ChatGPT: Zugangsdaten zu über 100.000 Nutzerkonten im Darknet
Zum KI-Tool ChatGPT sind die Zugangsdaten zu mehr als 100.000 Nutzerkonten veröffentlicht worden. Nutzer sollten nun selbst aktiv werden, um sich zu schützen.
Seit Jahresanfang ist Open AI mit seinem KI-Tool ChatGPT in aller Munde. Schließlich kann die Künstliche Intelligenz inzwischen von der Öffentlichkeit verwendet werden, nachdem es zuvor nur eingeschränkt verfügbar war. Mittlerweile wird GPT-4 verwendet, welches mit 100 Billionen Parameter trainiert wurde, während ChatGPT-3 nur mit 175 Milliarden Parametern trainiert worden ist. Wer die neue Version nutzen möchte, benötigt jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement namens ChatGPT Plus. Wie The Hacker News berichtet, sind nun über 100.000 Nutzerkonto-Daten im Darknet veröffentlicht worden.
Was können Betroffene tun?
Angeblich wurden die Zugangsdaten seit der Einführung im Juni 2022 bis Mai 2023 entwendet. Die meisten gestohlenen Anmeldeinformationen stammen von Nutzerkonten aus den USA, Frankreich, Marokko, Indonesien, Pakistan und Brasilien. Ob auch deutsche Nutzer betroffen sind, ist derzeit unklar. Wie das Cybersicherheitsunternehmen Group-IB berichtet, soll vor allem der asiatisch-pazifische Raum betroffen sein, indem die meisten ChatGPT-Zugangsdaten zum Verkauf angeboten wurden.
Die meisten Anmeldeinformationen wurden in Protokollen gefunden, die mit Malware in Verbindung stehen. Neben dem Zugang zu den Nutzerkonten können Cyberkriminelle auch die eingegebenen Prompts einsehen und nutzen. ChatGPT-Nutzern wird empfohlen, das Passwort für das KI-Tool zu verändern oder auf Zwei-Faktor-Authentifizierung zu setzen. ChatGPT-4 kann auch ohne ein Open-AI-Nutzerkonto verwendet werden, indem man das neue Microsoft Bing nutzt oder Microsoft 365. Denn seit März wurde auf einem Online-Event der Microsoft 365 Copilot vorgestellt, der derzeit von Unternehmenskunden mit einem Abonnement von Microsoft 365 getestet werden kann.
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Sammlung zu Zugangsdaten zu ChatGPT im Darknet:
- Die Nutzerdaten zu mehr als 100.000 ChatGPT-Konten haben ihren Weg ins Darknet gefunden, wie die Cybersecurity-Firma Groub-IB berichtet.
- Angeblich wurden die Zugangsdaten seit der Einführung im Juni 2022 bis Mai 2023 entwendet.
- Neben dem Zugang zu den Nutzerkonten können Cyberkriminelle auch die eingegebenen Prompts einsehen und nutzen.
- ChatGPT-Nutzern wird empfohlen, das Passwort für das KI-Tool zu verändern oder auf Zwei-Faktor-Authentifizierung zu setzen.
Quelle: The Hacker News

Da deine Nutzerdaten verwendet werden, hat der sicher auch dein Passwort und kann das für dich gleich mit ändern. ^^
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