PCGH fragt nach: Unsere Informationen zur Intel Arc A770 16GB und A750
Kurz vor dem Arc-Start in Deutschland lud Intel die Presse zur wohl letzten Möglichkeit ein, Antworten auf die brennendsten Fragen zu erhalten. PCGH reiste in die Hauptstadt und hat alle bisherigen Informationen zu Intels Grafik-Offensive im Gepäck. In diesem Artikel dreht sich alles um die drei ersten Arc-Grafikkarten inklusive der spannenden A770 Limited Edition.
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Arc kommt "sehr bald", das bekräftigte Intel im Gespräch mit PC Games Hardware am vergangenen Dienstag. Wir konfrontierten die Intel-Repräsentanten mit den brennendsten Fragen rund um Arc und möchten die Antworten in einer Reihe von Artikeln weitergeben. Heute geht es um die zum Launch verfügbaren Arc-Modelle, deren Limited-Editionen, deren Speichermenge und die Preise.
Zur Erinnerung: Mit dem Grafikkarten-Markteintritt von "Team Blau" starten alle Beteiligten bei null - nicht nur Intel, sondern auch Tester und Konsumenten. Hard- und Software sind brandneu. Unser Fokus bei den ersten Arc-Tests und -Artikeln lag daher auf Kompatibilität und Praxistauglichkeit der des Intel'schen Grafiktreibers inklusive ihrer Schaltzentrale Arc Control. Den bisherigen Höhepunkt markiert der Benchmark-Test einer Arc A380 mit 35 Spielen. Doch das ist erst der Anfang, Sie können sich in den kommenden Wochen über viele weitere Artikel freuen.
Quelle: PC Games Hardware
Intel Arc A770 Limited Edition 16GB Hands-on (5)
Intel Arc Alchemist: 3 Modelle zum Start
Die erste Generation der Arc-Grafikkarten hört auf den Codenamen Alchemist und wird, dem Buchstaben entsprechend, als A-Serie bezeichnet. Das einzige Modell in freier Wildbahn ist seit ihrem Launch auf dem chinesischen Markt die Arc A380. In Kürze wird die Karte auch in Deutschland verfügbar sein, zusammen mit zwei großen Geschwistern: der Arc A770 und der Arc A750. Wie PCGH im Interview von Tom Petersen, Intel Fellow, und Ryan Shrout, Arc Graphics Marketing, erfuhr, müssen Interessenten nicht mehr lange warten. Ein genaues Datum konnte oder wollte man nicht nennen, doch wir gehen davon aus, dass Arc Alchemist im September die Händlerregale erreichen wird. Ein wichtiger Pfeiler für den Launch ist das KI-Upsampling XeSS, welches Intel zusammen mit diversen Spiele-Entwicklern seit Monaten implementiert. Updates für über 20 Spiele befinden sich derzeit in Entwicklung, welche alle im Startzeitraum der Arc-Grafikkarten bereitgestellt werden sollen - dazu ein andermal mehr.
Während die Arc A380 spätestens seit unserem Test wohlbekannt ist, ranken sich um die großen und voll spieletauglichen Modelle Arc A750 und Arc A770 noch einige Mythen und Gerüchte. Die meisten davon können wir nun ausräumen, wenngleich ein paar Fragen offen bleiben. Im Rampenlicht steht vor allem das große Modell, da es die Spitze der aktuellen Intel-Technologie markiert. Ein vollständig aktiver ACM-G10 mit 4.096 FP32-Rechenwerken, ebenso vielen XMX-Einheiten (vergleichbar mit Nvidias Tensor-Kernen) und 32 Raytracing-Einheiten (RTUs) warten darauf, Spiele und Anwendungen zu beschleunigen. Intel macht weiterhin ein großes Geheimnis aus der finalen "Graphics Clock", der typischen Taktfrequenz in Spielen, und gibt im Gespräch lediglich zu Protokoll, dass man fest mit 2 GHz rechnen kann. Während Overclocking-Sessions habe man weit mehr erreicht, sei aber stets unter 3 GHz geblieben. Erwartungsgemäß ließ sich Petersen, welcher zuvor viele Jahre für Nvidia arbeitete, auch nicht durch unsere scherzhafte Anfrage bezüglich der Tera-FLOPS aus der Reserve locken, daher formulieren wir es einstweilen so: 2.000 MHz und somit 16 TFLOPS sind sicher. Für durchaus beeindruckende 20 TFLOPS bräuchte der Alchemist-G10 einen Takt von 2.441 MHz - und käme Intel in Serie auf dieses Niveau, würde man gewiss damit werben. Somit gehen wir von einer typischen Frequenz im Zwischenbereich aus. Das gilt auch für die nur mild abgespeckte Arc A750.
