Bong-Du-Di-Duh-Ding: Intel Inside ist wieder da!
Intel bringt seine Markenidentität "Intel Inside" wieder zurück und rückt sie mehr in den Fokus. Mit einem modernen Anstrich, aber in Zeiten des Umbruchs ist Bewährtes häufig ein Anker.
Nachdem der CEO bei Intel ausgetauscht und ein schmerzhafter und langwierigerer Umbau angekündigt wurde, scheint man sich zumindest im Marketing auf altbewährte Dinge zu besinnen. Neben den legendären "Bong-Du-Di-Duh-Ding"-Jingle ist es vor allem "Intel Inside", das Generationen in Erinnerung geblieben ist. Die Marketingkampagne zur Alliteration startete 1991 zur Markenidentifikation und wird nun in neuer Form zurückgebracht: "That's the power of Intel Inside" ist das Herzstück der neuen Markenidentität von Intel.
"Guess who's back, back again?"
Das ist nicht ganz so eingängig und sperriger, dürfte aber wohl kalkuliert sein. Brett Hannath, Chief Marketing Officer von Intel, erklärte, die Botschaft spiegele die Überzeugung des Unternehmens wider, dass seine Produkte und Technologien das Potenzial jedes Mitarbeiters, Kunden, Verbrauchers, jeder Gemeinschaft und jedes Partners freisetzen können. Zudem möchte das Unternehmen aus Santa Clara betonen, wie Intel mit einer der bekanntesten Marken der Branche, die auf ein über 30-jähriges Bestehen zurückblicken kann, persönlichen Einfluss und globale Reichweite miteinander verbindet: Intel Inside.
Letztlich steckt Intel im Umbruch und für alle ist sicher die Rückkehr vertrauter Elemente ein guter Anker. Zusammen mit dem Intel Jingle vom österreichischen Musiker Walter Werzowa aus den Achtzigern startete Anfang der Neunziger die Intel-Inside-Kampagne durch und war allgegenwärtig. Es machte Intel, eigentlich eine B2B-Marke, in Haushalten weltweit bekannt. Davor standen, zusammen mit den bis dahin weitestgehend durchnummerierten x86-Prozessoren, die PC-Hersteller im Vordergrund. Das änderte sich mit "Pentium" und "Celeron".
Mehr Fokus auf Intel als Marke
Die Kampagne setzte auf "Ingredient Branding", eine damals ungewöhnliche Methode, bei der ein Produktbestandteil (Intel-Prozessoren) als Qualitätsmerkmal beworben wurde. Ihr Ziel war es, Endverbraucher davon zu überzeugen, dass PCs mit Intel-Prozessoren leistungsfähiger und zuverlässiger sind. Dies sollte wiederum die Nachfrage bei PC-Herstellern erhöhen. Die klebten nach anfänglicher Skepsis schnell gerne Aufkleber auf Gehäuse und spielten den 4-Sekunden-Jingle in Werbespots.
"Intel Inside" blieb über Jahrzehnte ein zentraler Bestandteil von Intels Markenstrategie. Es wurde später durch den Slogan "Leap Ahead" ergänzt, um Intels Fokus auf Plattformen statt nur Prozessoren widerzuspiegeln. Dieser Wechsel startete grundlegend mit der Einführung der Centrino-Plattform. Beim Atom war der dann schon wichtiger als das kleine "Inside". In Zukunft dürfte Intel wieder stärker die Gesamtmarke in den Vordergrund rücken, statt einzelne Produkte wie etwa zum Start der Core-Serie.
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Quelle: Intel

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Die richtig guten Sachen bekommt man da halt aber nicht.
"Intel Inside" ist schon so lange tot, was erhoffen die sich davon?
Ich, alter Mann, kann mich ganz genau an den jingle und den Einspieler erinnern, aber für heutige Käufer ist das denke ich wenig relevant.
Der 7800X3D war schon mal 150€ günstiger und wurde künstlich hochgetrieben.
AMD ist in dieser Geschichte der Beutelschneider!
Gen 7xxx und 9xxx hab ich bisher nicht gekauft.
Bringt Intel dann auch den Pentium und Celeron zurück, oder bleibt es bei Intel Core und Intel Processor?
Intel Pentium Core oder Intel Core Pentium klingt doch besser als Intel Core Ultra.
Es bleibt spannend