Intel Xe3P: "Next Gen PC" gelistet, aber keine Gaming-GPU
Intel hat auf der Computex 2026 seine GPU-Roadmap erweitert und Xe3P unter "Next Gen PC" gelistet. Eine diskrete Gaming-Grafikkarte belegt der Eintrag aber nicht: Arc-Käufer warten weiter auf einen Battlemage-Nachfolger.
Intel hat im Rahmen der Computex 2026 seine Roadmap für GPU-Architekturen aktualisiert und die kommende Xe3P-Architektur dort unter dem Eintrag "Next Gen PC" aufgeführt. Für Spieler, die seit Längerem auf einen Nachfolger der Battlemage-GPUs hoffen, klingt das womöglich nach einem Arc-Comeback im Gaming-Segment. Ein solches belegt die Folie allerdings bei Weitem nicht.
Intel pflegt Xe3P offiziell in die GPU-Roadmap ein
Xe3P ist dabei nicht identisch mit der Xe3-Architektur, welche bereits in den aktuellen Intel Core Ultra Series 3 (Panther Lake) sowie der Arc G3 Series für Handheld-PCs steckt. Der neue Eintrag wirft nun die Frage auf, was Intel mit "Next Gen PC" bezeichnet. Die Antwort: Core Ultra Series 4 (Nova Lake) mit Xe3P.
Xe3P unter "Next Gen PC": Was der Roadmap-Eintrag bedeutet
Der Punkt "Next Gen PC" verweist bei Xe3P aller Voraussicht nach auf die künftigen Client-Prozessoren wie Nova Lake, nicht auf eine dedizierte Gaming-Grafikkarte. Das deckt sich mit der Folie zur Computex 2026, die zwar einen "PC-Bezug" nennt, eine Consumer-Grafikkarte aber offenlässt. Keine Spur von Xe3 und Xe3P für Spieler.
Quelle: Intel
Intels aktualisierte GPU-Roadmap mit sämtlichen bislang bekannten Xe-Architekturen.
Hinzu kommt Intels weite Auslegung des Begriffs: Für den Hersteller aus Santa Clara zählen auch Mini-PCs und Notebooks als PC. Eine diskrete Gaming-Grafikkarte ergibt sich aus der Folie nicht. Arc-Grafikkarten mit Xe3 sollen gestrichen worden sein.
Crescent Island mit bis zu 480 GiB: Xe3P im Rechenzentrum
Als bislang einziges bestätigtes Xe3P-Produkt fährt der KI-Beschleuniger Crescent Island nun bis zu 480 GiB LPDDR5X auf, während Intels eigene PCIe-Karte bei 160 GiB bleibt. Den Sprung ermöglicht eine geänderte Bestückung: Partner dürfen ab sofort die dreifache Speichermenge verbauen.
Adressiert werden Inference-Workloads in luftgekühlten Servern, das Kundensampling plant Intel für die zweite Jahreshälfte 2026. Mit Gaming hat der Datacenter-Beschleuniger mit Xe3P-Architektur nichts zu tun.
Keine Gaming-Grafikkarte: "Celestial" gilt als gestrichen
Eine diskrete Gaming-Variante auf Xe3P-Basis (Celestial) ist nach aktuellem Kenntnisstand gestrichen, womit Xe2 (Battlemage) die aktuellste Arc-Generation für Spieler bleibt. Auch Xe4 (Druid") stehe "noch in den Sternen" sagte Insider Jaykihn erst vor wenigen Wochen. Wenn überhaupt, wird ein Start frühestens 2027 erwartet.
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Quelle: Intel via VideoCardz
