RTX-30-Notebooks für Miner: Weitere Bilder und Video aufgetaucht
Wir hatten bereits vergangenes Wochenende darüber berichtet, dass jetzt offenbar schon mit Ampere-Notebooks (Geforce RTX 30) Kryptowährung geschürft wird. Weitere Bilder und ein kurzes Video sollen diesen Sachverhalt nun untermauern.
Ausgerechnet in der Coronakrise ist ein neuer Mining-Boom entfacht. Kursexplosionen haben das Schürfen von Kryptowährung offenbar so rentabel gemacht, dass Miner jetzt schon auf Notebooks mit Ampere-GPU zurückgreifen. Wir hatten bereits am Wochenende auf diesen kuriosen Sachverhalt hingewiesen. Mittlerweile gingen weitere Bilder und sogar ein kurzes Video steil. Sie sollen belegen, dass Schürfer reihenweise Notebooks der chinesischen Marke Hasee für ihre Zwecke beanspruchen.
Schürfern sagt man mittlerweile nach, dass sie Grafikkarten mitunter direkt ab Werk kaufen und als Überzeugungshilfe einige Scheine draufzulegen bereit sind. Bei Notebooks scheint das nicht anders zu sein, wenn man bedenkt, dass alle Notebooks in den besagten Aufnahmen von ein und demselben Hersteller stammen. In den regulären Handel gingen die Geräte offenbar nie, sondern direkt an eine chinesische Mining-Farm.
Mining-Boom sorgt für schlechte Verfügbarkeit
Miner sitzen im Reich der Mitte praktisch an der Quelle, außerdem sind die Strompreise - verglichen mit Europa - niedrig. Unterboten werden die Energiekosten laut Berichten noch im Iran. Dort sollen auch mehrere chinesische Firmen ihr Unwesen treiben und das marode Stromnetz zusätzlich mit Mining-Farmen belasten. Stromausfälle hätten bereits den Groll der iranischen Bevölkerung heraufbeschworen.
Mehr zum Thema: K rypto-Mining mit Grafikkarten: Angeblich schuld an Stromausfällen im Iran
Ob nun Grafikkarte oder Laptop. In Erwartung hoher Gewinne reißen sich Miner offenbar alles unter die Nägel, was sie kriegen können. Für Spieler, die auf eine neue Grafikkarte hoffen, sind das keine rosigen Aussichten. Denn: Je schlechter die Verfügbarkeit, desto höher die Preise - und zwar für alle. Immerhin hatte AMD unlängst enthüllt, dass man weitere Referenzgrafikkarten der Radeon-RX-6000-Serie produziert, um sie über den hauseigenen Webstore zu verkaufen. Dort fällt nur die UVP an. Allerdings steht zu erwarten, dass auch neue Kontingente schnell vergriffen sein werden.
Quelle: @harukaze5719, Videocardz

Es ist keine Blase, wie oft wurde schon der Untergang von Crypto-Coins heraufbeschworen?
Kommt einfach damit klar, dass Cryptos nicht einfach wieder verschwinden werden.
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-Wilhelm II.
Grüße
phila