GDC: Intel will mehr zur Xe-Architektur verraten
Intel will auf der Games Developer Conference mehr zur Xe-Architektur verraten. Ziel der Übung dürfte es sein, möglichst früh möglichst viele Entwickler an Bord zu holen, bevor es dann voraussichtlich 2021 mit den ersten Einsätzen losgeht.
Im März findet alljährlich die Games Developer Conference statt und dort soll es dieses Jahr auch weitere Informationen zu Intels Xe-Architektur geben. Die Webseite der Veranstaltung spricht davon, dass Intel die Technik technologisch präsentieren will. Das wird sich vornehmlich an Entwickler richten, die an Produkten für die Karten arbeiten. Über Details ist jetzt noch nichts bekannt; es ist auch schwer zu sagen, ob Intel bereits Details zu den Karten nennen kann und wird, die bereits für Endkunden spannend sind.
Stand jetzt ist die Arbeit von Intels GPU-Abteilung soweit gediehen, dass man mit DG1 auf der CES eine dedizierte Karte zeigte, die als Software Development Vehicle dient. Ihre Leistung entspricht aber eher jener eines Einsteiger-Chips im Desktop-Segment oder einer Mobilgrafikkarte. Der Chip ist jedenfalls für den Mobilsektor gedacht. Man geht auch nicht davon aus, dass Intel vom Start weg dedizierte Grafikkarten liefern kann, die im Enthusiasten-Bereich mithalten.
Auf der GDC wird es für Intel vor allem darum gehen, die Entwickler mit der Technik vertraut zu machen und Unterstützer zu gewinnen, bevor dann 2021 die ersten Produkte auf den Markt kommen sollen. Wie schnell die dann sind, kann derweil keiner abschätzen. Maßgeblich entscheidend wird sein, wie gut die Xe-Architektur mit einem kleineren Fertigungsprozess und mehr Execution Units skaliert. Viel hängt auch immer von guter Arbeit beim Treiber ab.
Ende Dezember gab es Gerüchte um Verzögerungen wegen mangelnder Effizienz. Dass Intel mit Herausforderungen zu tun haben wird, war klar. Nicht umsonst ist der Markt auf zwei Teilnehmer geschrumpft, von denen einer im Moment auch keine Enthusiasten-Karten liefert. Treiberprobleme und Architektureffizienz sind am Ende nur mit Erfahrung und Knowhow zu erschlagen. Beim Personal war es auch unruhig: Intel warb zwar von der Konkurrenz ab, musst aber auch Leute wieder gehen lassen.

Naja, ich bin auf die Intel GPU schon sehr gespannt und werde mir eine hohlen.
Die erste Karte seit langem muss einfach in die Sammlung, ganz egal wie schlecht (oder vllt. sogar gut) sie wird.
Und ja, nicht einmal 15% ist wirtschaftlich ziemlich unbedeutend.
Topic-> Intel mit brauchbaren dedizierten Grafikkarten....hmmm vielleicht mal 2025 vorher sehe ich da 0