300 neue Steam-Spiele in der vergangenen Woche: 40 Prozent haben einen KI-Hinweis
Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit, auf KI-Inhalte bei der Entwicklung von Spielen auf Steam hinzuweisen. Demnach wurde in der vergangenen Woche ein beträchtlicher Teil der Inhalte von neuen Spielen mit KI erstellt.
Künstliche Intelligenz hält in immer mehr Lebensbereichen Einzug und spaltet regelmäßig die Gemüter. Auch in der Videospielbranche ist KI ein großes Thema: Während sie für einige Solo-Entwickler eine hilfreiche Unterstützung darstellt, ist sie für andere ein Zeichen dafür, dass die menschliche Eigenleistung abnimmt.
Rund 40 Prozent der Steam-Spiele mit KI-Hinweis
Jede Woche werden auf Steam Hunderte neue Spiele veröffentlicht. Ein Redakteur von PC Gamer hat sich die Woche vom 9. bis zum 15. Juni genauer angeschaut und dabei 388 Neuerscheinungen gezählt. 120 davon enthielten einen Hinweis darauf, dass KI bei der Entwicklung verwendet wurde - das entspricht rund 40 Prozent der neuen Steam-Spiele.
Bei Steam wird unterhalb der Spielinfos eine Box zur Offenlegung von KI-generierten Inhalten angeboten. Diese soll auf die Nutzung von KI bei der Erstellung von Inhalten verweisen, die Spieler später auch selbst im Spiel konsumieren. Manche Spieleentwickler nutzen die Box jedoch auch, um lediglich darauf hinzuweisen, dass sie beispielsweise das Header-Bild auf Steam mit einer KI erstellt haben.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz kann demnach sehr vielfältig ausfallen. So werden beispielsweise auch Vorschaubilder mit KI generiert. Doch auch wenn im Spiel selbst keine KI-Inhalte vorkommen, kann ein solches Bild dazu führen, dass potenzielle Käufer nicht auf den Titel klicken - besonders dann, wenn das Bild zu offensichtlich nach KI aussieht. Für viele Spieler bleibt der Einsatz von KI bei der Spieleentwicklung ein schwieriges Thema.
Hinzu kommen Extrembeispiele wie das Spiel Kryonull. Auf dessen Steam-Seite wird angegeben, dass alle visuellen und auditiven Inhalte mit KI erzeugt wurden - dennoch beträgt der Preis knapp 100 Euro. Kryonull ist zwar eine Ausnahme, und unter den 120 Steam-Spielen mit KI-Hinweis sind viele, die keine direkten Spielinhalte generiert haben, trotzdem dürfte die Zahl von 40 Prozent für viele Nutzer überraschend hoch, wenn nicht gar erschreckend sein.
Quelle: via PC Gamer

Nur nach AI Sachen die der Spieler sieht oder hört "muss" angegeben werden.
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AI Einsatz ist in der (Spiele)entwicklung gar nicht mehr wegzudenken.
Wenn man sieht wie Mächtig die AI Tools mittlerweile sind und werden.
Claude Fable 5 and Claude Mythos 5 wurden von der US Regierung von Mark genommen, weil es ein Level erreicht hat, was halt zur bedrohung wird.
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Sowas wie ne Abstufung mit definierten Parametern wäre sinnvoller.
Nebenbei, PCGH hat es nicht nötig, so reißerische Übertreibungen im Titel zu bringen, außer man betreibt Polemik oder gehört zum Springer-Verlag 😉
120 Spiele von 388 sind nicht knapp 40%, sondern fast 31% .. 😇
Wie sich der Einsatz von KI in der Spieleindustrie entwickelt muss sich in den nächsten Jahren zeigen.