PCGH History: Die Geschichte der optischen Laufwerke
Optische Laufwerke und die dazu gehörenden Datenträger entwickelten sich zu einem der wichtigsten Speichermedien der Computergeschichte. PC Games Hardware wirft einen Blick auf Entwicklung und Highlights.
Pioneer-DVD-Laufwerk mit einer etwas ausgefalleneren Frontblende.
Ab 2000 trat die DVD die Wachablösung an. Verfügbar waren die Laufwerke schon früher, aber nur zu utopischen Preisen: 1999 kostete ein DVD-Brenner weit über 2.500 Euro. Es war das Ende der CD-ROM-Laufwerke und der Beginn der Formatvielfalt.
Durchaus praktisch war die Tatsache, dass DVD-Laufwerke schon bald genauso gut mit CDs umgehen konnten wie die CD-Laufwerke. Hätten sich die beiden DVD-Lager nicht auf einen (aus heutiger Sicht betrachtet) kleinen und harmlosen Formatkrieg eingelassen, wäre die Verbreitung wohl noch schneller gewesen. Letztendlich setzten sich aber die Multiformat-Laufwerke durch und heute ist es ohne Belang, ob Sie eine DVD-R oder DVD+R in den Händen halten. Lediglich das DVD-RAM-Format kämpfte immer mit mangelndem Zuspruch, obwohl es die sicherste Aufbewahrungsmöglichkeit darstellt. LG war der erste Hersteller, der ein Super-Multi-Gerät in Programm hatte, dass sich mit allen Formaten verstand.
Die Standarddatenrate der DVD beträgt 1,35 MByte pro Sekunde. Während die Laufwerke ihre Brenngeschwindigkeiten schnell steigerten, fehlte es meist an den passenden Medien. Üblicherweise beschreiben DVD-Brenner DVD-R- und DVD+R-Medien mit 16-facher Geschwindigkeit. Ganz neue Modelle erreichen 20-fache Schreibgeschwindigkeit.
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