Laut interner Intel-Roadmaps: Unklare Datenlage zum Launch der Arc-Desktop-GPUs

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Kommen Intels Arc-Desktop-Grafikkarten nicht zur rechten Zeit? Ein Leaker möchte mithilfe interner Roadmaps Aufklärung betreiben.
Quelle: Intel

Wie Leaker "Moore's Law is Dead" in einem seiner Videos zu erklären versucht, könnte Intel den angestrebten Release seiner Arc-Alchemist-Desktop-Grafikkarten nicht einhalten. Als Beweis dafür zieht der Leaker interne GPU-Roadmaps von Intel heran. Zudem scheint es beim Chiphersteller derzeit drunter und drüber zu gehen, zumindest in der Grafikabteilung.

Eigentlich ist aktuell die Zeit dafür gekommen, in der Intel die erste Generation seiner neu eingeführten Grafikkartenserie Arc mit Codenamen Alchemist im Desktop-Bereich herausbringen möchte, nachdem man zuerst den mobilen Sektor abgedeckt hatte. Bislang wurden stellenweise einige Modelle öffentlichkeitswirksam präsentiert, wie kürzlich das Flaggschiff A770 und die A750 in den Limited Editions sowie bereits einige Zeit zuvor die A380, die in Tests (auch aus Deutschland) nicht zu überzeugen wusste.

Was die Arc A770 und A750 angeht, so hat Intel noch keine konkreten und vor allem offiziellen Angaben zu Preisen und Veröffentlichungsdaten getätigt. Vergangene Woche soll Intel zwar bereits bestätigt haben, dass die ersten Chargen mit Arc-A750-Limited-Edition-Grafikkarten an Tester und Medienschaffende ausgeliefert werden, hierbei fehlten jedoch auch genau Angaben zum Zeitraum.

Leaker durchleuchtet mit internen GPU-Roadmaps das Release-Wirrwarr

Den Hintergründen auf der Spur ist derzeit der Leaker "Moore's Law is Dead", der in einem neuen Video ergründen will, warum die Detail-Dichte rund um den Release der Arc-Desktop-GPUs so mager ausfällt. Dafür ist er in den Besitz interner GPU-Roadmaps von Intel gekommen, die Licht ins Dunkel bringen sollen. Vor etwa einem Monat sollen diese Folien von Intels Grafikabteilung präsentiert worden sein. Eine Roadmap etwa listet alle Modelle der Arc-Alchemist-Serie auf, zusammen mit dem Release-Fenster. So ist die Einführung für Anfang August geplant. Diese Woche sollte es also dann höchste Zeit für Intel sein, seine GPUs an Systemintegratoren auszuliefern.

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Eine AIC-Roadmap, die im Speziellen die Arc A380 abdeckt, soll offenbaren, dass Intel noch nicht weiß, wann die Custom-Modelle erscheinen werden. Geplant sind offenbar fünf Modelle, von denen bisher zwei bekannt sind (Gunnir und Asrock), während bei den anderen Asus, MSI und möglicherweise Gigabyte infrage kommen. Eine weitere Folie soll zeigen, dass Intel für Ende Juli geplant hatte, die Modelle A770, 750, 580 und 380 für Systemintegratoren an den Start zu bringen. Jedoch sollen bislang weder OEMs noch Systemintegratoren PCs mit den verbauten Grafikkarten angekündigt haben. Einzig die A380 wurde bereits in einem vorgefertigtem PC entdeckt.

Mehr zum Thema: Intel: Massiver Einbruch bei Finanzzahlen, auch wegen Arc-Grafikkarten

Auf einer anderen Folie der Roadmap wird "Desktop Launch: The Arc Experience" erwähnt, wobei es sich laut den Angaben um ein weltweites Launch-Event handelt, was möglicherweise Anfang August stattfindet. Offizielles von Intel gibt es dazu allerdings auch nicht. Zuletzt ist auf der Roadmap noch die Erwähnung einer "Story" zur Arc-Desktop-Serie und Raptor Lake-S mit dem Zusatz "not launch" zu finden, was wiederum Fragen aufwirft und die Annahme zulässt, dass der Release der Grafikkarten auf September verschoben werden könnte.

Zu allem Überfluss will Moores's Law is Dead auch erfahren haben, dass es schon jetzt Schwierigkeiten mit den Battlemage-GPUs gibt, die auf Alchemist folgen sollen. Alles in allem scheint es also mehrere Ungereimtheiten in Intels Grafikabteilung zu geben, die eng mit unkonkreter bzw. fehlender Kommunikation mit den Boardpartnern und der Öffentlichkeit zusammenhängen könnten.

Quelle: Moore's Law is Dead via Videocardz

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Für brauchbare Karten braucht Intel einen langen Atem......
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Für brauchbare Karten braucht Intel einen langen Atem......
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Solange die nächste Generation etwas mehr Power auf die Straße bringt und die Treiber bis dahin einigermaßen ausgereift sind ist doch alles gut. Hoffentlich stampft Intel nach dem sehr holprigen Start nicht wieder ihr Grafikkartenprogramm ein. Die momentanen Releasedaten von Intel wirken allerdings wie die Releasetermine von Tesla.
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