Windows 7: Microsoft empfiehlt Aktualisierung oder Neukauf eines PCs mit Windows 10
Morgen geht eine zehn Jahre lange Zeitreise zu Ende. Der Support von Windows 7 läuft aus. Im Zuge dessen macht Microsoft auf der eigenen Webseite nochmal Werbung für Windows 10. Das aktuelle Betriebssystem hat aber auch seine Schattenseiten.
Seit dem Jahr 2018 ist das meistgenutzte PC-Betriebssystem Windows 10 von Microsoft. Zuvor war jahrelang Windows 7 an der Spitze der PC-OS gestanden. Der Redmonder Softwarekonzern wird nun jedoch den Support für das altehrwürdige Windows 7 beenden. Höchste Zeit also, aufzurüsten. Microsoft selbst empfiehlt auf einer eigens eingerichtet Webseite gar, sich einen neuen PC samt Windows 10 zu kaufen. Es sei auf lange Sicht unwirtschaftlich, immer noch auf einen jahrealten Computer zu setzen. So würde ab einem Alter von mehr als vier Jahren die Reparaturhäufigkeit eines Computers dreimal höher ausfallen als bei einem PC, der maximal vier Jahre Nutzung hinter sich hat, so die Behauptung von Microsoft.
Umstieg auf Windows 10 - Daten-Telefonie beachten und einschränken
Der empfohlene Weg sei es, auf Windows 10 zu setzen. Falls man bereits einen PC samt Windows 7 besitzt, kann man immer noch kostenlos auf die neueste Betriebssystemversion aufrüsten. In einer Anleitung zeigen wir, wie dies völlig legal möglich ist. Windows 10 wird - aktuell - jedes Jahr mit zwei neuen Versionen auf dem neuesten Stand gehalten. Wer dies jedoch nicht möchte, kann die sogenannten Funktionsupdates um bis zu 18 Monate nach hinten verschieben.
Windows 10 steht im Verruf, als Datensammler zu gelten. In der Tat sammelt das Betriebssystem einige Daten zur Nutzung. Bereits bei der Installation wird man jedoch gebeten, sich zwischen zwei vordefinierten Einstellungen zum Datenschutz zu entscheiden. Wer möchte, kann also bereits hier schon verhindern, das Daten im größeren Stile gesammelt werden. Ergänzend dazu bietet Microsoft das sogenannte Datenschutz-Dashboard an, bei dem man jederzeit einsehen kann, welche Daten gesammelt wurden und diese entsprechend löschen kann. Auch gibt es Drittanbieter-Tools, die dem Datenhunger von Windows einen Riegel vorschieben. Ebenso lässt sich mittels Registry einiges verhindern.
Ebenfalls lesenswert: Windows 7 nutzt noch gut ein Viertel aller PC-User - Support-Ende gegen Zahlung aufschieben
Fakten zum Umstieg auf Windows 10:
- Nach dem 14. Januar 2020 läuft der Support für Windows 7 aus. Es ist aber weiterhin möglich von einer gültigen Windows-7-Installation kostenfrei auf Windows 10 umzusteigen.
- Microsoft empfiehlt sogar, sich einen neuen PC samt Windows 10 zu kaufen, wenn der eigene Computer älter als vier Jahre ist. So würde bei einem PC, der mehr als vier Jahre an Dauernutzung auf dem Buckel hat, die Reparaturanfälligkeit steigen, so die Aussage von Microsoft.
- Bereits bei der Installation von Windows 10 muss man sich zwischen zwei verschiedenen Datenschutz-Einstellungen entscheiden. Über das Datenschutz-Dashboard lässt sich nach der Installation jederzeit die gesammelten Daten einsehen. Mittels Registry kann man zudem weiteres Datensammeln verhindern.

Das letzte System, das ich unbeabsichtigt neu aufsetzen musste, war ein (Test-)Linux nach einem "rm -rf /" als root. Damals durfte man sowas noch und brauchte nicht täglich dutzende male sein Passwort für "sudo" einzugeben.
Konnte somit meinem Neffen sein Laptop gratis auf Win 10 hochziehen, hat einwandfrei geklappt.
Tag zwei nach der Apokalypse und Windows 7 läuft wie immer. Merkwürdig. Alles Lügenpresse.
Viele Grüße, Alex
Ein Linux ist da deutlich geringer zu sehen und Distris wie Kali sind silent, wenn nicht ein Programm manuell eine Verbindung aufbaut.