Kaby Lake: Benchmark eines Core i7-7700K zeigt minimale IPC-Steigerung
In die Datenbank vom Geekbench sind einige Ergebnisse eingetragen worden, die mit einem Core i7-7700K entstanden sein sollen. Der synthetische Benchmark testet sowohl die Single- als auch die Multi-Core-Leistung, die taktnormiert nur minimal über Skylake liegen soll - wegen der Refresh-Natur kein Wunder.
Bereits Ende August waren der Core i7-7700K, i5-7600K und i5-7500 in der Datenbank von Sisoftware Sandra aufgetaucht, woraufhin kürzlich weitere Ergebnisse eines angeblichen i7-7700K in der Datenbank von Geekbench 4 folgten. Seit Ende September wurden acht Benchmark-Durchläufe hochgeladen, die mit mindestens zwei unterschiedlichen System auf Basis des Gigabyte Z270XP-SLI-CF beziehungsweise Supermicro C7Z270-CG, jeweils mit Z270-PCH, entstanden seien.
Die Single-Core-Scores reichen von 5.214 bis 6.139 Punkte, die Multi-Core-Ergebnisse von 14.474 bis 20.271 Punkte. Leider lässt sich von den öffentlichen Daten nicht ableiten, wie die großen Unterschiede zustande kommen. Tatsächlich anliegende Taktraten werden zum Beispiel gar nicht ausgelesen, sondern nur die Standard-Basisfrequenz von 4,2 GHz. Durch den Turbo-Modus alleine lassen sich die großen Unterschiede nicht erklären - denkbar wären niedrigere Taktraten bei den langsamen Ergebnissen, vielleicht durch ein Vorserien-BIOS verursacht. Die je zwei Ergebnisse mit Gigabyte- und Supermicro-Mainboard sind jedenfalls jeweils auf dem gleichen Niveau. Die höheren Werte auf dem Z270XP-SLI-CF dürften mit maximalem Turbo, also bis zu 4,5 GHz, entstanden sein.
Ein Vergleich vom 3DCenter, bei dem man einen auf 4,5 GHz übertakteten Core i7-6700K herangezogen hat, zeigt indes, dass Kaby Lake-S gegenüber Skylake-S zumindest im Geekbench keinen spürbaren IPC-Sprung (Instructions per cycle, Leistung pro Takt) hinlegen dürfte. Die knapp +3 Prozent lägen innerhalb der Messtoleranz zweier unterschiedlicher Systeme (Stichwort: DDR4-Takt und -Latenzen). Das verwundert letztendlich aber nicht weiter, da Kaby Lake als Skylake-Refresh nur eine überarbeitete GPU spendiert bekommt. CPU-seitig erlaubt ein optimierter Fertigungsprozess höhere Taktraten ab Werk - die Praxis wird zeigen müssen, ob das auch in höheren möglichen OC-Frequenzen resultiert.

1. Kein Intel drauf steht!
2. Bulldozer ein Flopp war!
Zum 1. lässt sich sagen, Broadwell konnte alles was Skylake kann, nur schneller. Trotzdem wird Skyfail so gehyped!
Zum 2. Bulldozer war die Enttäuschung schlecht hin, da sind jetzt alle vorsichtig.
Aber ich behaupte mal, wie sehr Intel tatsächlich auf der faulen Haut liegt, wird man in Zukunft an AMD und deren Pflege der ZEN Arch sehen.
20-30% mehr Leistung und support für VP9 Hardware encoding.