleich mehrere Lizenzen.
Ganz wie Windows, Sicherheitsproblematik inklusive https://kernal.eu/posts/l...
Allerdings gibt es Software wie Lexware die nur unter Windows und bald auch nur noch unter Win11 laufen soll.
Wie könnte man das unter Linux bewerkstelligen? Und vor allem so, dass die nicht so bewanderten Mitarbeiter damit arbeiten können?
Alle anderen, die das können, werden mit so etwas keinerlei Probleme haben.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Bild: Manjaro, KDE, Plasma, bordeigenes GUI-Tool zum Installieren von Software
Worauf ich hinaus will: Wer mit Windows "privates Homeoffice", mit ein bisschen E-Mail, vielleicht ein Fotobuch machen, einen primitiven Brief schreiben und als Krönung vielleicht Grafik- bzw. Videoschnitt betreibt, der ist in den seltensten Fällen auch in der Lage fehlerfrei sein System einzurichten. Ohne Hilfe, wie auch immer geartet, kommt der 08/15 User selbst mit dem tollsten Klickibunti-GUI nicht ans Ziel. Ich weiß das, damit verdiene ich seit nunmehr fast 25 Jahren mein Geld. Für den 08/15 User muss das nur funktionieren. Was da als Unterbau läuft, das ist dann in fast aller Fälle egal.
Was aber bei den 08/15 Usern zum Tragen kommt, ist doch eher der Umstand, dass man sich an die teils üblen, aber auch teils echt guten Microsoftpfade gewöhnt hat. Das menschliche Gehirn steht nun mal nicht so auf Veränderung. Bestes Beispiel die immerwährenden Diskussionen bei einem Zwangswechsel auf einen neuen Major Release bei Windows alle paar Jahre. Das ist dann aber bei Vielen eher ein Problem von mangelnder Flexibilität im Kopf denn ein technisches.