Intel Arc: A770 Limited, Custom Designs und mehr
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Intel Arc: A770 Limited, Custom Designs und mehr

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Hier finden Sie alle Informationen zur spannenden Intel Arc A770 Limited Edition und einen Ausblick auf die Custom-Designs.

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Arc A770 Limited Edition

Eine oft gestellte, aber bisher unbeantwortete Frage lautet, was "Limited Edition" im Kontext der Arc-Grafikkarten bedeutet. Es ist ganz einfach: "Limited Edition" ist das Äquivalent zu Nvidias "Founders Edition", ergo das Branding der von Intel hergestellten Referenzkarten. Diese wird es laut Intels Tom Petersen sowohl im Retail als auch E-Tail geben, sprich, sowohl im regulären als auch Online-Handel. Eine künstliche Limitierung auf beispielsweise 5.000 Stück ohne Nachschub existiert trotz des Namens nicht, insofern besteht beim Launch kein Grund zur Eile. Die Limited Editions wurden indes von Intel designt und werden in Malaysia zusammengebaut, wobei die wichtigsten Teile rund um GPU und Speicher aus Taiwan stammen.
Intel Arc A770 Limited Edition 16GB Hands-on (2) Quelle: PC Games Hardware Intel Arc A770 Limited Edition 16GB Hands-on (2)
Die Arc A770 Limited Edition (LE) wird ausschließlich mit 16 GiByte Speicher angeboten. Wie Intel auf Nachfrage angibt, befinden sich alle acht GDDR6-Speicher-Chips à 2 GiByte auf der Platinenvorderseite. Technisch möglich und von Intel freigegeben sind auch 8-GiByte-Versionen seitens der Board-Partner. AMD und Nvidia ließen den Interessenten früher öfter die Wahl zwischen zwei Speicherkonfigurationen, in der Gegenwart ist das jedoch die Ausnahme. Dabei verfolgt Intel eine aggressive Preisstrategie, mit anderen Worten: Der Aufpreis für 16 anstatt 8 GiByte auf der Arc A770 wird sich in engen Grenzen halten, was einen interessanten Mehrwert für alle darstellt, welche ihre Grafikkarte länger als ein paar Monate verwenden. Wie teuer die Karten in Euro sind, wird sich erst zum Launch zeigen. Die Arc A750 wird unterdessen nur mit 8 GiByte bestückt, sowohl von Intel selbst, als auch von den Partnern, während bei der A380 in jedem Fall angemessene 6 GiByte installiert werden.

Die Arc A770 LE arbeitet mit einer Board-Power von 225 Watt. Diese Angabe beinhaltet alle Verbraucher, darunter die GPU, 16 GiByte VRAM, Spannungswandlung, Lüfter und RGB-Beleuchtung, und wird von Intel als ein "Peak"-Wert bezeichnet. Damit gemeint ist vermutlich, dass die A770 LE in vielen Szenarien eine geringere Leistungsaufnahme aufweist, allerdings unter absoluter Volllast nahe der offiziellen Board-Power rangieren wird - wie jede moderne Grafikkarte. Unklar ist nur, welche Regelungsmöglichkeiten der Energie beim Marktstart zur Verfügung gestellt werden bzw. wie die Telemetrie im Detail arbeitet. Wir vermuten die AMD-Herangehensweise, basierend auf unseren Praxiserfahrungen mit der Arc A380: Hier lässt sich die GPU-Power anpassen, nicht aber die komplette Board-Power. Den letztgenannten Weg beschreitet Nvidia, deren Geforce-Grafikkarten stets die Gesamt-Leistungsaufnahme überwachen. Änderungen an der Power beziehen sich hier stets auf das ganze Board, nicht nur die GPU.

Im Hands-on-Test gefiel uns das Design der Arc A770 Limited Edition sehr gut. Auffällig sind die abgerundeten Ecken der Intel-Grafikkarte, auch das matt-schwarze Antlitz mit einer ebenso matt-schwarzen Blende sowie einer Backplate hinterlässt einen edlen Eindruck. Der Kühler beschränkt sich mit einem schmalen Dual-Slot-Design und zweifacher Axialbelüftung. Unter dessen Haube arbeitet unter anderem eine Vapor-Chamber nebst schwarz lackierter Lamellen. Letztere sind so ausgerichtet, dass die Abwärme konsequent im Gehäuse verwirbelt wird - der rechte Winkel zur Blende verhindert es, dass Abwärme hier herausdringt. Die interessant in Szene gesetzte RGB-Beleuchtung der Lüfter sowie des durchgehenden Lichtstreifens an der Karten-Oberseite kann auf Wunsch mithilfe eines kleinen Kabels adressiert werden.

Displayport goes HDMI 2.1

Ganz neu ist die Information bezüglich HDMI 2.1, welches die Arc A380 in keiner verfügbaren Version unterstützt. Bei der Arc A770 und A750 wird hingegen HDMI-2.1-Support über einen Umweg geboten: Es besteht die Möglichkeit, einen der fortschrittlichen Displayports (inkl. UHBR10-Support) zu einem HDMI-2.1-Ausgang umzufunktionieren. Dieser Verdrahtungskniff wird von den Limited-Edition-Karten standardmäßig angewendet. Die Board-Partner entscheiden, ob sie ihn ebenfalls umsetzen. Ob sich Nebenwirkungen gegenüber nativem HDMI 2.1 ergeben, werden erste Tests klären.

