Deepin 25.2: Chinas Prestige-Linux erhält Feature-Update
Deepin, die derzeit populärste Linux-Distribution Chinas, basiert auf Debian GNU/Linux und erhält in der neuesten Version 25.2 einen aktualisierten Kernel. Neben dem hauseigenen Desktop sticht die vollständig selbstentwickelte KI heraus.
Deepin, die gegenwärtig populärste Linux-Distribution in China, bietet in seiner nun erschienenen neuesten Version 25.2.0 neben dem bereits etablierten hauseigenen Desktop, dem Deepin Desktop Environment ("DDE") in der aktuellen Version 7.0, auch eine vollständig selbstentwickelte KI namens UOS AI nebst KI-Assistenten und den immer populärer werdenden KI-Agenten. Die Prestige-Distribution basiert auch weiterhin auf Debian GNU/Linux 12, wechselt jedoch auf Linux 6.18 mit sogenanntem LTS ("Long Term Support") bis zum Dezember 2027.
Quelle: Deepin
Deepin 25.2.0 mit Linux 6.18 LTS und dem Deepin Desktop Environment ("DDE") 7.0 ist erschienen.
Feature-Update mit zahlreichen Verbesserungen
Wie aus den offiziellen Release Notes hervorgeht, haben die Entwickler am Desktop, dem Dateimanager und der Systemstabilität gearbeitet und zudem die KI weiter ausgebaut. Wer sich gerne vollumfänglich über Deepin informieren mag, dem sei das sehr ausführliche Special der Redaktion von PCGH ans Herz gelegt.
Die neue Version 25.2.0 konzentriert sich maßgeblich auf die Reifung des neuen Wayland-Compositors, KI-Funktionen im Dateimanager sowie verbesserte Anpassungsoptionen für die hauseigenen Desktop-Umgebung.
Die Linux-Distribution ist zwischenzeitlich so erfolgreich, dass selbst das ministerielle staatliche Betriebssystem Unity Operating System ("UOS") darauf basiert.
Deepin bringt sein ganz eigenes Ökosystem mit
Das freie Betriebssystem kommt zudem mit hauseigenen Apps, deren Anzahl sich mittlerweile auf mehr als 60 beläuft. Dazu gehört der Deepin Browser und der Deepin Mail-Client, der Deepin System Monitor und das Deepin Terminal sowie das neue und auf FFmpeg basierende Deepin Movie. Die systemeigenen Anwendungen erhöhen außerdem noch einmal die Konsistenz durch ein einheitliches UX-Design. Das Systemabbild von Deepin 25.2.0 steht ab sofort zum Download bereit.
Anwender mit Deepin 25.0 und Deepin 25.1 können das Feature-Update direkt über das Kontrollzentrum oder via sudo apt update && sudo apt dist-upgrade im Terminal einspielen, ohne das System neu installieren zu müssen.
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Quelle: Deepin

Fazit von Foss Linux:
Ist Deepin Linux Spionagesoftware? Nein. In seiner aktuellen Form ist Deepin 25 ein professionell entwickeltes, quelloffenes Betriebssystem, das „Opt-out“-Entscheidungen respektiert. Bei diesem forensischen Audit wurden keine Hintertüren oder unbefugte Datenausleitung gefunden.
Allerdings ist „sicher“ im Bereich der Cybersicherheit relativ. Wenn die Definition von Sicherheit für einen Nutzer totale Anonymität gegenüber staatlich verbundenen Unternehmen einschließt, dann passt Deepin möglicherweise nicht zu diesem Profil. Das umfangreiche Telemetrie-Framework und die verpflichtende EULA sind kulturelle Veränderungen, die viele Linux-Nutzer als unangenehm empfinden.
Deepin wird Desktop-Enthusiasten empfohlen, die Wert auf Ästhetik legen und damit vertraut sind, ihre Privatsphäre-Einstellungen manuell zu verwalten. Für alle anderen bleibt die DDE Bridge die bessere Option: Installieren Sie den Deepin Desktop auf einer bevorzugten Distribution und genießen Sie die Schönheit ohne den Ballast.
Sicherheits-Tipp eines Architekten: Wenn Sie Deepin 25 als primäres Betriebssystem nutzen, empfehle ich dringend, für Paket-Downloads einen VPN zu verwenden, um den Datenverkehr zu tunneln. So wird verhindert, dass Protokolle auf Spiegel-Ebene erstellt werden, und es bleibt ein „Software-Profil“ privat gegenüber externer Analyse.
Quelle: https://www.fosslinux.com...
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