Die Zwischenlösung Arc A580, welche eine Weile durch die Gerüchteküche ging, erscheint nicht zusammen mit der A770 und A750. Gründe dafür nennt Intel nicht, was bedauerlich ist, denn damit weist das schlüssige, laut Intel "hoffentlich ewige" Namensschema eine Lücke auf. Der Plan lautet, jede Arc-Generation - wie auch die Intel-Prozessoren - in die Kategorien 3, 5 und 7 aufzuteilen. Ob eine 9 nachfolgen wird, ist ebenso offen wie das Erscheinungsdatum der Arc A580 (oder alternativen A5). In jedem Fall kommt hier ein stark beschnittener ACM-G10 zum Einsatz, welcher in Konkurrenz zur Geforce RTX 3050 treten könnte. Ein stärkeres Modell auf Basis des kleinen ACM-G11 jenseits der Arc A380 ist ausgeschlossen, denn hier sind keine zusätzlichen Rechenwerke vorhanden. Eine höhere Leistung lässt sich hier nur durch höhere Taktfrequenzen und somit Leistungsaufnahme erzielen.
| Grafikkarte | Arc A770 | Arc A750 | Arc A380 |
|---|---|---|---|
| „Limited Edition”-Referenzkarte verfügbar? | Ja | Ja | Nein |
| EU-Marktstart | September 2022 | September 2022 | August 2022 |
| Architektur | Xe HPG | Xe HPG | Xe HPG |
| GPU-Codename | ACM-G10 | ACM-G10 | ACM-G11 |
| Grafikkarten-Serie | Alchemist | Alchemist | Alchemist |
| Schnittstelle | PCI-E 4.0 ×16 | PCI-E 4.0 ×16 | PCI-E 4.0 ×8 |
| Fertigungstechnologie | N6 TSMC | N6 TSMC | N6 TSMC |
| Typischer Kerntakt (MHz) | 2.000 | 2.000 | 2.000 |
| Speichertakt (MHz/GTs) | 8.000/16,0 | 8.000/16,0 | 7.750/15,5 |
| SIMDs (Xe-Cores) | 32 | 28 | 8 |
| FP32-ALUs (SP) | 4.096 | 3.584 | 1.024 |
| Raytracing-Einheiten | 32 | 28 | 8 |
| GFLOPS FP32 (SP) | 16.384 | 14.336 | 4.096 |
| Level-2-Cache (KiByte) | 16.384 | 16.384 | 4.096 |
| Speicherinterface (Bit) | 256 | 256 | 96 |
| Speichertransferrate (GByte/s) | 512 | 512 | 186 |
| Speicherbestückung (MiByte) | 16.384 oder 8.192 | 8.192 | 6.144 |
| Leistungsaufnahme (TBP in Watt) | 225 | <225 | 75 |
Basis-Spezifikationen. Die typischen Taktraten liegen in der Regel höher.
Wie geht es weiter bei Intel mit der Arc-Alchemist-Roadmap? Alle Informationen zur spannenden Intel Arc A770 Limited Edition, ein Update zu HDMI 2.1 sowie einen Ausblick auf mögliche Custom-Designs finden Sie auf Seite 2 des Intel-Arc-Artikels von PCGH. Weiterlesen lohnt sich also auf jeden Fall.


Wir wollten euch eigentlich schon gestern das Interview in zweifacher Ausführung präsentieren, allerdings ist das Video-Material derart voluminös, dass es noch etwas mehr Zeit braucht. Euch erwartet ein XL-Zusammenschnitt auf Englisch und eine etwas geraffte (höhö) Version mit deutschen Untertiteln. Neben einem Anschluss-Artikel an den hier diskutierten, welcher Dinge wie ReBAR, XeSS und Treiber-Features behandelt -> Montagmorgen (Artikel) bzw. -abend (Videos).
MfG
Raff
Aber gut das manche so mutig sind und jetzt schon wagen. Nur so kann Intel seine Produkte auch wirklich verbessern. Über Bug-Report und Feedbacks.
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und ein Händler ist eher mager, Produktseite hat nur die Standard links
https://www.asrock.com/Graphics-Card/Intel/Intel Arc A380 Challenger ITX 6GB OC/index.us.asp
Es scheint doch mehr Nachfrage zu geben
Aus den USA importieren ist eigentlich kein Problem.