KI-Chip made in Germany: Anker Thus mit Compute-in-Memory
Der Anker Thus ist der erste eigene KI-Chip von Anker Innovations und wird in Deutschland gefertigt. Es handelt sich dabei um den weltweit ersten Audioprozessor mit neuronalem Compute-in-Memory, welcher CPU und Speicher vereient.
Der Anker Thus ist der erste eigene KI-Chip des chinesischen Tech-Unternehmens Anker Innovations und wird in Deutschland gefertigt. Es handelt sich dabei um den weltweit ersten Audioprozessor mit einer neuronalen Compute-in-Memory-Architektur, welche die CPU und Speicher vereient. Für die Front-End-Wafer-Halbleiterproduktion ist dabei die Ferroelectric Memory GmbH am Standort Dreseden verantwortlich.
Quelle: Anker
Anker Innovations verspricht die 150-facher KI-Rechenleistung im Vergleich zum Chip seiner vorherigen Flaggschiff-Earbuds, während die Compute-in-Memory-Architektur die Effizienz deutlich erhöhen soll. Während die bisherigen Chip-Architekturen mit getrennter CPU und Speicher bis zu 90 Prozent der Energie beim Datentransfer verloren hätten, eliminiere der Anker Thus diese Effizienzengpässe, so Anker.
Die Produktion erfolgt am Mikroelektronik-Standort Silicon Saxony in Dresden, einem der bedeutendsten Halbleiter-Zentren weltweit. Anker Innovations nutzt deshalb das nach wie vor angesehene Gütesiegel "Made in Germany".
Was soll der KI-Audioprozessor können?
Anker verspricht, dass der Anker Thus die hohe KI-Rechenleistung dafür nutzen soll, Telefonate durch klarere Stimmen zu verbessern, aktives Noise-Canceling mit bis zu insgesamt 8 Mikrofonen zu optimieren und eine leistungsstarke lokale Verarbeitung direkt auf dem Kopfhörer sicherzustellen. Es werde so weder eine Cloud, noch ein Smartphone für das Ausführen von verschiedensten KI-Modellen benötigt.
Weitere Informationen zum Anker Thus liefert die offizielle Website, während am Anker Day, am 22. Mai, erste Produkte mit dem KI-Audichip made in Germany erhältlich sein sollen. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.
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Quelle: Anker Innovations

Die lassen das bei Auftragsfertigern machen.
Die lassen das bei Auftragsfertigern machen.
Na Scherz, aber mit wahrem Kern. Natürlich ist es ein strategischer Schachzug, mit mehereren Komponenten. Made in Germony ist ein Teil davon. Sicher auch steuerlich und Gefahr vermeidend wegen irgendwelcher Sanktionen. UND wenn es wirklich innovativ sein sollte (was ja Chinesen angeblich nicht sind) und was neues, kann hierzulande sicher eher das geistige Eigentum geschützt und Kämpfe darüber ausgetragen werden.