Intel Arc A770 Limited Edition 16GB Hands-on (3) Quelle: PC Games Hardware Intel Arc A770 Limited Edition 16GB Hands-on (3)

Ausblick auf Custom-Designs

Neben den Referenzkarten wird es die Arc A770, A750 und A380 auch von diversen Board-Partnern (AIBs) geben. Intel verweist für Einzelheiten auf ebendiese Hersteller. Als bisher gesichert gelten Asrock, Gigabyte, MSI und - zumindest in China - Gunnir. Wir befragten Tom Petersen auch dazu und dieser gibt zu Protokoll, dass die AIBs in einem bestimmten Rahmen viel Spielraum beim Design haben. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, eine werkseitige Übertaktung anzubieten, entweder im Rahmen des normalen oder in Kombination mit erhöhtem GPU-Powerlimit. Ein strenges Regelwerk à la Nvidia (Green Light Program) gibt es bei Intel nicht, aber selbstverständlich werden beispielsweise Firmware und Lüfter von Intel geprüft, bevor ein Design in Produktion geht. Wann und in welcher Form es Custom-Designs der Arc A770 und A750 von diesen und weiteren Herstellern geben wird, erfahren wir in den nächsten Wochen.

Arc A770 Limited Edition

In wenigen Wochen wird der Startschuss für Intels Gaming-Grafikkarten Arc A770 und Arc A750 fallen. Während wir bei der Leistung keine großen Überraschungen erwarten - Intel geht offen mit dem wankelmütigen Treiber um -, sind wir besonders gespannt auf die Ergebnisse mit Raytracing sowie natürlich XeSS-Upscaling. Letzteres ist für Intel ein wichtiges Puzzle-Teil des Arc-Gesamtpakets, zum Start (und nicht früher) sollen 20 Spiele entsprechende XeSS-Updates erhalten. Bis dahin können wir vermelden, dass Intels hauseigene Limited-Edition-Modelle einen haptisch guten Eindruck hinterlassen, wenngleich der Hör-Test noch aussteht. Mehr zu Intel Arc gibt es schon bald bei der PCGH. Was meinen Sie? Vorfreude oder Skepsis? Diskutieren Sie mit!

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Moin!

        Wir wollten euch eigentlich schon gestern das Interview in zweifacher Ausführung präsentieren, allerdings ist das Video-Material derart voluminös, dass es noch etwas mehr Zeit braucht. Euch erwartet ein XL-Zusammenschnitt auf Englisch und eine etwas geraffte (höhö) Version mit deutschen Untertiteln. Neben einem Anschluss-Artikel an den hier diskutierten, welcher Dinge wie ReBAR, XeSS und Treiber-Features behandelt -> Montagmorgen (Artikel) bzw. -abend (Videos).

        MfG
        Raff
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Moin!

        Wir wollten euch eigentlich schon gestern das Interview in zweifacher Ausführung präsentieren, allerdings ist das Video-Material derart voluminös, dass es noch etwas mehr Zeit braucht. Euch erwartet ein XL-Zusammenschnitt auf Englisch und eine etwas geraffte (höhö) Version mit deutschen Untertiteln. Neben einem Anschluss-Artikel an den hier diskutierten, welcher Dinge wie ReBAR, XeSS und Treiber-Features behandelt -> Montagmorgen (Artikel) bzw. -abend (Videos).

        MfG
        Raff
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Birdy84
        Auf Treiberprobleme habe ich ebenfalls überhaupt keinen Bock, weil man in der Hinsicht dem Hersteller völlig ausgeliefert ist.
        Ich auch nicht. Mal gucken wie das in ein paar Generationen weiter aussieht.

        Aber gut das manche so mutig sind und jetzt schon wagen. Nur so kann Intel seine Produkte auch wirklich verbessern. Über Bug-Report und Feedbacks.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Horst_Koehler
        Aus den USA importieren ist eigentlich kein Problem.
        Dann brauchst Du jemand der vor "Ort" für dich kauft. Zumindest lt. der Newegg KB liefern sie nach wie vor nicht nach DE. Ohne Ohne vorherige Zollanmeldung darf man die Karte dann wohl beim deutschen Zoll abholen und die 19% MWSt. dort entrichten.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Gast1684876202
        Zitat von Horst_Koehler
        stand eben nicht dort, daher habe ich den Link gepostet.
        andere Zeitzone? die 140$ habe ich von newegg, und mit allen Zusatzkosten könnte man sich eine RX6500 (für 210€ in DE) kaufen, oder?
      • Von Horst_Koehler Software-Overclocker(in)
        Zitat von ZUV
        nein? "OUT OF STOCK. Limit 2 per customer."
        und ein Händler ist eher mager, Produktseite hat nur die Standard links

        https://www.asrock.com/Graphics-Card/Intel/Intel Arc A380 Challenger ITX 6GB OC/index.us.asp
        "Out of Stock", stand eben nicht dort, daher habe ich den Link gepostet. Sorry, wenn dies für Verwirrung gesorgt hat.
        Es scheint doch mehr Nachfrage zu geben

        Aus den USA importieren ist eigentlich kein Problem.
      Direkt zum Diskussionsende
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