Für KI-Training: Europas schnellster Supercomputer in Deutschland eingeweiht
Der Supercomputer Jupiter wurde am Forschungszentrum Jülich eingeweiht. Mit mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde ist es aktuell der viertschnellster Rechner der Welt, der unter anderem für KI-Training genutzt werden soll.
Dank des Hochleistungsrechners "Jupiter" schafft es Deutschland in die Weltspitze der Supercomputer. Dabei landet der Supercomputer des Forschungszentrums Jülich bei Aachen nicht nur auf Platz 4 der Weltrangliste in diesem Bereich, sondern setzt auch bei der Energieeffizienz neue Maßstäbe.
Jupiter ist energieeffizientester Supercomputer weltweit
Jupiter schafft nicht nur mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde, was der Leistung von einer Million Smartphones entspricht, sondern belegt dabei auch den ersten Platz im Green500-Ranking für Energieeffizienz. Gerade beim stromintensiven KI-Training, wofür Jupiter unter anderem genutzt werden soll, ist das ein wichtiger Faktor. Der Jülicher Supercomputer erstreckt sich zudem über rund 3.600 Quadratmeter, was ungefähr der Hälfte eines Fußballfeldes entspricht.
Angetrieben wird Jupiter von rund 24.000 GH-200-Superchips (Grace Hopper) von Nvidia, die in 125 Racks stecken und auf 50 Containermodule verteilt sind. Zusätzlich kommen ARM-Prozessoren zum Einsatz, die in Europa entwickelt wurden. Der Supercomputer Jupiter ist für wissenschaftliche Berechnungen und KI-Training optimiert - als erster Exascale-Rechner Europas schafft Jupiter beim Training von KI dabei sogar mehr als 40 ExaFLOPs pro Sekunde.
Kosten für Jupiter liegen bei 500 Millionen Euro
Diese enorme Rechenleistung soll für die Erforschung des menschlichen Gehirns, aber auch zur Vorhersage von Klimaänderungen und Naturkatastrophen dienen. Außerdem soll auch die Effizienz erneuerbarer Energien optimiert und an neuen Wirkstoffen für kaum erforschte Krankheiten zu entwickeln. Die Kosten für den Supercomputer Jupiter belaufen sich auf 500 Millionen Euro.
Was sagen Sie dazu, dass Europa mit Jupiter jetzt auf Platz 4 der Top-500-Liste der leistungsstärksten Supercomputer liegt? Ist Ihnen Energieeffizenz bei Computern im Allgemeinen wichtig? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit! Beachten Sie beim Kommentieren bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns zusätzlich gerne auf Whatsapp und X. Unsere Videoinhalte finden Sie auf Youtube, Instagram und Tiktok.
Quellen: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Europäische Kommission

Wieso wurden keine Amd Ki Chips verbaut ?!
Sollten diese von Amd selbst sehr überschätzt worden sein ?!
Zudem macht es dann die Hardware alleine wohl auch nicht , wie in dem Link unten gut zu sehen ist .
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Wie so oft bei Amd auch mal wieder die Software ( Treiber )
der unter anderem für KI-Training genutzt werden soll
Der Strombedarf ist enorm, der mit Sicherheit nicht nur aus sogenannter "grüner" Energie stammt.
Mal angenommen wir hätten ein AKW wie Taishan 1 mit 1750 MW, dann hätte man genug Energie und könnte eine Menge Offshore-Wind-Anlagen mit 15 MW und mehr abbauen. Dann wären die lächerlichen 18 MW von Jupiter nicht der Rede wert. Die Abwärme könnte ich mir in einem daneben stehenden Wärmekraftwerk vorstellen. Damit ist auch die Wärme gut nutzbar und in Energie umsetzbar. Quasi ein unterstützter Kreislauf, wenn es um Energie geht...