ChatGPT: Hat das KI-Tool Schaden durch Falschinformationen angerichtet?

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Künstliche Intelligenz
Quelle: Gerd Altmann unter Pixabay-Lizenz

Die amerikanische Wettbewerbsbehörde FTC prüft, ob durch ChatGPT Falschinformationen in Umlauf geraten sind, die Schaden angerichtet haben. Zudem muss sich Hersteller OpenAI weiteren Fragen zum KI-Tool stellen.

Mit jeder Nutzereingabe werden KI-Tools besser und lernen so dazu. Schließlich lassen sich etwa Texte erstellen, indem mit Wahrscheinlichkeitsrechnung die Wortfolge bestimmt wird. Hierzu ist ein ausgiebiges Training mit Datensätzen notwendig. OpenAI hat mit ChatGPT das aktuelle Sprachmodell GPT-4 dagegen mit 100 Billionen Parametern trainiert. Die vorherigen Sprachmodelle, etwa GPT-3, sind nur mit 175 Millionen Parametern trainiert worden. Nun untersucht die amerikanische Wettbewerbsbehörde FTC, ob ChatGPT durch Falschinformationen Schaden angerichtet hat.

ChatGPT & Co.: Wie steht es um den Datenschutz?

Schließlich kommt das KI-Tool gerne mal durcheinander und fängt das Halluzinieren an, wenn man etwa zu viele Anfragen in zu kurzer Zeit stellt. Generell weisen alle Anbieter von KI-Tools darauf hin, dass die angezeigten Antworten noch einmal manuell vom Nutzer geprüft werden sollten. Die FTC möchte jetzt wissen, ob das Sprachmodell "an unlauteren und betrügerischen Praktiken" beteiligt war. Es geht dabei sowohl um den Datenschutz und -sicherheit als auch um die Gefahr durch Verbreitung von Falschinformationen. OpenAI soll beispielsweise angeben, ob es Vorfälle gab, in denen persönliche Informationen zwischen Nutzern weitergegeben wurden.

Bereits in der EU gab es schon Untersuchungen gegen OpenAI, bei dem ChatGPT zeitweise gesperrt wurde. Als Reaktion auf die Datenschutz-Forderungen wurde dann ein Privat-Modus eingeführt, bei dem die Nutzereingaben nicht zum Training von ChatGPT verwendet werden. Innerhalb der EU soll künftig mittels Gesetz ein Rahmen für KI-Tools geschaffen werden. Vor der Veröffentlichung in der EU müssen die Anbieter ihre Tools in eine EU-Datenbank hochladen und Transparenzanforderungen erfüllen und z. B. klar kennzeichnen, dass Inhalte KI-generiert sind und Zusammenfassungen erstellen, welche urheberrechtlich geschützten Daten zu Trainingszwecken genutzt wurden.

Ebenfalls lesenswert: EU-Parlament debattiert um Regeln für ChatGPT und Co.

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Sammlung zu Verfahren gegen ChatGPT-Unternehmen OpenAI:

  • Die amerikanische Wettbewerbsbehörde FTC hat eine Untersuchung gegen OpenAI eingeleitet. Die FTC möchte nun wissen, ob das Sprachmodell "an unlauteren und betrügerischen Praktiken" beteiligt war.
  • Neben dem Datenschutz und -sicherheit geht es auch um die Verbreitung von Falschinformationen. Hierzu soll das Unternehmen hinter ChatGPT Stellung nehmen.
  • KI-Tools, wie ChatGPT, können durch Trainingsdatensätze und jede Nutzereingabe anhand von Wahrscheinlichkeitsrechnung beispielsweise Texte erstellen. Allerdings neigt die KI auch gerne mal zum Halluzinieren.

Quelle: Washington Post

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von George-Broussard PC-Selbstbauer(in)
        Dir darf das sogar vollkommen egal sein. Ich wollte Dich damit auch nicht kritisieren oder zu einer Stellungnahme bringen.

