Core Ultra 7 265K im Geekbench: Auf mehreren Kernen ein wahrer Hingucker - AMD geschlagen
Während sich das neue Arrow-Lake-Flaggschiff Core Ultra 9 285K recht positiv in ersten Tests zeigt, weiß auch der kleinere Core Ultra 7 265K, vor allem auf mehreren Kernen, zu überzeugen.
Mit der Vorstellung neuer Desktop-Prozessoren aufseiten Intels ist in der kommenden Woche zu rechnen. Vorher werden die Samples bereits fleißig durch Benchmarks gejagt. Prominent tat sich da bislang das Flaggschiff mit 24 Kernen hervor, der Core Ultra 9 285K. Im Geekbench 6 etwa lieferte die CPU eine passable Figur ab und konnte die aktuelle Top-CPU von AMD, den Ryzen 9 9950X, sowohl bei den Single-Core- als auch Multi-Core-Werten hinter sich lassen. Jetzt zeigt sich auch der nächstkleinere Core Ultra 7 265K im Geekbench 6 von seiner Schokoladenseite.
Ein Ausrufungszeichen des Core Ultra 7 265K
Die Leistungsunterschiede zu früheren Tests des Core Ultra 7 265K zeigen einen spürbaren Anstieg, vor allem auf mehreren Kernen. Wccftech vermutet etwa, dass das getestete Sample schon sehr nah an dem Modell liegt, welches letztlich im Einzelhandel landen wird, oder eine bessere BIOS/Mikrocode-Firmware vorhanden ist. Während es beim neuen Testergebnis im Geekbench 6 beim Single-Core-Ergebnis nur marginal heraufgeht, schlägt der Anstieg beim Multi-Core-Ergebnis deutlich zu Buche.
Durchgeführt wurde der Test auf einem TUF Gaming Z890 Pro WiFi von Asus. Der Core Ultra 7 265K soll dabei mit einem Turbotakt von 5,4 GHz betrieben worden sein (5,5 GHz ab Werk möglich) und so letztlich 3.283 Punkte auf einem und grandiose 22.293 auf mehreren Kernen erzielt haben. Vergleicht man das mit den Ergebnissen der Konkurrenz, so ist der Arrow-Lake-Prozessor auf einem Kern deutlich schneller als der direkte Vorgänger Core i7-14700K (11,7 Prozent) und gute 6,3 Prozent schneller als der Core i9-14900K, allerdings noch leicht langsamer als AMDs Flaggschiff Ryzen 9 9950X (2,2 Prozent).
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Wirklich glänzen kann der Core Ultra 7 265K dann auf mehreren Kernen: 15,6 Prozent vor dem Core i7-14700K, 7 Prozent vor dem Core i9-14900K und sogar 8,4 Prozent vor AMDs Ryzen 9 9950X - wohlgemerkt ohne Hyperthreading und somit 20 Threads, während es beim 14700K 28 Threads und je 32 Threads bei 14900K und 9950X sind. Für Intel-Fans ist das sicherlich ein sehr erfreuliches Ergebnis, allerdings lässt sich nichts zu den Performance-Konfigurationen sagen, da Standard- oder Performance-Profile die Ergebnisse beeinflusst haben könnten. Damit ein klareres Bild zur Leistung geliefert werden kann, müssen wohl noch weitere Benchmarks zum Core Ultra 7 265K angefertigt werden. Bis zur vermeintlichen Markteinführung am 24. Oktober ist dafür aber noch reichlich Zeit.
Quelle: Geekbench 6

