Iron Harvest im Techniktest: Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks
Weiter geht es mit der Betrachtung der Performance von Iron Harvest
Auf dieser Seite
Iron Harvest im Techniktest: Grafikkarten-Benchmarks
Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht. Wie immer kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce 452.06 WHQL und die Radeon Software 20.8.3. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt und dauern 20 Sekunden. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. PCGH-typisch ist die Verwendung von maximalen Details.
Für unsere Grafikkarten-Benchmarks haben wir eine verhältnismäßig grafiklastige Szene aus der dritten Kampagnenmission gewählt. Wir ziehen mit unserem Trupp Widerstandskämpfer gen Westen der Karte und erobern einen gegnerischen Stützpunkt. Das resultierende und erfreulich gut reproduzierbare Gefecht dient uns für unsere GPU-Messungen. Obwohl die Szene recht grafiklastig ist, werden die stärksten Probanden im Testfeld durch die CPU - beziehungsweise durch die eher schwache Mehrkernausnutzung - limitiert. Erst bei höheren Auflösungen spreizt sich das Testfeld und auch die stärkeren Grafikkarten bekommen ihre Leistung auf die Straße. Es zeigt sich keine deutliche Bevorzugung eines Herstellers, wobei die jüngsten AMD-GPUs im CPU-Limit minimal flotter sind und Iron Harvest Pascal Turing vorzuziehen scheint - insbesondere die GTX 1080 Ti zeigt verglichen mit der RTX 2070 Super eine starke Performance. Zum Spielen in Full HD und mit hohen (maximalen) Details reicht im Grunde schon eine Radeon RX 570/4G.
Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. In Einzelfällen, etwa bei besonders anspruchsvollen Spielen, weichen wir von diesem Credo ab und testen besonders flinke Varianten. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.
Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "RTX 2080 Ti" ist nicht "RTX 2080 Ti" respektive "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti" - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.
Quelle: PC Games Hardware
CPU-Szene Iron Harvest
Iron Harvest im Techniktest: Prozessor-Benchmarks
Für die CPU-Benchmarks haben wir ein Gefecht mit fünf KI-Streitern erstellt und schicken zahllose Soldaten und Mechs in den Kampf. Der Benchmark findet direkt während des Kampfes statt, ist aber noch kein Worst-Case. Wir messen die Performance dabei mit einer Auswahl an CPUs, die ihre Gattung der Kernanzahl vertreten sollen. Weitere Modelle sind aufgrund der geringen Unterschiede unserer Ansicht nach nicht nötig, doch sehen Sie selbst:
Die Entwickler wussten offenbar nicht mit den Ressourcen moderner CPUs umzugehen. Vier Kerne werden noch anständig ausgelastet, ab sechs Kernen geht es dann bergab. Mit viel L3-Cache, schneller Speicheranbindung oder hohem Takt lässt sich dann minimal mehr Leistung freischaufeln. Insgesamt ist die CPU-Performance jedoch enttäuschend, wenn man die Kernskalierung betrachtet. Unser einzigartiger Spezial-Wert mit einem übertakteten Ryzen 9 3900X untermalt diese Feststellung. Ein zusätzlicher Blick auf die Frametimes ist auch immer interessant, denn sie offenbaren Schwächen in der Architektur und zeigen die Mehrleistung durch zusätzliche CPU-Kerne auf.
Quelle: PC Games Hardware
Frametimes
Wie gehabt können Sie auf das Bild klicken, um es zu vergrößern. Das interessante bei den CPU-Ergebnissen ist, dass die Bildraten zwar nur sehr begrenzt von vielen Kernen profitieren, die Geschmeidigkeit bei der Bildausgabe mit zusätzlichen Rechenwerken jedoch recht deutlich zunimmt. Mit nur vier Kernen neigt Iron Harvest hin und wieder zu kräftigeren Rucklern, zumeist, wenn viele Einheiten gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen sind. Ab sechs Kernen wird es dann sehr viel besser, mit acht Kernen und 16 Threads skaliert Iron Harvest am besten. Dabei muss man zwischen dem Spielgeschehen unterscheiden. Die CPU ist vor allem in Kämpfen gefordert oder wenn sich viele Einheiten gleichzeitig auf dem Bildschirm-Ausschnitt befinden. Beim Erkunden und Basisbau hingegen gibt die Grafikkarte den Takt an. Je nach verwendeter Karte sind mal mehr Bäume und Gestrüpp im Bild, mal weniger. Wir vertrauen auf unsere aktuellen CPU-Empfehlungen und geben diese auch für Iron Harvest so weiter: Mit einem AMD Ryzen 5 3600 oder Intel Core i5-10400F sind Sie auf der sicheren Seite.
Die Prozessor-Messmethodik der PCGH
Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiB und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.
Quelle: PC Games Hardware
Iron Harvest im Techniktest: (Bilder: 4K DCI maxed und downsampled @ 1440p) (9)
Iron Harvest im Techniktest: Fazit
Für Echtzeitstrategie-Fans ist Iron Harvest eine Perle, denn ein Titel vom Schlage eines Company of Heroes gab es schon lange nicht mehr. Die Grafik mag auf den ersten Blick etwas altbacken wirken, entfaltet in Kämpfen dann aber einen ganz eigenen Charme. Dabei sind insbesondere die Raucheffekte, verursacht durch die imposanten Mechs, sowie viele weitere liebenswerte Details sehr nett anzuschauen. Der brachiale Sound tut sein Übriges - wer da den Kopf bei einer effektgeladenen Schlacht nicht einzieht, sieht sich besser nach einem anderen Genre um. Wir haben in der Bildergalerie weitere Eindrücke für Sie festgehalten.
Wie gefällt Ihnen das Szenario rund um die alternative Nachkriegszeit? Ist Iron Harvest nur ein Abklatsch von Company of Heroes oder hat es eigene Stärken und Besonderheiten? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar.

Mal nachgeschaut, 1060 und 1070 sind genau da, wo man sie erwartet
1060<>RX590
1070<>Vega56
Bei UE4 liegen die zwar gerne leicht vorne aber wir reden hier von 10%, was lächerlich ist
Mein bester Kumpel sagte zu mir,ist doch ein Witz wenn man nur auf Schwierigkeitsgrad Leicht die Gegner schaffen und sonst nichts.
Ich hoffe das man bei diesem Game ,dann wengistens dann auf Mittel man schaffen kann.Denn immer nur es höchstens auf Leicht zu schaffen,ist wirlich nicht gut.
Bei so Games wie COmmand & Conqer die stunde Null schaffen wir es auf Schwer.Bei Age Of Empire 3 gerade mal so auf Schwer und bei Schlacht um Mittelerde ebenso.
Darum wollte ich ja wissen wie hart das Game ist.Denn ich habe gewiss keine Lust nur auf Schwer sowie auf Mittel zu verlieren und immer nur auf Leicht es zu schaffen.Darum fragte ich ja auch nach,nicht wahr?