Apple verklagt OpenAI: Streit um angeblich gestohlene Geschäftsgeheimnisse

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Apple verklagt OpenAI: Streit um angeblich gestohlene Geschäftsgeheimnisse
Quelle: Areamobile

Apple hat Klage gegen OpenAI eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Entwickler von ChatGPT vor, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben.

Apple hat am Freitag in Kalifornien Klage gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI eingereicht. Das Unternehmen aus Cupertino wirft der KI-Firma vor, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben. In der Klage werden mehrere Beschuldigte namentlich aufgeführt. Brisant ist dabei, dass sich darunter auch ehemalige Mitarbeiter von Apple befinden.

OpenAI soll Mitarbeiter zu Spionage ermutigt haben

"OpenAI und seine Komplizen, die zumindest teilweise von ehemaligen Apple-Mitarbeitern angeführt wurden, haben Kandidaten von Apple angeworben, deren Wissen über sensible und vertrauliche Informationen von Apple gewonnen und dieses Wissen nach deren Eintritt in das Unternehmen weiter ausgenutzt", heißt es in der kürzlich veröffentlichten Klageschrift. "Infolgedessen hat OpenAI Apples Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Informationen auf vielfältige Weise missbraucht."

In der Klage werden der technische Mitarbeiter von OpenAI, Chang Liu, der Chief Hardware Officer Tang Tan sowie das Unternehmen io Products beschuldigt. Io Products wurde von Tan zusammen mit dem ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive, Ives Nachfolger bei Apple, Evans Hankey, sowie dem ehemaligen Apple-Designer Scott Cannon gegründet. Tang Tan war zuvor als Vice President of Product Design bei Apple tätig und arbeitete unter anderem an iPhones, AirPods und der Apple Watch. Chang Liu hingegen war bei Apple als leitender Elektroingenieur beschäftigt.

Apple behauptet weiter, dass derzeit über 400 ehemalige Apple-Mitarbeiter bei OpenAI tätig seien. Zudem habe man sich bereits im Februar mit Bedenken an OpenAI gewandt, jedoch nie eine Antwort erhalten. Apple fordert nun Schadensersatz, die Übernahme der Anwaltskosten sowie unter anderem ein Verbot der Nutzung von Apples Geschäftsgeheimnissen durch OpenAI.

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Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KnaTTerMaxe Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Zik7
        Geheimnisse kann die KI nur stehlen, wenn man diese als Eingabe bekommt
        ... richtig - wenn die abgeworbenen ehemaligen Mitarbeiter von Apple diese Eingaben Tätigen.
      • Von KnaTTerMaxe Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Zik7
        Geheimnisse kann die KI nur stehlen, wenn man diese als Eingabe bekommt
        ... richtig - wenn die abgeworbenen ehemaligen Mitarbeiter von Apple diese Eingaben Tätigen.
      • Von Hills1975 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Unfaced
        Ich würde lachen wenn Apple Mitarbeiter selbst openai gefüttert hätte um effizienter zu arbeiten. Dass Daten daraus zum Training benutzt werden ist nichts neues und seit Jahren bekannt
        Kommt halt drauf an welche Daten.
        Wenn du zum Beispiel unterschreibst du du xxx nie andere Unternehmen usw mitteilst dann darfst das halt nicht.

        Ist bei uns genauso, wir haben etwas was es so auf der Welt kein anderer hat, dafür haben wir unterschrieben das wir dieses nicht einfach so weiter geben können, sollte ich das aber machen bin ich halt dran.
      • Von KnaTTerMaxe Freizeitschrauber(in)
        ... stimmt nachdenklich : zeigt doch das die Mitarbeiter von Samsung & Co. - also mehr oder weniger der Konkurrenz -

        alles Blödies sein müssen weil sie nix draufhaben was OpenAI interessiert
      • Von Zik7 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Unfaced
        Ich würde lachen wenn Apple Mitarbeiter selbst openai gefüttert hätte um effizienter zu arbeiten. Dass Daten daraus zum Training benutzt werden ist nichts neues und seit Jahren bekannt
        Genau das war mein erster Gedanke! Geheimnisse kann die KI nur stehlen, wenn man diese als Eingabe bekommt. Schließlich sind die nicht frei zugänglich, bzw. sollten es nicht sein!
        Das hat es bei Samsung doch auch schon in Form von Geschäftszahlen gegeben!
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich würde lachen wenn Apple Mitarbeiter selbst openai gefüttert hätte um effizienter zu arbeiten. Dass Daten daraus zum Training benutzt werden ist nichts neues und seit Jahren bekannt
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