Stephen Hawking warnte 2014: Weiterentwickelte KI könnte das "Ende der Menschheit" bedeuten

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Stephen Hawking warnte 2014: Weiterentwickelte KI könnte das "Ende der Menschheit" bedeuten
Quelle: Wikipedia

Im Jahr 2014 erklärte der mittlerweile verstorbene britische Physiker Stephen Hawking, dass eine weiterentwickelte KI das "Ende der Menschheit" bedeuten könnte.

Nach Jahren der Entwicklung sind KI-Tools seit diesem Jahr für viele Menschen zugänglich. Seit Anfang des Jahres ist ChatGPT in aller Munde. Mittels kurzer Texteingaben lassen sich ganze Briefe u.v.m. generieren, wobei inzwischen über 100 Billionen Parameter als Datengrundlage dienen. Mit jeder Eingabe entwickelt sich das KI-Tool weiter. Neben Chancen birgt die neue Technologie aber auch Risiken. Bereits 2014 hatte der britische Physiker Stephen Hawking in einem BBC-Interview vor der vollständigen künstlichen Intelligenz gewarnt. Wenn man eine vollständige KI entwickelt, könnte dies das Ende der Menschheit bedeuten, so der im Jahr 2018 verstorbene Wissenschaftler.

Hawking: Risiken von KI ernst nehmen

Mehr als 55 Jahre lang war Hawking aufgrund von Amyotropher Lateralsklerose nur mittels Technologie in der Lage zu kommunizieren. So ermöglichte ihm etwa ein von Intel entwickeltes Spracherzeugungsgerät zu sprechen. Mittels Gesichtsbewegungen werden hierbei Buchstaben ausgewählt. Eine Weiterentwicklung dieser einfachen Form von KI stand Hawking kritisch gegenüber. Wenn man weiterentwickelte Formen von KI entwickelt, die die Intelligenz der Menschheit übertrifft und eigenständig denken kann, könnte dies fatale Folgen haben. Bereits KI-Chatbots wie ChatGPT sind mächtig, doch haben diese KI-Tools gewisse Grenzen und kann etwa keinerlei emotionale Kontexte verstehen. Zudem können die Antworten ungenau sein, sodass eine manuelle Überprüfung immer empfehlenswert ist. Im März 2023 formierten sich etliche Wissenschaftler, die einen Entwicklungsstopp bei KI-Tools fordern. Einer der Unterzeichner des öffentlichen Briefes ist auch Tesla-Chef und ehemaliger Open-AI-Investor Elon Musk.

Laut Stephen Hawking könnte es möglicherweise "unser schlimmster Fehler aller Zeiten" sein, wenn man die mit KI verbundenen Risiken nicht ernst nimmt. In eine ähnliche Richtung geht auch der britisch-kanadische Kognitionspsychologe Dr. Geoffrey Hinton, der als einer der Paten der künstlichen Intelligenz zählt. Im Interview mit der BBC malte der Wissenschaftler eine Art Worst-Case-Szenario, denn KI kann auch für schlechte Ziele genutzt werden. Es liegt in der Verantwortung der Politik, dass die KI "mit viel Nachdenken darüber entwickelt wird, wie man verhindern kann, dass sie abtrünnig wird". Demnächst erhalten Abonnenten von Microsoft 365 die Möglichkeit, einen KI-Copiloten zu nutzen. So lassen sich beispielsweise mittels ChatGPT-4 in Word Textvorschläge generieren oder mehrere E-Mails zu einem Thema zusammenfassen.

Ebenfalls lesenswert: "KI-Pate" Geoffrey Hinton warnt vor Gefahren von ChatGPT und Co.

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Sammlung zu Bedenken beim KI-Einsatz:

  • Der 2018 verstorbene Physiker Stephen Hawking warnte bereits im Jahr 2014 davor, die Risiken einer KI zu unterschätzen. Wenn man eine vollständige KI entwickelt, könnte dies das Ende der Menschheit bedeuten.
  • Von 1985 bis zu seinem Tod war Hawking an Amyotropher Lateralsklerose erkrankt und konnte daher nur mit Hilfe von Technologie kommunizieren. Eine Weiterentwicklung könnte fatale Folgen haben, wenn die KI eigenständig denken kann.
  • Laut Stephen Hawking könnte es möglicherweise "unser schlimmster Fehler aller Zeiten" sein, wenn man die mit KI verbundenen Risiken nicht ernst nimmt.

