Seagate glaubt: SSDs bei weniger als 1 Prozent Marktanteil
Solid State Disks liegen im Trend - doch noch dominieren klassische Festplatten den Markt. Das zumindest ist die Meinung von Seagate.
Quelle: Seagate
Seagate Pulsar
In einem Interview verriet Henry Fabian, Seagates Direktor des Produktmarketings im Kerngeschäft, einige interessante Zahlen über den Markt für Speicherlösungen. Demnach würden sich die wachsenden SSD-Verkaufszahlen derzeit nicht negativ auf die Verkäufe von Festplatten auswirken. Zudem erreichen SSDs Henry Fabian zufolge weniger als 1 Prozent Anteil am Gesamtmarkt, zumindest im Unternehmenssektor; in fünf Jahren soll dieser Anteil bei 5 bis 7 Prozent liegen. Auf dem Net- und Notebook-Markt dürfte der SSD-Anteil schon jetzt etwas höher sein.
Auch weitere Zahlen nennt Fabian: Im letzten Quartal seien weltweit 152,3 Millionen Festplatten ausgeliefert worden, daran hätten Notebooks mit 64,2 Millionen Stück den größten Anteil, kurz vor Desktop-Systemen (59,2 Millionen), anderen Geräten (22,4 Millionen) und dem Unternehmens-/Server-Markt (6,6 Millionen). Seagate konzentriert sich mit der kürzlich vorgestellten SSD Pulsar auf den Server-Markt. Das englischsprachige Interview finden Sie bei Silentpcreview.
Hintergrund: Vor wenigen Tagen verkündete Festplatten-Weltmarktführer Seagate den Einstieg in den wachsenden Markt für Solid State Disks, Festspeicher aus Flash-Chips, die viele Vorteile gegenüber Magnetfestplatten bieten. Zuvor hatte bereits Konkurrent Western Digital den SSD-Markt betreten, Samsung und Toshiba bieten neben Festplatten schon länger eigene SSDs an.
Weitere Informationen
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