        Ich empfinde einfach das Nutzungsszenario als so banal, dass ich dadurch beim ersten Lesen scheinbar ein Mitteilungsbedürfnis verspürt habe. Das habe ich in letzter Zeit öfters.

        Vielleicht werde ich alt. Und weich. Und irgendwann einmal Humus.
      • Von George-Broussard PC-Selbstbauer(in)
        Dir darf das sogar vollkommen egal sein. Ich wollte Dich damit auch nicht kritisieren oder zu einer Stellungnahme bringen.

        Ich empfinde einfach das Nutzungsszenario als so banal, dass ich dadurch beim ersten Lesen scheinbar ein Mitteilungsbedürfnis verspürt habe. Das habe ich in letzter Zeit öfters.

        Vielleicht werde ich alt. Und weich. Und irgendwann einmal Humus.
      • Von Astorek86 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von George-Broussard
        Erschreckend. Ich weiß ad hoc nicht einmal warum mich das schockiert. Im Moment finde ich das banale Nutzungsszenario einfach nur erschreckend.
        Dann würde ich vorschlagen, dass du für dich hinterfragst, warum du das erschreckend findest. Nichts für ungut, aber warum sollte mir nicht völlig egal sein, wie du das findest? Ohne Begründung kann ich da nicht viel machen, und für deine Gefühle bin ich nicht verantwortlich... (Du hast mich zitiert was eine Benachrichtigung triggert, also gehe ich davon aus, dass du auch eine Antwort von mir willst...)
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Das war doch klar sowas, und wer wird haftbar gemacht?
      • Von George-Broussard PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Astorek86
        Ich hole mir gerne Verkaufstipps auf Themen, über die ich nicht die geringste Ahnung habe. Letztens wollte ich hochwertige Schuhe, die mal länger als ein Jahr bei mir halten sollten, und bat ChatGPT um Hilfe. Das ging schneller als in einem Forum zu fragen, und auf die Antwort kann man wunderbar weiter recherchieren...

        Ein Arbeitskollege hat sich angewöhnt, Briefe, Mails und Textzusammenfassungen von ChatGPT anhand von Stichpunkten generieren zu lassen. Geht schneller, als sich irgendwas aus den Fingern saugen zu müssen... Natürlich auch hier: Bevor irgendwas abgeheftet oder versendet wird, wird vorher korrekturgelesen...
        Erschreckend. Ich weiß ad hoc nicht einmal warum mich das schockiert. Im Moment finde ich das banale Nutzungsszenario einfach nur erschreckend.

        Zitat von Incredible Alk
        Das Problem ist nicht ChatGPT oder sonstige Werkzeuge, das Pro lem ist dass die große Mehrheit der Bevölkerung absolut keinen blassen Schimmer von dem hat, was sie da benutzt. Woher solls auch kommen. Ein paar wenige halten da autodidaktisch mit, die große Masse hat an Bildung das, was Schule und Gesellschaft zu diesen Dingen bisher an Wissen mitgegeben haben... also gar nichts.
        ❤️

        Zitat von Terracresta
        Ist halt wie mit der Kindererziehung, von der viele Eltern auch keinen Blassen haben. xD
        Wenn Mutter und Vater gute Menschen & geistig auf der Höhe sind, dann brauchen die m.E. auch keinen Elternratgeber zu lesen. Die Kinder werden sich gut entwickeln. Das Problem sind viele geistig und sozial verkrüppelte Eltern die selbst noch keine zur Reife entwickelten Menschen sind. Die kaputte Gesellschaft trägt dann noch das übrige dazu bei.
      • Von csabinho Kabelverknoter(in)
        Zitat von Astorek86
        Ich hole mir gerne Verkaufstipps auf Themen, über die ich nicht die geringste Ahnung habe. Letztens wollte ich hochwertige Schuhe, die mal länger als ein Jahr bei mir halten sollten, und bat ChatGPT um Hilfe. Das ging schneller als in einem Forum zu fragen, und auf die Antwort kann man wunderbar weiter recherchieren...
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