Intel: Weitere Skylake- und Kaby Lake-CPUs laufen aus
Prozessorriese Intel mistet weiter bei seinen älteren Prozessoren aus. In einem Support-Dokument vom Mittwoch wird eine Vielzahl von Prozessoren der Skylake- und Kaby-Lake-Generation erwähnt, für die die Uhr tickt. Zuletzt hatte man das Ende von Kaby-Lake-G angekündigt.
Bei Intel steht das Großreinemachen auf dem Programm. Auch wenn die wenigsten PCGH-User über Core i-6xxx oder Core i-7xxx diskutieren, bisher hat Intel CPUs der Skylake-S- und Kaby-Lake-S-Generation noch fleißig produziert und verkauft. Doch das hat bald ein Ende.
Intel: Ankündigung der Abkündigung
In der uns vorliegenden und am Mittwoch verschickten Intel Product Change Notification (PCN) mit der Nummer 117184-00 werden 67 Prozessoren in das sogenannte Product Discontinuance Program überführt. Damit leitet Intel die Einstellung der Produktion und die Auslieferung an die Partner ein. Das heißt im konkreten Fall, dass die letzten Bestellungen für die genannten CPUs noch bis 24. April 2020 angenommen werden und die letzten Auslieferungen erfolgen dann in einem Jahr am 9.10.2020. Bei den CPUs handelt es sich um 20 OEM- und 47-Boxed-Prozessoren der Generation Skylake-S und Kaby-Lake-S. Am bekanntesten dürften Core i5-6500, Core i7-6700 sowie Core i5-7600(K) und Core i7-7700(K) sein. Darüber hinaus werden auch viele Pentium-, Celeron-, Stromsparmodelle mit T-Zusatz und einige Core-i3-CPUs aus diesen Prozessorgenerationen in Rente geschickt. Zuletzt hatte Intel schon angekündigt, die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit AMD in Form von Kaby-Lake-G bald einzustellen.
Lesenswert: Core i7-7700K im Vergleich mit i7-6700K: Kaby Lake gegen Skylake im Test
Im kommenden Jahr wird es dann im Wesentlichen nur noch Core i-8xxx und Core i-9xxx geben (Coffee-Lake-S mit Refresh). Mit einer Ergänzung: Für die erste Jahreshälfte 2020 wird Comet-Lake-S erwartet, eine neuerliche CPU-Generation im (mehrfach verbesserten) 14-Nanometer-Prozess, die auf Intelseite erstmals zehn CPU-Kerne im Mainstream-Desktop mit sich bringen soll. AMD wird im November 2019 derweil noch die erste 16-Kern-Mainstream-CPU veröffentlichen, den Ryzen 9 3950X, der eigentlich schon im September hätte erscheinen sollen.

Noch nicht jedenfalls. Der deutlich größere Durchsatz von DDR5 dürfte für die APUs deutlich mehr Bandbreite bedeuten, und könnten ergo auch in etwas höhere Leistungsregionen vorpreschen.
wenn dann AMD und Nvidia ein wenig mehr Druck bekommen - derzeit wird ja für GPUs schon viel Teuro aufgerufen
Eine APU würde ich nicht mit ner GPU vergleichen.
Ich würde mich freuen wenn Intel nicht nur bei den Grafikkarten mitmischt sondern auch "gute" APUs anbietet.