Windows 7: Nutzer erhalten neuen Edge auf Chrome-Basis und Updates dafür
Seit dem 14. Januar 2020 gibt es offiziell keine Updates mehr für Privatkunden die Windows 7 einsetzten. Allerdings werden Web-Browser wie der Google Chrome trotzdem auch für dieses Betriebssystem mit Aktualisierungen versorgt. Auch der neue Microsoft Edge auf Chromium-Basis ist offiziell für Windows 7 erhältlich.
Eigentlich ist der Support für Windows 7 bereits beendet, aber immer noch läuft auf gut ein Viertel aller PCs weltweit das Betriebssystem aus dem Jahre 2009. Offenbar ist dies Grund genug für manche Softwarehersteller auch weiterhin ihre Produkte mit Aktualisierungen für Windows 7 zu versorgen. So hat jüngst Google angekündigt, dass der Chrome für Windows-7-Nutzer weiterhin bis mindestens Juli 2021 Aktualisierungen erhalten wird. Microsoft hat nun den runderneuerten Microsoft Edge offiziell ausgerollt. Dieser basiert auf der gleichen HTML-Renderingengine wie der Chrome und wird so auch ebenso lange mit Aktualisierungen versorgt werden, wie der Browser aus dem Hause Google.
Chrome-Edge auch für Windows 7 und ohne Google-Dienste
Wer den neuen Chrome-Edge haben möchte, kann sich diesen direkt bei Microsoft herunterladen. Auf Wunsch können Nutzer die Favoriten, Lesezeichen und Passwörter aus ihrem alten Browser in den neuen Edge importieren. Mit der Chromium-Engine im Rücken sollte er somit ähnlich flott unterwegs sein wie der Google Chrome. Im Gegensatz zum Google-Browser hat Microsoft jedoch einige spezifische Google-Dienste standardmäßig ausgesperrt. Insgesamt 50 Google-Dienste hat Microsoft beim Chromium-Edge entfernt und teilweise durch eigene Services ersetzt. So hat Microsoft einen eigenen Trackingschutz eingebaut, den jeder Nutzer des Microsoft Edge individuell anpassen kann. Wer dennoch manche Google-Services nutzen will, kann sich passende Add-ons aus dem Chrome Web Store installieren und im neuen Microsoft Edge nutzen. Künftig wird auch die exklusive Funktion namens Sammlungen im Chrome-Edge zur Verfügung stehen.
Vor allem Firmenkunden sollen mit dem neuen Microsoft Edge auf Chrome-Basis angesprochen werden. Für sie hat Microsoft den Internet-Explorer-Modus in den neuen Browser integriert. Einige Unternehmen setzen immer noch auf Windows 7 und teilweise auf den Internet Explorer. Um diesen Kunden den Umstieg auf moderne Technik zu näher zu bringen, bietet Microsoft den Chrome-Edge auch auf Windows 7 an. Zudem können Firmenkunden und Behörden gegen jährliche Bezahlung pro PC das sogenannte Windows 7 Extended Security Updates erwerben und somit den Support für Windows 7 bis maximal zum Jahr 2023 verlängern. Falls dann irgendwann die Firmenkunden auf Windows 10 umsteigen, können die Favoriten, Passwörter etc. mit ins neue Betriebssystem genommen und im gleichen Web-Browser genutzt werden, da der Chrome-Edge auch für Windows 10 erhältlich ist.
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Fakten zum Chrome-Edge für Windows 7:
- Microsoft bietet den neuen Microsoft Edge auf Chrome-Basis auch für Windows-7-Nutzer an. Ebenso wie der Google Chrome wird der Browser aus dem Hause Microsoft noch mindestens bis Juli 2021 mit Aktualisierungen versorgt werden.
- Mit der Chromium-Engine im Rücken sollte er somit ähnlich flott unterwegs sein wie der Google Chrome. Im Gegensatz zum Google-Browser hat Microsoft jedoch einige spezifische Google-Dienste standardmäßig ausgesperrt und einen eigenen Trackingschutz integriert.
- Für Firmenkunden steht der Internet-Explorer-Modus zur Verfügung. So will Microsoft auch Unternehmenskunden ansprechen und dazu verleiten, auf moderne Technik zu setzen.
Quellen: Drwindows (1), Drwindows (2), Heise, Microsoft



Kann ich nachvollziehen.
Warum gibt es einen IE-Mode, aber keinen Modus bei dem man EdgeHTML nutzen kann?