Intel prescht vor: Neues Tool bemisst Bildqualität von Spielen und Upscaling-Algorithmen
Intel hat ein neues KI-Werkzeug namens CGVQM veröffentlicht, das die Bildqualität von Spielen und Upscaling-Algorithmen beurteilt. Das könnte die Unterdrückung von Artefakten in Zukunft deutlich voranbringen.
Die Qualität von Upscaling-Algorithmen in Spielen hat in den letzten Jahren zwar zweifellos zugenommen, eine genaue Abschätzung der Unterschiede ist aber schwierig. Denn die Beurteilung erfolgt fast immer subjektiv und ist sehr aufwendig. Und selbst wenn eine "objektive" Bildanalyse durch ein Programm erfolgt, beispielsweise eine Messung des enthaltenen Bildrauschens, ist diese nur bedingt sinnvoll. Denn der so ermittelte Ergebniswert kann zwar einzelne Bildeigenschaften beschreiben, aber nicht den Gesamteindruck eines Menschen nachbilden.
Neutral messen - und weiter verbessern
Genau daran versucht sich Intel nun mit einem neuen KI-Werkzeug zur Bildanalyse: Das im Juni veröffentlichte Programm Computer Graphics Video Quality Metric (CGVQM) soll dabei helfen, die Bildqualität maschinell so zu bewerten, wie es Menschen tun würden. Im Fokus steht dabei vor allem die Grafik von Spielen, die durch Features wie TAA oder das besagte Upscaling verfälscht wird.
Um die Stärke der Verfälschung zu beurteilen, hat Intel 80 Videos mit verschiedenen Störfaktoren erstellt. Unter anderem kamen verschiedene Upscaler, rauschendes Pathtracing und interpolierte Bilder zum Einsatz. Die Qualität der Aufnahmen wurde anschließend von 20 Probanden nach verschiedenen Kategorien bewertet und damit wiederum ein KI-Netzwerk trainiert. Das als Basis genutzte Bildnetzwerke 3D ResNet-18 lieferte laut Intel dabei deutlich bessere Ergebnisse als alle bisherigen Ansätze. Die Beurteilung ist zwar nicht exakt identisch zu der subjektiven Einschätzung der Menschen, aber sie liegt offenbar recht nah daran. Hilfreich ist zudem die Möglichkeit, aus einem Video eine Fehlerkarte zu erstellen und damit die besonders störenden Bereiche zu markieren.
Auch interessant: 2.001-Watt-BIOS geleakt: RTX 5090D für Extremübertakter kursiert im Netz
Intels CGVQM könnte nicht nur für die Beurteilung der Bildqualität von Spielen interessant sein, sondern auch zur Weiterentwicklung von Upscalern. Denn wenn das Netzwerk recht nah an die Wahrnehmung von Menschen herankäme, könnten die entsprechenden Ergebniswerte genutzt werden, um Upscaler auf das subjektive Empfinden zu trainieren. Ob das Erfolg versprechend ist, bleibt abzuwarten - vermutlich dürfte Intel es bei XeSS aber zumindest versuchen, um die von den Spielern wahrgenommene Upscaling-Qualität weiter zu verbessern.
Welche Upscaler gefällt Ihnen am besten? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Intel (Github, Blog) via Tom's Hardware


Aja dich stört ein wenig ghosting das vielleicht in einem Bruchteil der Szenen auftritt aber sagst nix gegen flimmering/shimmering das ohne gescheites upscaling/AA bei heutigem Content immer zu sehen ist. Ja klar...
Entschuldige bitte, dass ich nicht die ganze Scheiße der super tollen upscaling Technologie erwähnte. Hab erbarmen, ich bin jung und brauche das Geld.
DLSS und co nutze ich nur wenn es ohne echt eng wird, die Optik schreckt mich eher ab...
DLSS und co nutze ich nur wenn es ohne echt eng wird, die Optik schreckt mich eher ab...