KI im Gaming: EA gibt neue Einblicke zur KI-Nutzung bei der Entwicklung
Künstliche Intelligenz übernimmt zunehmend Aufgaben in der Spieleentwicklung. Electronic Arts nutzt laut CEO Andrew Wilson bereits in großem Umfang automatisierte Systeme, insbesondere in der Qualitätssicherung.
Im Rahmen einer Branchenveranstaltung in Las Vegas hat sich Andrew Wilson, CEO von EA, zur Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Spieleentwicklung geäußert. Dabei soll es unter anderem um etablierte Marken wie Battlefield, aber auch um grundsätzliche Veränderungen innerhalb der Branche gegangen sein.
Nach Angaben von Wilson komme KI bei Electronic Arts bereits in großem Umfang zum Einsatz. Insbesondere im Bereich Qualitätssicherung würden laut seinen Aussagen rund 85 Prozent der Aufgaben durch maschinelles Lernen oder KI-gestützte Systeme unterstützt. Diese Systeme übernehmen demnach vor allem standardisierte Abläufe, etwa das Starten und Beenden von Spielen oder das Prüfen auf Abstürze.
Gleichzeitig soll Wilson die häufig geäußerte Befürchtung relativiert haben, Künstliche Intelligenz könne Arbeitsplätze in der Spieleentwicklung kurzfristig ersetzen. Trotz des steigenden Automatisierungsgrades stelle Electronic Arts demnach weiterhin Personal ein, speziell im Bereich Qualitätssicherung. Die Technologie werde laut den Berichten bislang überwiegend als unterstützendes Werkzeug eingesetzt, nicht als vollständiger Ersatz für menschliche Arbeitskräfte.
Ein wesentlicher Punkt dürfte dabei die Auswertung durch KI-generierte Daten sein. Während automatisierte Systeme große Mengen an Testergebnissen liefern könnten, bleibe die Einordnung dieser Ergebnisse eine Aufgabe für menschliche Entwickler. Gerade bei komplexeren Fehlerbildern oder der Bewertung von Spielmechaniken sei weiterhin Erfahrung erforderlich, die sich nicht ohne Weiteres automatisieren lasse.
Darüber hinaus könnte sich die Aufgabenverteilung innerhalb der Teams verschieben. Routinetätigkeiten wie wiederholbare Tests würden zunehmend durch Systeme übernommen, während analytische und kreative Tätigkeiten stärker in den Vordergrund rücken dürften. Dies könnte langfristig auch Auswirkungen auf Entwicklungsprozesse und Teamstrukturen haben.
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Quelle: Game File

Die KI muss uns nichtmal kalt machen, ala Terminator, da bleibt irgendwann einfach nichts mehr übrig von Kultur und Kreativität, in uns als Spezies.
"Wofür noch Kinder kriegen, oder versuchen irgendwas zu meistern, die KI kann das sowieso besser "
Bugs finden und Bugs fixen ist ja nicht das Gleiche. Wird die Liste der bekannten Bugs vor dem Release halt länger, aber die Spiele landen trotzdem als Beta auf dem Markt. Patches kann man ja nachreichen ...
Ein wesentlicher Punkt dürfte dabei die Auswertung durch KI-generierte Daten sein. Während automatisierte Systeme große Mengen an Testergebnissen liefern könnten, bleibe die Einordnung dieser Ergebnisse eine Aufgabe für menschliche Entwickler.
Je nachdem, wie die Spieleentwickler:innen arbeiten, inwieweit sie auf Engines zurückgreifen oder sie selbst entwickeln, dürfte dies alles Einfluss nehmen auf die Menge an Anstellungen, nehme ich an.
Zumindest allgemein sieht es auf dem IT-Markt nicht gut aus. Siehe auch bspw. hier nachfolgend ... Ein Aspekt in Kürze: KI produziert so viel Slop, dass dieser von KI gegencheckt werden (muss), was Entlassungen bedingt hat und Neueinstellungen und Einsteiger:innen auf sehr niedrigem Niveau hält.
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MfG