Intel Arc Alchemist: Gerüchte um späteren Desktop-Launch nehmen zu
Trotz der zuletzt gefallen GPU-Preise kann noch lange nicht die Rede von Normalität im GPU-Markt sein. Zeitnah will Intel als dritter Teilnehmer in den Desktop-GPU-Markt eintreten und eine ernstzunehmende Konkurrenz für AMD und Nvidia darstellen. Doch die ursprünglichen Launch-Pläne bzw. Erwartungen der Marktbeobachter scheinen nicht eingehalten werden zu können. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Der normalerweise gut informierte Leaker "Moore's Law is Dead" ist in seinem letzten Video auf den Launch von Intels Arc Alchemist GPU-Serie eingegangen und geht entsprechend seiner Quellen in der Branche nicht mehr von einem Launch in diesem Quartal aus - zumindest für den Desktop-Bereich.
Nachdem Intel bereits Anfang Januar von seinen englischsprachigen Webauftritten die Ankündigung der Grafikkarten für das erste Quartal entfernt hatte, bestätigte das Unternehmen noch auf der CES, dass die ersten Produkte der Arc-Serie Ende des Quartals veröffentlicht werden sollen. In den CES-Präsentationen war allerdings nur die Rede von Laptop-Chips, sodass Intel zwar wahrheitsgemäße Angaben gemacht hat, die dringend nötigen und sehnsüchtig erwarteten Desktop-Grafikkarten aber wohl später kommen werden. Videocardz.com geht unter Berufung auf den Leaker MLID daher von einem OEM-Launch aus, bei dem diese mit kleinen Laptop-Chips und OEM-Karten Intels Versprechen einlösen.
Die Quellen des Leakers sind sich nicht über einen konkreten Lauch-Termin einig und peilen April bis Juni an. Mehrere Quellen sind sich allerdings sicher, dass Intel zuvor im Rahmen einer Gaming-Convention dazu mehr Informationen veröffentlichen möchte. Welche Convention damit gemeint ist, bleibt leider offen, doch die E3 als eine der größten Spielemessen der Welt im zweiten Quartal würde sich dafür anbieten - wenn sie denn überhaupt digital stattfindet.
Wenn Intels Launch so weit nach hinten verschoben wird, müssen die neuen Karten unter Umständen direkt gegen AMDs RDNA-2-Refresh RX 6x50 mit schnellerem Speicher und Nvidias möglicherweise auf 16 GiB Grafikspeicher aufgestockten Version der Geforce RTX 3070 Ti konkurrieren. Die "Verzögerungen" werden von den Quellen nicht mit Chipknappheit, sondern der Software- und Treiberentwicklung für die neuen GPUs begründet.
Quelle: Videocardz.com & Moore's Law is Dead

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Fahr mal deinen Ton herunter
Heute hält eine CPU länger.
Aber Intel hat nun schon knappe 20 Jahren mit Ausnahmen ihre Preisklassen gehalten, siehe den verlinkten Thread oben.
Darauf bezog ich mich ja, dass Intel auch damals schon gewisse Klassen ungefähr einhielt, aber dann angezogen hat.
Genauso wie man im Preis runterging, als AMD eben nicht mehr Konkurrenzfähig war. Teurer als AMD blieb man, aber die Topmodelle wurden teilweise günstiger bzw. gestrichen (oder die HEDT Plattform eingeführt, als gescheiterter Versuch).
Dasselbe hat sich eben wiederholt. Etwa der 7700K war noch vergleichweise günstig und war der absolute Performanceking im "Mainstream" Bereich. und dasselbe Ding würde nun eben mehr als das Doppelte kosten bei Intel. Also hat man die Preise erhöht. Natürlich kann man dann auch "faktuell" sagen, sie haben doppelt so viele Kerne. Aber das war ja gar nicht was ich geleugnet habe, sondern, dass die beste kaufbare Technik eben teurer wurde für den "Normalo-Sockel". Das ist eben ausgelöst durch die Konkurrenzsituation.
Ob das 1, 2, 4,8 oder sonstwieviele Kerne sind ist letztlich recht egal, da ja am Ende für Intel nur zählt, dass man am Ende den längsten Balken hat (siehe Sandy Bridge vs 8-Kern-Bulldozer). Die Anzahl der Kerne sagt ja absolut gesehen noch nichts abschließendes über die Performance in gewissen Einsätzen aus (etwa Spielen oder im Handy-Bereich).
