WifiSpot: Unitymedia ändert Bedingungen, will Hotspots trotzdem freischalten
Vor einigen Tagen hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat den Provider Unitymedia wegen seiner Pläne zu kostenlosen WLAN-Hotspots abgemahnt, da die Zustimmung der Kunden einfach vorausgesetzt und diese nur über einen Brief darüber informiert wurden. Nun lenkt Unitymedia etwas ein, will die Hotspots aber weiterhin freischalten.
Schon im Sommer 2016 will der Provider Unitymedia viele öffentliche WLAN-Hotspots unter dem Begriff WifiSpot bereitstellen. Unitymedia setzt dabei auf die bei eigenen Kunden bereits vorhandenen Router, die dafür ein weiteres WLAN-Signal für den Hotspot bereitstellen sollen. Doch da der Provider die Zustimmung der Kunden zu dieser Veränderung und der damit verbundenen Erweiterung des vorhandenen Vertrages einfach voraussetzt und einen Widerspruch erwartet, sollten die Kunden nicht zustimmen wollen, hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Unitymedia abgemahnt.
Die Information über die Pläne sei außerdem nur per Post zugestellt worden, die von manchen Kunden als vermeintliche Werbung eventuell nicht mal gelesen würde. Laut Heise hat Unitymedia am 20. Mai eine Unterlassungserklärung abgegeben, laut der sich das Provider nicht mehr auf die "Besonderen Geschäftsbedingungen WifiSpot" berufen wird, die an die Kunden verschickt wurden. Außerdem sollen die Bedingungen auch überarbeitet werden.
Die von den Verbrauchschützern ebenfalls kritisierte automatische Freischaltung der WLAN-Hotspots soll aber trotzdem vorgenommen werden. Laut Unitymedia hätten die Kunden von Anfang an die Möglichkeit gehabt, sich gehen die Freischaltung u entscheiden.
Außerdem sei es für den Aufbau möglichst vieler Hotspots und einer "Community" notwendig, dass die WifiSpot-Nutzer "von Beginn an die Vorteile für sich sehen und spüren." Das würde mit einem Opt-in-System, wie von den Verbraucherschützern gefordert, nicht funktionieren. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen steht weiter in Kontakt mit Unitymedia und will die Unterlassungerklärung nun prüfen, die nicht ganz dem entspreche, was gefordert worden sei.

Mit Netflix im Zug ist es dann wohl doch nichts..
Die Sache generell finde ich übrigens super. Problem ist nur das diese Spots ja leider nicht mitwandern
Du kannst unter deinen Account auf der Internetseite von Unitymedia das Wifi abwählen. Das war glaube ich unter Leistung, Internet und da auf Details.
UM haftet für das freigegebene WLAN, weil sie auch der Betreiber sind. Einloggen können nur teilnehmende UM Kunden.
Zudem ist es ja ab Juni? möglich ein eigenes Modem zu benutzen. Also Zugangsdaten von UM anfordern und Modem tauschen und die Geschichte ist so oder so passe.
Wie oben ja auch beschrieben wurde mus ja das WLAN auch erstmal bis zur Straße reichen. Ich bin ja schon froh im Garten beim rauchen das Modem zu finden, ganz zu schweigen eine Verbindung zu bekommen.
Sollen sie doch lieber an so großen Mietanlagen eine Aussenantenne anbringen.
Aber gut. Irgendwer muss ja mal mit dem Wifizeugs anfangen. Wenn sich das etabliert gibts dann wohl bald kein Handynetz mehr
Also erstmal reden wir hier von Mbit und nicht Gbit. Die im Hotspot verfügbare Bandbreite richtig sich wohl nach dem Vertrag des eingeloggten Nutzers. Meine was von 10Mbit gelesen zu haben. Natürlich nur in der Theorie, da die UM Router , nicht grade für ihr gutes Wlan bekannt sind. Wenn da noch mindestens eine Hauswand dazwischen ist, wird auf der Straße nicht mehr viel ankommen. Was den derzeit maximal möglichen Downstream angeht, der liegt bei ca. 800Mbit.
Ach echt, nur so wenig? Wobei es für alles reicht, was man unterwegs braucht.
Ja, ich war ja O2 Kunde, bzw Alice. Da wurden die versprochenen 16GBit nie erreicht, weil das Haus zu weit vom Verteiler weg steht. Dann war der Router zwar recht Zentral, aber weder im Flur noch in der Küche macht sich der PC gut, also alles über WLan. Und so war ich froh, wenn ich bei Steam mit 2MB/s saugen konnte.
Da läuft es über den Router von Unity deutlich besser. - so gut, das ich mein Netflixabo aufstocken musste, weil die Frau mittlerweile alles nur noch über Netflix oder Prime schaut.
Ist schon was anderes wenn am Router 10 oder 120GBit/s anliegen...
Das mit der Bandbreite war mir aber neu. Danke @cryon1c
Bin davon ausgegangen, das es schon über meine Bandbreite mitläuft, mein Downstream aber Vorrang hat.
Wenn es so wäre, wäre es auch nicht schlimm. Wenn du am Kabel hängst, bist du eh GBit-mäßig dreistellig angebunden. Wenn da einer draussen vorbei läuft und auf Googlemaps schaut, wo er gerade ist, merkt das keiner.
Ist ja nicht davon auszugehen, das einer vorm Haus mit seinem Tablet auf YouTube 4k Videos zieht.
Das reicht für einen einzelnen Nutzer um alles unter 1440p auf Youtube glotzen zu können. Generell ist das ne geile Sache, man loggt sich ein und hat ne brauchbare Bandbreite um sich fix Updates zu ziehen oder auch mal Karten für Navi, auch Videotelefonie aka Skype funktioniert herrlich und man braucht sich keine Sorgen darüber machen wenn das Gegenüber eine 1080p Kamera benutzt und diese natürlich mit höherer Bandbreite laufen lässt.
Alles andere hängt vom WLAN ab, haste kein Signal, geht da auch nichts^^
Das mit der Bandbreite ist bei den Kabelanbietern so geregelt, bei der Telekom ist das anders - dort hat der Besitzer natürlich Vorrang, aber es geht von seiner Leitung ab. Da würde ich eher kritisch drauf schauen.