Apple Airpods Pro im Test: Ausgewogener Klang der In-Ohr-Kopfhörer
In Testberichten loben die Kritiker vor allem die Klangqualität der neuen Airpods Pro von Apple. Auch der Sitz ist verbessert worden, damit die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen möglichst effektiv arbeiten kann. Allerdings ist auch die neue Generation nicht frei von Kritik.
In-Ohr-Kopfhörer erfreuen sich durchaus großer Beliebtheit. So hat Apple jüngst die Nachfolger der ersten Airpods auf den Markt gebracht. In den ersten Testberichten können die Airpods Pro vor allem beim Klang überzeugen. Auch das Design hat Apple überarbeitet. Mit einem an einen Haarföhn erinnernden Gestaltungsbild ist der Sitz im Ohr verbessert worden, so die Meinung sowohl vom Redaktionsnetzwerk Deutschland, als auch vom Magazin Der Standard. So sind drei verschieden große, aus Silikon gefertigte Aufsätze dabei, damit die Ohrstöpsel auch gut im Ohr halten.
Neue Bedienung und ein großes Manko
Um die Ohrhörer zu bedienen, reagieren nun die Stiele auf Druck. Je nachdem, wie lange man auf den Stiel drückt, werden unterschiedliche Aktionen ausgeführt. Ein kurzer Druck startet beispielsweise die Audiowiedergabe, während man bei längerem Drücken zwischen Noise-Cancelling und dem Transparenz-Modus wechselt. Bei Letzter ist es möglich, die durch Außenmikrofone aufgenommenen Geräusche verstärkt abzuspielen. So kann man seine Umgebung deutlicher wahrnehmen. Die aktive Geräuschunterdrückung, die die Pro-Version von den normalen Airpods unterscheidet, ist gut bis sehr gut gelungen, so Der Standard. Auf mittlerer Lautstärke können Musiktitel und Podcasts so gehört werden, dass kein Außenlärm den Hörgenuss stört. Allerdings stößt das System an seine Grenzen, wenn Gespräche stattfinden oder bei plötzlich auftretenden Geräuschen. Hier empfiehlt es sich, zu einem Over-Ear-Kopfhörer wie den Microsoft Surface Headphones oder dem Sony WH-1000XM3 zugreifen. Der Klang sei gut, aber er komme nicht an Highend-Modelle der Over-Ear-Kopfhörer heran, so Der Standard. Insgesamt kann man für fünf Stunden am Stück die Apple Airpods Pro benutzen, ehe man sie mit der mitgelieferten Ladestation oder mittels drahtlosem Laden nach Qi-Standard aufladen muss. Das Case kann nur mit dem eigenen Lightning-Anschluss mit Strom versorgt werden und nicht via USB-C-Anschluss.
Es gibt auch weiterhin keine Möglichkeit, den Klang via Equalizer selbst zu optimieren. Zudem können die Airpods nicht repariert werden. Der gesamte Aufbau sei nicht modular und stark verklebt, so iFixit. Apple bietet darüber hinaus keinerlei Ersatzteile für die Ohrhörer an, sodass ein Austausch von einzelnen Komponenten nicht wirtschaftlich sei. Falls ein einzelner Ohrhörer kaputt ist, kann man diesen für 99 Euro bei Apple bestellen, wenn man sich außerhalb der Garantiezeit befindet. Das Set bestehend aus zwei Ohrstöpseln samt drahtloser Ladestation kostet 279 Euro.
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Fakten zum Test der Apple Airpods Pro:
- Im Test der In-Ear-Kopfhörer Apple Airpods Pro können diese vor allem mit dem Klang überzeugen. Auch sitzen die Ohrhörer besser im Ohr, da es drei mitgelieferte Silikonaufsätze gibt, damit die Stöpsel möglichst gut im Ohr sitzen.
- Die aktive Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen klappt gut bis sehr gut, so die Tester vom Magazin der Standard. Allerdings stößt das System an seine Grenzen, wenn Gespräche stattfinden oder bei plötzlich auftretenden Geräuschen.
- Es ist nicht möglich, das Klangbild der Apple Airpods mit einem Equalizer anzupassen. Der Aufbau ist zudem so gestaltet, dass die Ohrstöpsel nicht repariert werden können. Bei einem Defekt außerhalb der Garantiezeit kann man einen einzelnen Ohrhörer für 99 Euro direkt bei Apple bestellen.
- Das Set mit zwei Ohrstöpseln und Ladestation kostet 279 Euro.
Quellen: Apple, Der Standard, iFixit, RND

Für die Vielflieger sicherlich interesannt, wobei es ja auch Alternativen ANC gibt.