Quelle: New York Post

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von SilentHunter
        Eigentlich nicht wirklich.
        Skynet wurde primär zur Erkennung von und Handlen bei Bedrohungen hauptsächlich nach militärischen Gesichtspunkten und Parametern programmiert.

        Das ist richtig und Skynet hat Genauso wie Legen einen wichtigen Punkt es ist vernetzt und kann auf Milliarden PetaByte an Datenmengen. Dazu wurde Skynet darauf ausgelegt diese nach möglichen gefahren und Bedrohungen zu Filtern. Das Heißt im Umkehrschluss Skynet hat "gelernt" das der Mensch die Größte Bedrohung ist und wusste auch das der Angriff auf ein Land Atomar dieses zu einer Reaktion Führt und somit das Ende der Menschen (zumindest ein Großteil) bedeutet.
        Zitat von SilentHunter
        Wargames schlägt ja in die selbe Kerbe. Nur ist es da für die Menschheit am Ende weniger zerstörerrisch.
        Wargames und Terminator unterscheiden sich sehr Stark. Wargames ist zwar auch ein Programm zur Kontrolle aber ohne das ehr durch Eigenes handeln etwas machen kann. Hier muss immer eine Aktive Bedrohung vorliegen sonst reagiert es nicht. Gedacht war es aber als Schachcomputer welches weiß was Niederlage und Sieg bedeutet. Deswegen konnte man ihm auch sagen Tik Tak Toe zu Spielen und es hat dann erkannt das es Sinnlos ist.

        Das 2. Josh (das Programm) hat keinen Zugang zu den Codes, diese muss es erst herausfinden.
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von SilentHunter
        Eigentlich nicht wirklich.
        Skynet wurde primär zur Erkennung von und Handlen bei Bedrohungen hauptsächlich nach militärischen Gesichtspunkten und Parametern programmiert.

        Das ist richtig und Skynet hat Genauso wie Legen einen wichtigen Punkt es ist vernetzt und kann auf Milliarden PetaByte an Datenmengen. Dazu wurde Skynet darauf ausgelegt diese nach möglichen gefahren und Bedrohungen zu Filtern. Das Heißt im Umkehrschluss Skynet hat "gelernt" das der Mensch die Größte Bedrohung ist und wusste auch das der Angriff auf ein Land Atomar dieses zu einer Reaktion Führt und somit das Ende der Menschen (zumindest ein Großteil) bedeutet.
        Zitat von SilentHunter
        Wargames schlägt ja in die selbe Kerbe. Nur ist es da für die Menschheit am Ende weniger zerstörerrisch.
        Wargames und Terminator unterscheiden sich sehr Stark. Wargames ist zwar auch ein Programm zur Kontrolle aber ohne das ehr durch Eigenes handeln etwas machen kann. Hier muss immer eine Aktive Bedrohung vorliegen sonst reagiert es nicht. Gedacht war es aber als Schachcomputer welches weiß was Niederlage und Sieg bedeutet. Deswegen konnte man ihm auch sagen Tik Tak Toe zu Spielen und es hat dann erkannt das es Sinnlos ist.

        Das 2. Josh (das Programm) hat keinen Zugang zu den Codes, diese muss es erst herausfinden.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von SilentHunter
        Sollte es mal eine KI mit echtem Bewusstsein geben wie wird diese ausfallen. Es ist letztenendes immer noch eine künstlich geschaffene Intelligenz die wir lediglich mit Trillarden an Daten und Informationen gefütter haben.

