Ryzen AI: AMD sieht sich im KI-Wettstreit vor Intel Core Ultra

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Ryzen AI: AMD sieht sich im KI-Wettstreit vor Intel Core Ultra
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AMD sieht sich mit Ryzen AI auf Basis der Architekturen Zen, RDNA und XDNA deutlich vor Intel Core Ultra ("Meteor Lake") und untermauert diese Sicht jetzt mit hauseigenen Hersteller-Benchmarks zu großen Sprachmodellen ("LLMs").

AMD sieht sich mit Ryzen AI auf Basis der Architekturen Zen, RDNA und XDNA deutlich vor Intel Core Ultra ("Meteor Lake") und untermauert diese Sicht der Dinge jetzt mit hauseigenen Hersteller-Benchmarks zu Sprachmodellen, den sogenannten LLMs ("Large Language Models"), wie LLama 2, Mistral AI, GPT 3.5 und GPT 4.0. Die AMD Ryzen 7040 ("Phoenix") und 8040 ("Hawk Point") sollen Intels neue CPUs der Serie Core Ultra 100 ("Meteor Lake") bereits mit 15 Watt cTDP deutlich in den Schatten stellen können. Auch preislich sieht sich AMD weit im Vorteil.

Ryzen AI vs. Intel Core Ultra Quelle: AMD Für die KI-Benchmarks zieht AMD einen Notebook mit Core Ultra 7 155H heran, welcher mit einem Notebook mit Ryzen 7 7840U verglichen wird. Selbst mit einer beinahe halb so hohen cTDP, die beim Ryzen 7 7840U lediglich 15 Watt beträgt und beim Core Ultra 7 155H mit 28 Watt spezifiziert ist, sieht sich AMD bei den diversen KI-Workloads teils deutlich in Front, wie die Hersteller-Benchmarks entsprechend belegen sollen. Ryzen AI soll laut AMD daher die beste Wahl für lokale KI sein.

AMDs Neuralprozessor, die sogenannte NPU ("Neural Processing Unit"), auf Basis der XDNA-Architektur, arbeitet im Ryzen 7 7840U mit 10 TOPS und soll dennoch bessere Ergebnisse liefern als Intels Pendant mit 11 TOPS in Core Ultra 100 ("Meteor Lake").

Ryzen AI Quelle: AMD Ryzen AI Quelle: AMD Ryzen AI Quelle: AMD Ryzen AI Quelle: AMD

Ein Ryzen 7 8840U ("Hawk Point") mit einer KI-Leistung von 16 TOPS soll zudem noch einmal bis zu 60 Prozent schneller unterwegs sein, als der hier eingesetzte direkte Vorgänger Ryzen 7 7840U ("Phoenix"). Auch mit Linux lässt sich AMD Ryzen AI respektive die XDNA-Architektur mittlerweile entsprechend nutzen.

Die Kombination aus CPU ("Zen"), GPU ("RDNA") und NPU ("XDNA") soll zukünftig auch für die Desktop-CPUs eingeführt werden und könnte mit Ryzen 9000 ("Granite Ridge") gegen Jahresende ihr Debüt im klassischen Desktop feiern.

Wie AMDs CEO und Präsidentin Dr. Lisa Su das Thema Künstliche Intelligenz sieht und wie sie AMD in diese Richtung aufstellen möchte, hat die Managerin erst vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC verraten.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AMD macht regelmäßig KI-Werbung mit "Phoenix", "Hawk Point", "Ryzen 8040" und "Ryzen 8000G". Damit suggeriert das Marketing dem Kunden, dass 100 Prozent dieser Produkte eine NPU bieten würden, dabei sind es gerade einmal 50-Prozent-plus-einer. Auch hier geht es nicht speziell um einen einzigen, namentlich nichtmal genannten Laptop, sondern allgemein um einen Stellvertreter für eine ganze Serie.

