Iris Xe Max: Intel stellt diskrete Grafikeinheit vor - auf Augenhöhe mit MX350?
Mit der Iris Xe Max bringt Intel die erste eigenständige GPU des Unternehmens. Diese soll sich insbesondere an Notebooks richten und dort mit Nvidias MX350 mithalten können.
Mit der Xe-Architektur will Intel den Rückstand im Grafikbereich aufholen und zugleich erstmals eigenständige Grafikeinheiten anbieten, anstatt sie immer nur als Beiwerk zur CPU zu verkaufen. Mit der Iris Xe Max hat das Unternehmen nun die erste GPU vorgestellt, die auf die Xe-Architektur setzt und ohne dazugehörigen Prozessor verkauft wird.
Iris Xe Max vs MX350
Laut Intel soll sich die Iris Xe Max vor allem für den Einsatz in dünnen, leichten Notebooks eignen. Dementsprechend zahm ist die Grafikeinheit dimensioniert: Sie setzt auf 768 Shader, einen Takt von 1,65 GHz und lediglich vier Gibibyte LPDDR4X- anstatt GDDR6-Speicher. Mit einer TDP von 25 Watt liegt sie auf Augenhöhe mit Nvidias MX350, und mit dieser vergleicht sich Intel auch prompt: Laut firmeninternen Benchmarks ist die Iris Xe Max in mehreren Spielen auf Augenhöhe mit der MX350.
Quelle: Intel
In Intels eigenen Benchmarks sieht sich das Unternehmen auf Augenhöhe mit Nvidias MX350.
Allzu stolz sollte Intel auf dieses Ergebnis aber nicht sein, denn schließlich setzt die MX350 noch auf die inzwischen reichlich angestaubte Pascal-Architektur, und setzt zudem auf den ebenso veralteten 14-nm-Prozess. Intel hingegen fertigt die Iris Xe Max bereits im eigenen 10-nm-Verfahren.
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Die Gaming-Performance der Grafikeinheit ist aber offenbar ohnehin eher Nebensache: Die Iris Xe Max soll sich laut Intel vor allem für Multimedia-Aufgaben wie die Videobearbeitung eignen. Wie sich die Grafikeinheit hier tatsächlich schlagen wird, werden aber erst unabhängige Tests zeigen müssen, denn Herstellerbenchmarks sind immer mit Vorsicht zu genießen.
Die Iris Xe Max soll ab sofort erhältlich sein und bald in den Notebooks Acer Swift 3x, Asus Vivobook Flip TP470 und Dell Inspiron 15 7000 verbaut werden. Für das erste Halbjahr 2021 sind dann die ersten Desktop-GPUs geplant, während Intels Server-GPUs noch in diesem Jahr ausgeliefert werden sollen.

Doch schaue ich mal mit etwas Spannung auf das nächste Jahr. Wenn Intel da bei den GPUs mitmischt, dann kommt da keine wirkliche Besserung im Sinne eines Marktes zustande, welcher die Kunden befriedigt, Kartellwirtschaft (mit den Folgen, wie schlechte Versorgung an guter Ware, zu teuer, wenig Entwicklung, das ganze übertüncht mit PR Hirnfürzchen) ist ja seit jeher aus dem angelsächsischen Bereich bekannt, das hatten wir schon vor 100 Jahren, auch ein Grund warum Konkurrenten dann mit Gewalt (unter dem Mantel des "Guten") immer niedergebürstet werden müßen, aber eventuell ist eine Stagnation im Verfall (was Kundenfreundlichkeit betrifft) zu erwarten.
DDR 5 kommt eventuell bei uns Spielern breit an, Intel schiebt GPUs, AMD und Intel haben ihr CPU Lineup soweit breit herausgebracht, die Preise haben sich eingepegelt. Nvidia hat eventuell Ampere, bei den regen Geistern schon als Krampfpierre bekannt, stabilisiert. Gute Zeiten um aufzurüsten.
Wir werden sehen.
Und außerdem ist es tatsächlich für Intel besser klein anzufangen, so können sie nämlich auch die Treiber verbessern. Denn vermutlich wird am Anfang nicht alles reibungslos funktionieren.