Kaby Lake-S: Core i3-7350K erreicht laut Test i5-2500K-Leistung
Auf Youtube war zwischenzeitlich ein Video-Review verfügbar, in dem ein Core i3-7350K aus Intels Kaby-Lake-S-Generation getestet wurde. Mit einem Standardbasistakt von 4,2 GHz soll der Zweikerner das Leistungsniveau eines eingesessenen i5-2500K erreichen. Mit OC auf 4,8 GHz werde teilweise ein i7-2600K erreicht.
Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Intel innerhalb seiner Prozessorgeneration Kaby Lake-S erstmals einen Core i3 veröffentlichen wird, der per offenem Multiplikator übertaktet werden kann - ein sogenanntes K-Modell. Konkrete Leistungswerte gab es bisher noch nicht, abgesehen von Geekbench-Werten ohne viel Aussagekraft. Das hat sich jüngst geändert, als über Youtube ein Video-Review hochgeladen wurde, das einige Testergebnisse enthalten hat. Inzwischen wurde das Video wieder entfernt, die wichtigen Grafiken lassen sich aber noch bei ocaholic.ch finden.
Die Quintessenz aus einigen synthetischen Benchmarks, bestehend aus dem Cinebench R15, PCMark 8 und einem Video-Export aus Adobe Premiere Pro CC, sowie einem Feldtest in Battlefield 1 laute, dass sich der Core i3-7350K beim Standardbasistakt von 4,2 GHz auf dem Leistungsniveau eines i5-2500K aus der Sandy-Bridge-Generation befinde. Die CPU aus dem Jahre 2011 nutzt vier Kerne, die mit 3,3 GHz Basistakt rechnen (3,4 GHz All-Core-Turbo, 3,7 GHz 1-Core-Turbo). Core-i3-Modelle haben üblicherweise keinen Turbo-Modus. An dieser Stelle sei angemerkt, dass Sandy-Bridge-CPUs für ihre OC-Freudigkeit bekannt waren und zumindest von versierten Nutzern wohl kaum mit den Werksspezifikationen betrieben wurden.
Darüber hinaus habe man die CPU auf 4,8 GHz übertaktet, womit der Zweikerner in etwa die Leistung eines Core i7-2600K (3,4 - 3,8 GHz, SMT) erreiche. Passend dazu werden allerdings auch grobe Verbrauchswerte des Gesamtsystems genannt, das statt 97 (4,2 GHz) 161 Watt (4,8 GHz) aufnehme. Nach Abzug von Mainboard, Datenträgern, Lüftern und anderen Komponenten wäre das in etwa eine Verdoppelung der Leistungsaufnahme - unklar sind allerdings die eingesetzten Spannungen. Ein i7-6700K genehmige sich nur wenige Watt mehr Energie, sei aber doch noch ein gutes Stück schneller.


Mal ein Kontrast zu diesem tollen 'Youtube Review' aus eurem hauseigenen Prozessorleistungs- Index aka Bestenliste
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CPU-Tests 2016: Benchmark-Bestenliste - Leistungsindex fur Prozessoren
Wenn da schon der 2500K von einem i3-6100 überholt wird, wie plausibel ist dann wohl die 'News'?
edit: Ich behaupte jetz mal, der i3-7350K @Stock überholt den i7-2600K @Stock... in Eurem Benchmarkparcour
Da sitzt ein Dutzend Leute, ausgestattet mit Staatsmonopol, in einem Raum und beschließt Geldmenge und Zinsraten, die fummeln einfach an allem rum, was unseren Wohlstand abbilden soll. Und das nennst Du Kapitalismus?
Zum Thema, dass ein i3 für Spielerechner nicht mehr ausreicht: Nutzer warnen hier seit sieben, acht Jahren, man solle keinesfalls mehr einen Zweikerner kaufen. In diesen vielen Jahren hat sich diese Warnung nie als sinnvoll herausgestellt. Das mindeste, was Ihr tun könnt, ist von dieser hanebüchenen Pauschalisierung wegzukommen und die Fälle zu spezifizieren, wo ein Zweikerner tatsächlich nicht sinnvoll ist. Das tun immerhin einige, die vom i3 allgemein abraten (auch wenn für diese Fälle niemand sehenden Auges mehr einen Zweikerner erwägen würde), bei anderen kann ich indes nur den Kopf schütteln.
Ein 7350K auf 4,8GHz so schnell wie ein 6 Jahre alter 2600K @ Stock! Wow... *gähn*
1. der 7350K hat mal eben 1,2GHz mehr Takt.
2. der 7350K nutzt DDR4 statt DDR3
3. der 7350K hat alle aktuellen Befehlssätze!
Nichts wirklich berauschendes an der CPU!
Dann doch lieber nen echten 4 Kerner ála I5 6500 mit h110 Board für den gleichen Kurs.
Das geht bis zum Kleinstrechner mit AMD APU, selbst A4 Dinger reichen für Dota, WoW &Co @720P
Es wollte noch nie Jemand eine Aufrüstung oder Komplettsystem und meinte "Kann auch was altes sein, hauptsache schnell(er)"
Aber der Grund warum wir hier (unnötig) diskutieren ist eigentlich das Schöne am P(ersonal) C(omputer):
Man kann aus Anwendungsprofil und Budget dem 'Kunden' das Bestmögliche zusammenschrauben. Möglichst mit Garantie
Wenn man das nicht Farbverfälscht angeht, kann man erstaunlich viele Leute zufrieden stellen, auch mit AMD A4 APU. Man erntet das selbe freudige Grinsen wie mit einem i7, GTX1080 unter WaKü.
Jahre später hört man immernoch "Die Kiste läuft 1A.." und nicht "hmmm..das gebrauchte MB war nach nem Jahr platt, Onboard-Sound, Netzwerkkarte, USB Controller ohne Funktion etc..
In so einem Fall hilft dann was? Nochmal ein altes Board nachkaufen? Super
Und das nur um ein paar Kröten zu sparen, oder 20% mehr Fps raus zu holen..