        Intel-CPUs von 2022 respektive deren Neuauflagen bieten zwar noch weniger, aber da suggeriert halt niemand gegenteiliges oder auch nur, dass es sich überhaupt um aktuelle Technik handeln würde. Die wenigen Neuzugänge laufen als "Ultra" und davon haben tatsächlich 100 Prozent eine NPU; das Refresh von Raptor Lake dagegen heißt ganz offiziell "Raptor Lake Refresh". Manch vorgeblich neuer "Hawk Point" oder "Ryzen 8000" ist dagegen nichts weiter als die NPU-lose Billig-Ausgabe des seit deutlich über einem Jahr angebotenen Phoenix, wird aber trotzdem vom NPU-Marketing mit in den Himmel gelobt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AMD macht regelmäßig KI-Werbung mit "Phoenix", "Hawk Point", "Ryzen 8040" und "Ryzen 8000G". Damit suggeriert das Marketing dem Kunden, dass 100 Prozent dieser Produkte eine NPU bieten würden, dabei sind es gerade einmal 50-Prozent-plus-einer. Auch hier geht es nicht speziell um einen einzigen, namentlich nichtmal genannten Laptop, sondern allgemein um einen Stellvertreter für eine ganze Serie.

        Intel-CPUs von 2022 respektive deren Neuauflagen bieten zwar noch weniger, aber da suggeriert halt niemand gegenteiliges oder auch nur, dass es sich überhaupt um aktuelle Technik handeln würde. Die wenigen Neuzugänge laufen als "Ultra" und davon haben tatsächlich 100 Prozent eine NPU; das Refresh von Raptor Lake dagegen heißt ganz offiziell "Raptor Lake Refresh". Manch vorgeblich neuer "Hawk Point" oder "Ryzen 8000" ist dagegen nichts weiter als die NPU-lose Billig-Ausgabe des seit deutlich über einem Jahr angebotenen Phoenix, wird aber trotzdem vom NPU-Marketing mit in den Himmel gelobt.
      • Von sophocles Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Könnte AMD den Claim vielleicht noch einmal mit Benchmarks von 8440U, 8540U, 8640U, 8500G, 8300G,... untermauern?
        Dann am besten im Vergleich zu i3-13100, i5-13400 etc. oder was? Und im Desktop gegen welchen ix-14xxx?

        Die Aussage macht absolut keinen Sinn. Dass hier ausschließlich Prozessoren mit NPU verglichen werden ist doch logisch - und 95% der kaufbaren Intel Prozessoren haben nunmal keine NPU. Im Desktop übrigens 100%.

        Dass es bei AMD eben mehr Modelle mit NPU gibt bedeutet doch nicht, dass auf einmal jede CPU von jetzt auf gleich auch eine NPU haben muss, nur weil man mit denen Werbung macht, die schon eine haben. Es wird noch weit in die Zukunft Modelle bei beiden Herstellern geben, die alte Technik auftragen, um low cost Systeme zu adressieren. Die werden auch noch lange ohne NPU auskommen müssen.

        Hätte AMD hier jetzt Raptor Lake (keine NPU und kein AVX512) gegen Phoenix/Hawk Point in Sachen KI-Performance verglichen, dann wäre es ein etwas sinnloser (und trotzdem zutreffender!) Vergleich gewesen. Haben sie aber nicht. Sie haben Intels aktuellstes SoC in der größten derzeit kaufbaren Ausbaustufe gegen ihr Vorjahresmodell gestellt, Intel fast 100% mehr Powerbudget zugestanden und trotzdem noch bessere Ergebnisse erzielt - in einem System, dass günstiger und besser ausgestattet ist.

        Wenn man das nicht mehr auf eine Marketingfolie drucken darf, dann kann Intel im Vergleich seine Marketingabteilung gleich dicht machen.

        Dass man rein herstellerseitige Benchmarks immer mit Vorsicht genießen sollte, bleibt unabhängig davon ohnehin eine uralte Weisheit.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Könnte AMD den Claim vielleicht noch einmal mit Benchmarks von 8440U, 8540U, 8640U, 8500G, 8300G,... untermauern?
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Zitat von SFT-GSG
        Traue keiner Folie eines Herstellers. Das einzige was an sowas echt ist, ist die Farbe.....
        Das meine ich unabhängig von dem Artikel. Die TOPS sagen, so wie es aktuell scheint, wirklich im Vergleich zu TFLOPS bei Grafikkarten extrem wenig aus.

        Hier ist ein Vergleich zwischen Google Coral (4 TOPS) und Nvidia Jetson Nano (128Cuda) (>200 TOPS):
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wie man sieht, sind die TOPS gegenüber der tatsächlichen Leistung gegenwärtig eher eine Fantasiezahl...
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Schnitzelnator
        Die TOPS sagen eben doch leider relativ wenig aus...
        Eigentlich kann man sich hier nur auf Benchmarks verlassen.
        Traue keiner Folie eines Herstellers. Das einzige was an sowas echt ist, ist die Farbe.....
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