Von daher weniger alternative Fakten verbreiten und mal bei den wirklichen Tatsachen bleiben.
Also haben sie aus diesem Winkel eben schon den Preis angezogen.
Aus deinem Winkel haben sie auch den Preis angezogen, wenn man sich eben irgendwelche Fakten zusammensucht, dann haben sie nämlich den Preis für 8 Kerner dennoch angehoben, denn sie haben 2011-13 schon wesentlich günstigere 8-Kerner angeboten.
Also bleib mal ruhig, brauner. Du solltest einfach mal genau verstehen, was gemeint war.
Und: gleichzeitig hat man mit der Stagnation auch dafür gesorgt, dass kein Upgradezwang entstand. Kann man eben auch so sehen.
Gemeint war, dass ein MCM aus mehreren Chips eben zu einem gewissen Grad Zusatzkosten produziert und nicht automatisch günstiger ist, ganz im Gegenteil es kann eben auch teurer kommen.
Beispiel wäre: wenn AMD einen kleinen Monolithischen Chip baut, der dafür eine hohe Verbreitung findet, amortisieren sich die Kosten für die zusätzliche Maske ab einer gewissen Stückzahl, gegenübergestellt 2-3 Chips die dann noch auf das Substrat gehören etc.
Das sollte eigentlich klar sein, aber dir gings ja eh eher darum bewusst zu widersprechen.
Wenn du jetzt natürlich die Margen von einem Serverchip anschaust, dessen Preis halbiert wurde, dann ist das natürlich klar.
Wenn du aber einen kleinen Chip millionenfach für wenig Geld verkaufen sollst, ist die Sachlage eine andere.
Ich weiß nicht, was daran so schwer ist zu begreifen.
Wenn AMD gezwungen wäre möglichst günstig einen Chip zu produzieren würde man wohl einen kleinen Singlechip einer mehr-chip-konstruktion die man in mehreren Schritten zusammenbauen muss bevorzugen.
Nicht immer natürlich, denn es ist vom Einsatzzweck und Endpreis abhängig.
Für Intel war es eben jetzt Jahrelang günstiger monolithisch zu produzieren, WEIL man den Marktanteil hatte, dass sich die zusätzlichen Masken für verschiedene Chipgrößen von den kosten her amortisieren. Das ist bei kleinerem Marktanteil aber eben genau umgekehrt. Weshalb AMD Intels Lösung teurer käme und Intel bislang AMDs Lösung teurer gekommen wäre.
Bei günstigen Chips ist das wichtig, da zählt jeder Cent. Ob eine CPU in der Herstellung 1x 30$ Kosten verursacht, oder mehrfach kleinere Beträge die dann auf 40 kommen, dafür ist der Verkaufspreis vielleicht 50, dann verdient erstere Veriante pro chip das Doppelte - hat aber zuerst mal massive Kosten bei der Maskenerstellung die AMD nicht einfach hat und mit 25% Marktanteil (je nach Markt) nicht wieder so leicht reinbekommt wie Intel.
Ich hoffe das war jetzt etwas klarer.
Die Marktdynamiken sind hier offensichtlich.
8700K wurde dann angehoben auf 359 $ und 9900K auf 490 $
Absolut gesehen ist AMD eine massive Leistunggsteigerung gelungen - und damit einhergehend recht linear auch eine Preissteigerung.
Intel hatte tatsächlich ihre Top-Gaming-CPU um ca 300€, genau wie er sagt.
Der 7700k kam vor Zen heraus und bei cb wird ein Preis von 400€ erwähnt.
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Nicht, weil mehr Kerne, sondern weil AMD die Preise angehoben hat. Intel hat dann versucht annähernd diese Performance zu erreichen bei ähnlichen Preisen. Man hatte dann einen 6 oder 8 Kerner statt einen 4 Kerner, um 50 oder 100% mehr Preis jedoch auch.
Von daher weniger alternative Fakten verbreiten und mal bei den wirklichen Tatsachen bleiben.
Ein gesunder Wettbewerb ist wichtig, der hilft uns allen hinsichtlich Performance und Preis!
Und geht der Produktzyklus so weiter (Zen 4 Ende 2022, Zen 5 14 Monate später, Zen 6...) sowie Intels Alder, Raptor, Meteor, Arrow, Lunar und Nova Lake jeweils mit 1 Jahr Abstand, stehen uns spannende Zeiten bevor und endlich mal wieder mehr Performance als wir zuerst mal nützen können. Ich freu mich drüber!
Gruß