Probleme beim Speicher: Samsung fällt in Nvidias Tests durch

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Probleme beim Speicher: Samsung fällt in Nvidias Tests durch
Quelle: Samsung

Samsung aktuelle HBM3- und HBM3e-Chips sollen für Nvidias KI-Beschleuniger zu ineffizient und hitzköpfig sein. Samsung dementierte einen entsprechenden Bericht, während sich Nvidia ausschweigt.

Die immense Nachfrage nach KI-Beschleunigern stellt nicht nur die Foundry TSMC vor Herausforderungen, sondern auch die Speicherhersteller. Denn Nvidia setzt bei den aktuellen B100-GPUs, wie schon beim Vorgänger H200, durchgehend auf HBM3e. Ebendieser Speichertyp wird bislang aber nur von Micron und SK Hynix angeboten. Bei beiden Unternehmen ist die Produktion längst ausgebucht.

Samsung mit Problemen

Verbessern könnte sich die Situation, sobald auch Samsung in diesem Segment zunehmend Konkurrenzprodukte anbietet. Schließlich kommt das Unternehmen bei HBM-Speicher auf rund 42 Prozent Marktanteil. Zumindest die jüngsten Chips der Südkoreaner werden Nvidias Ansprüchen aber angeblich nicht gerecht. Reuters will mit Verweis auf drei interne Quellen erfahren haben, dass von Nvidia getestete HBM3- und HBM3e-Chips Probleme mit dem Verbrauch und der Hitzeentwicklung haben. Sprich: Sie verbrauchen zu viel Energie und werden - passend dazu - zu heiß.

Nvidia wollte auf Nachfrage von Reuters nicht reagieren. Samsung betonte hingegen, dass HBM-Speicher immer zusammen mit dem Kunden auf die individuellen Ansprüche angepasst werden muss. In einem späteren Statement wurde zudem betont, dass Berichte über Verbrauchs- und Hitzeprobleme nicht der Wahrheit entsprechen und die Tests nach Plan verlaufen.

Passend zum Thema: Speicherhersteller "ausverkauft" bei HBM-Speicher: Folgen für die GPU-Produktion?

Nachdem es keine offiziellen Daten zu den angeblichen Testergebnissen von Nvidia gibt, ist die tatsächliche Situation damit unklar. Eine mangelnde Eignung für Nvidias KI-Beschleunniger könnte aber durchaus mit Samsungs Aussagen übereinstimmen. Es wäre beispielsweise denkbar, dass die neuen Chips von Samsung zwar die HBM3(e)-Spezifikation erfüllen, Nvidia selber aber noch etwas höhere Anforderungen stellt. Mehr wird man wohl in Zukunft erfahren, wenn die KI-Beschleuniger des Unternehmens auch mit Samsung-Chips ausgeliefert werden - oder eben nicht.

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Quelle: Reuters

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Meine Vermutung: Nvidia will den Preis drücken nix weiter .
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Meine Vermutung: Nvidia will den Preis drücken nix weiter .
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von G4mest3r
        Nu mach doch mal Nvidia! Deine GPU's fressen bei 8k zu viel Leistung, werden zu heiß und sind viel zu teuer. Durchgefallen!
        Eben! Und zu langsam sind sie auch!
        CP2077 PT in nativen UHD will ich! Los Nvidia, macht mal! Am besten für 400€, damit die Masse auch was davon hat
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Säbelrasseln, Druck aufbauen, Preis drücken ...

        Ohne nachvollziehbare Werte und Vergleiche zu anderen Produkten ist die Aussage nichts wert.

        Heisst soviel wie
        Nvidia: "Entwickelt weiter, die Chips müssen am liebsten noch besser werden".

        Gilt das nicht immer? Nu mach doch mal Nvidia! Deine GPU's fressen bei 8k zu viel Leistung, werden zu heiß und sind viel zu teuer. Durchgefallen!
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