Nvidia Blackwell Ultra mit 784 GiByte erstmals im Desktop-PC
Asus bringt Nvidias Blackwell Ultra mit seiner neuen KI-Workstation, dem Asus ExpertCenter Pro ET900N G3, in einen Desktop-PC, der auf Basis des GB300-Superchips ("Grace Blackwell Ultra") mit insgesamt 784 GiByte Systemspeicher beeindruckt.
Der taiwanische Hersteller Asus bringt Nvidias Blackwell Ultra mit seiner neuesten Workstation, dem Asus ExpertCenter Pro ET900N G3, jetzt erstmals überhaupt in einem Desktop-PC zum Einsatz. Dieser kann basierend auf der Nvidia DGX Station sowie dem GB300-Superchip alias Grace Blackwell Ultra mit insgesamt 784 GiByte Systemspeicher aufwarten. Während die 72 ARM-Prozessorkernen der CPU von insgesamt 496 GiByte LPDDR5X unterstützt werden, kann deren Grafikchip dementsprechend auf 288 GiByte HBM3e zurückgreifen. Der gesamte Systemspeicher ist kohärent vom GB300-Superchip adressierbar.
Die Workstation stellt bis zu 20 PetaFLOPS an KI-Rechenleistung zur Verfügung und ist damit einer der leistungsstärksten Desktop-PCs für die lokale Berechnung von Künstlicher Intelligenz. Der extrem schnelle Systemspeicher mit einer hohen Speicherbandbreite von 8 TB/s (HBM3e) und 396 GB/s (LPDDR5X) kann Recheneinheiten und Grafikchip dabei bestmöglich unterstützen.
Die technischen Spezifikationen des Asus ExpertCenter Pro ET900N G3 lesen sich laut dem offiziellen Datenblatt folgendermaßen.
- Nvidia GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip
- Nvidia Grace-CPU mit 72 Neoverse V2 ARM-Prozessorkernen
- Nvidia Blackwell Ultra GPU mit 288 GiByte HBM3e-Speicher
- 496 GiByte LPDDR5X als Systemspeicher für die CPU
- ConnectX-8 SuperNIC-Netzwerkchip mit 800 Gb/s
Über dreimal PCIe 5.0 ×16 können zusätzliche Grafikkarten oder KI-Beschleuniger verbaut werden, während drei M.2-Steckplätze für PCIe-SSD bereitgestellt werden. Die Stromversorgung erfolgt per Standard-ATX + EPS12V und drei 12VHPWR-Anschlüsse der zweiten Generation ("12V-2×6"), welche allein bis zu 1.800 Watt liefern können.
Als Betriebssystem kommt die hauseigene Linux-Distribution Nvidia DGX OS 7 zum Einsatz, welche wiederum auf Ubuntu 24.04 LTS ("Noble Numbat") aufbaut und entsprechend für den Einsatz auf Nvidias KI-Systemen optimiert wurde.
Quelle: Asus
Hinsichtlich des zu erwartenden Preises hält sich Asus noch bedeckt und wird diesen, wie in dieser Kategorie üblich, wohl nur bei Interesse auf Anfrage kommunizieren. Die KI-Workstation im Desktop-Format dürfte aber wohl mehrere zehntausend US-Dollar kosten, da bereits ein GB200-Superchip für bis zu 70.000 US-Dollar gehandelt wird.
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Quelle: Asus via Tom's Hardware

PCGH müsste das Ding echt mal durch den Parkour schicken, wenn es geht.