Grundlagen Krypto-Währungen: Proof of Work vs. Proof of Stake
Krypto-Währungen wie Bitcoin und Ethereum haben 2017 einen ungeahnten Aufschwung erlebt und auch 2018 sehen die Erwartungen gut aus. Handelsplätze, sogenannte Exchanges beziehungsweise Börsen, werden langsam, aber sicher benutzerfreundlicher. Trotzdem ist der Einstieg noch alles andere als selbsterklärend. PC Games Hardware gibt einen kleinen Einblick, was man beim Kauf, Handeln und den Steuern beachten muss.
In diesem Artikel
- Seite 1 Grundlagen Krypto-Währungen: Wie alles mit Bitcoin begann
- Seite 2 Grundlagen Krypto-Währungen: Proof of Work vs. Proof of Stake
- Seite 3 Grundlagen Krypto-Währungen: Wie kaufe ich Bitcoin und Co.?
- Seite 4 Grundlagen Krypto-Währungen: Versteuerung
- Seite 5 Grundlagen Krypto-Währungen: Einige gängige Tipps
- Seite 6 Bildergalerie
Hintergrund: Proof of Work
Das derzeit dominante Konzept heißt Proof of Work (PoW). Dabei werden neue Blöcke in der Kette über rohe Rechenleistung berechnet. Je höher die Rechenleistung eines Blockchain-Teilnehmers ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den nächsten Block berechnen "darf". Die Bestätigung erfolgt schließlich über weitere Teilnehmer im Netzwerk. Im Falle von Bitcoin wird nur noch mit spezialisierten ASICs geschürft, welche die SHA-256-Hashes um ein Vielfaches schneller berechnen können als etwa Grafikkarten oder Prozessoren.
Für Verdruss in der Hardware-Welt sorgt zurzeit Ethereum, das sich de facto nicht mit ASICs schürfen lässt, sondern über Grafikkarten am effizientesten läuft. Mining-Farm-Betreiber kaufen die aktuelle Mittelklasse, teilweise auch die Oberklasse, zu großen Teilen weg, sodass der Endkundenhandel aufgrund des geringeren Angebots die Preise erhöht. Besonders stark war und ist davon AMDs Polaris-Generation betroffen. Die Radeon RX 580 und RX 570 haben nie die Preise der RX-400-Serie erreicht und waren über Monate hinweg gar nicht zu bekommen. Im Falle von Nvidia hat der Mining-Hype vorwiegend die Verfügbarkeit der Geforce GTX 1070 beeinflusst.
Hintergrund: Proof of Stake
Das andere vielversprechende Konzept heißt Proof of Stake (PoS) auf Basis von Konsensalgorithmen. Teilnehmer einer Blockchain müssen dabei eine Zahl entsprechender Coins an einen Smart-Contract schicken, die dort festgesetzt werden und einen "Stake" bilden. Anhand von Parametern, wie neue Blocks innerhalb der Kette auszusehen haben, entscheiden die "Prüfer" ("Validators") über einen neuen Block. Je größer der eigene Anteil ausfällt, desto höher ist die Entscheidungsgewalt. Das hat den großen Vorteil, dass das rechenintensive Mining entfällt und damit wesentlich umweltfreundlicher funktioniert. Wer einen Stake hält, bekommt in Abständen zusätzliche Coins ausgezahlt.
Ethereum soll langfristig auf ein PoS-Modell umsteigen, um effizienter zu arbeiten und darüber hinaus weiter zu skalieren - aktuell ist das Netzwerk durch die Rechenleistung der Miner und den Durchsatz der Nodes beschränkt. Mit dem Casper-Update wechselt Ethereum zunächst auf ein Hybrid-Konzept, bei dem jeder 100. Block als "Checkpoint" von den Stakes validiert wird. Das soll die Sicherheit erhöhen, da Angreifer, die den Verlauf der Blockchain ändern wollen, die 67-Prozent-Mehrheit innerhalb eines Checkpoints unterbrechen müssen. Sie müssen also innerhalb des ETH-Pools 34 Prozent ansammeln. Wird ein Angriff erkannt, wird der Großteil des Stakes zerstört ("burned"), was viele Millionen Euro kostet. Lediglich vier Prozent bleiben erhalten, die der Finder des Angriff erhält.
Zu einem späteren Zeitpunkt plant die Ethereum Foundation schließlich den Umstieg auf ein 100-prozentiges PoS-Modell. Das erhöht noch einmal die Effizienz im Sinne der Umweltfreundlichkeit und soll die Skalierung verbessern. Weitere Ansätze dazu sind Plasma und Raiden (Off-Chain-Transaktionen) sowie Sharding (Gruppierung der Nodes). Derzeit kann Ethereum sieben bis 15 Transaktionen pro Sekunde durchführen.
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Absolut richtig. Den Hype auch noch zu fördern und die letzten Trottel die noch gezweifelt haben in den offensichtlichen Ruin zu treiben, ist absolut verwerflich.
Ich hoff der Spuk ist bald rum.
mimimi, hier werden Themen aus dem IT-Bereich behandelt, mimimi
Hier wird nix gefördert, nur erklärt.
Pfui!!
Ihr tragt jetzt also offiziell zur Verteuerung von Grafikkarten bei, ganz zum Ärgernis der selbst erwählten Zielgruppe!?
Und wofür verratet ihr uns? Für Clicks und €€ ??
Widerlich!! Das finde ich sowas von zum
Zur Strafe werde ich ab sofort ein Jahr lang nicht mehr die Printed kaufen und hoffe, dass sich noch viele weitere anschliessen!
Scheinbar ist der € die einzige Sprache die ihr noch versteht!
Prizipientreue, Loyalität, Authenzität... alles nichts mehr wert, wenn der Preis stimmt?
Widerlich, einfach nur widerlich!!
Ich hoff der Spuk ist bald rum.
Allerdings ist eben nicht alles schlecht und bei der Menge an Aufgaben sind Fehler nunmal unvermeidlich.
Kurz: Dieser Staat vernichtet aktuell unfassbare Berge an Steuergeld für Sachen die - wenn man es ohne ideologisches Wunschdenken betrachtet - den Bürgern keinerlei Vorteile sondern sogar eher noch Lasten in der Zukunft aufbrummen. Ich verstehe jeden dem da die Lust aufs Steuern zahlen absolut vergeht.
Das ein Staat grundsätzlich Steuern erheben muss um seine Verwaltung, öffentliche Sicherheit usw zu finanzieren ist absolut logisch und das stelle ich auch nicht in Frage.
Aber unsere Politik verbrennt Geld in Milliardenhöhe : Schwarzbuch | Bund der Steuerzahler | Schwarzbuch BdSt
Das sind keine Fehler mehr, dass ist schon Vorsatz. Naja, meine Meinung. Wie gesagt: Ich habe glücklicherweise nicht viel Geld und kann mich als Arbeitnehmern auch nicht vor Steuern drücken. Könnte ich es.... Naja...
Wenn bitpanda nicht deins ist, Anycoindirect und LiteBit tauschen auch Cryptos zu FIAT.