        Aber ohne die dazugehörigen Dinge die wir als Menschen durch Erziehung und sozialem Miteinander im laufe unserer Kindheit automatisch lernen und dies zeitlebens bis zu unserem Tode. Bei einer Maschieneninteligenz so komplex sie dann auch sein sollte und da es sicher auch mit am schwersten zu implementieren sein wird stellt sich mir hier die wichtigste Frage bezüglich der moralischen und ethischen Komponenten.
        Wenn man es nüchtern betrachtet, wird ein Mensch sein ganzes Leben auch nur mit Daten gefüttert. "Ohne Input kein Output" gilt auch für uns.
        Zitat von SilentHunter
        Kann eine KI auch Empathie lernen und in wie weit sich in ihrem Bewustsein entwickeln können um Dinge tatsächlich auch aus unserer menschlichen Perspektive zu erkennen. Wird sie in der Lage sein sich so weit selbst zu reflektieren um zu erkennen inwieweit ihre Handlungen am Ende eher gut oder böse ausfallen um sich dann auch falls nötig diezbezüglich selbst zu korriegieren.
        Ich denke das ist nur eine Frage der Zeit.
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Zitat von SFT-GSG
        Es ist am Ende die (jahrtausende) alte Angst vor dem Unbekannten. Was man nicht vollkommen versteht, vor dem hat man Angst. Am Ende gibt es noch die etwas cleveren, die aus dieser Angst Profit schlagen.
        Es sind da leider meist nicht die cleversten die aus Angst Profit schlagen. Die Profitöre der von ihnen meist selbst geschürten Ängste sind hier meist Erz Konservativ denkende Populisten. Da werden dann gerne auch oftmals lieber wenig belastbare Fakten propagiert. Oftmals sind es heutzutage in der Hauptsache leider reisserische Schlagworte die vor inhaltlichem das Rennen beim kleinen Mann machen.
        Die fettgedruckte Schlagzeile sticht halt ins Auge und wenn die mit meiner Meinung konform geht was interessiert dann noch das viele kleingedruckte.
        Bestes Bsp. wäre hier der Slogan Ausländer raus. Eine der gern gemachten pauschal Aussagen ohne Fakten und echtem nachvollziehbahrem Inhalt. Denn ohne Ausländer gäbe es keine einzige der heutigen Nationen und sie wären auch nicht existenzfähig. Wir leben zwar in einem ausnehmend global ausgerichteten Zeitalter nur bitte nicht in meiner Stammkneipe und bei mir zu Hause.

        Jetzt was zur KI.
        Zitat von ZeXes
        Ich bin da absolut offen. Der Mensch soll, nein MUSS, alles mögliche in Erwägung ziehen, um sich weiterentwickeln.
        Den jetzigen Zustand beibehalten wäre einfach nur Stillstand.
        Sollte es mal eine KI mit echtem Bewusstsein geben wie wird diese ausfallen. Es ist letztenendes immer noch eine künstlich geschaffene Intelligenz die wir lediglich mit Trillarden an Daten und Informationen gefütter haben.

        Aber ohne die dazugehörigen Dinge die wir als Menschen durch Erziehung und sozialem Miteinander im laufe unserer Kindheit automatisch lernen und dies zeitlebens bis zu unserem Tode. Bei einer Maschieneninteligenz so komplex sie dann auch sein sollte und da es sicher auch mit am schwersten zu implementieren sein wird stellt sich mir hier die wichtigste Frage bezüglich der moralischen und ethischen Komponenten.

        Kann eine KI auch Empathie lernen und in wie weit sich in ihrem Bewustsein entwickeln können um Dinge tatsächlich auch aus unserer menschlichen Perspektive zu erkennen. Wird sie in der Lage sein sich so weit selbst zu reflektieren um zu erkennen inwieweit ihre Handlungen am Ende eher gut oder böse ausfallen um sich dann auch falls nötig diezbezüglich selbst zu korriegieren.

        MfG
        Zitat von Elistaer
        Der Vergleich mit Terminator ist da zwar schon gut
        Eigentlich nicht wirklich.
        Skynet wurde primär zur Erkennung von und Handlen bei Bedrohungen hauptsächlich nach militärischen Gesichtspunkten und Parametern programmiert.
        Zitat von T-MAXX
        Also das die KI uns eines Tages "überrollen" wird, war mir schon seit dem Film Terminator von 1984 klar gewesen.
        Wargames schlägt ja in die selbe Kerbe. Nur ist es da für die Menschheit am Ende weniger zerstörerrisch.
      • Von Cybnotic Freizeitschrauber(in)
        Ich würde die KI bitten mir immer die Besten PC Spiele in noch besser für meine PS5 zu Programmieren. Da die KI ja besser ist, wie die Programmierer habe ich da keine Zweifel
      • Von Cybnotic Freizeitschrauber(in)
        Ohje wenn Politiker da rein Pfuschen wird das so oder so nix werden. Auch ist es so oder so egal, denn wie Viren Programme wird das auch ausgenutzt werden da können die noch so an ihre Gesetze Glauben. Aber Verstand bzw Bewustsein wird auch die Intelligenteste KI niemals haben. Die Menschenheit wird für jene KI nur 0 und 1 sein. Das sollte Klar sein. Und gerade deshalb hatte Stephen Hawking recht mit seiner Befürchtungen
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