Intel Arc Alchemist: Leak soll Speicher-Konfiguration verraten
Ein aktueller Leak listet im Detail die angedachte Speicher-Konfiguration der mobilen Arc Alchemist DG2-GPUs. Durch die Bank gibt es GDDR6.
Intel will noch in diesem Quartal mit Arc Alchemist DG2-GPUs im Laptop-Markt durchstarten. Auf der CES 2022 gab der Chip-Hersteller bereits erste Einblicke darauf, was Nutzer von den GPUs erwarten können, ließ umfängliche Spezifikationen jedoch außen vor. Darunter etwa die konkrete Speicherbestückung der einzelnen GPU-Varianten, die nun scheinbar geleakt wurde.
So teilte der Twitter-Nutzer 9550pro einen mutmaßlichen Slide mit einer passenden Übersicht via der Social-Media-Plattform. Die nennt nicht nur die Größe des Gesamt-Speicherpools, bei dem auf GDDR6 gesetzt wird, sondern auch Bandbreiten, Interfaces und zugehörige SKUs.
Quelle: @9550pro via Twitter
Intel Arc Alchemist: Leak soll Speicher-Konfiguration verraten (1)
An erster Stelle steht SKU1 mit 512 Execution Units. Die Gesamtmenge an VRAM wird auf 16 GiByte beziffert, die sich wiederum auf 8 Speichermodule zu je 16Gbps aufteilt. Das Speicherinterface ist gemäß der Folie 256 Bit breit, während die Gesamt-Bandbreite mit 512 GB/s angegeben wird.
Darunter siedeln sich SKU2 mit 384 Execution Units und SKU3 mit 256 EUs an. Auch hier wird die empfohlene Datenrate der VRAM-Module auf 16 Gbps beziffert, während Unterschiede bei der Gesamtspeichermenge, Speicheranbindung sowie logischerweise auch maximalen Bandbreite zu verzeichnen sind.
SKU2 begnügt sich demnach mit maximal 6 VRAM-Chips zu je 2 GiByte, angebunden an ein 192-Bit-breites Speicherinterface. In Summe ergeben sich so 12 GiByte an VRAM und 384 GB/s. SKU3 kommt derweil mit 4 VRAM-Chips und insgesamt 8 GiByte Grafikspeicher daher. Der Speicher-Bus misst 128 Bit und die maximale Bandbreite liegt bei 256 GB/s.
Schlusslichter sind SKU4 und SKU5 mit identischer Speicher-Konfiguration zu je 2 Speichermodulen, die eine Gesamtkapazität von 4 GiByte bieten. Das Speicherinterface ist auf 64 Bit beschnitten und die Speichergeschwindigkeit auf 14Gbps gedeckelt. Somit gibt es am Ende eine maximale Speicherbandbreite von 112 GB/s.
Auch lesenswert: Intel Arc Alchemist: Leak sieht Karte auf Niveau der RTX 3070 Ti
Ein exakter Termin für den Start von Arc Alchemist in mobilen Rechnern gibt es derweil weiterhin noch nicht. Intel bekräftigte zuletzt jedoch nochmals den angedachten Launch im ersten Quartal 2022. Für die Desktop-Pendants, die weiterhin auf sich warten lassen, gilt dieser Zeitraum hingegen nicht. Laut Gerüchteküche scheint sich der Mai mit Intels angekündigtem Vision-Event anzubieten, eine Bestätigung gibt es allerdings noch nicht.

512EU: würde die 3070 zu einer Revision mit mehr Speicher zwingen. XeSS und Raytracing dürfen aber nicht wortlos unter den Tisch fallen in dem Segment.
384EU: würde im Bereich der 3060Ti liegen aber mehr Speicher haben, da würde ich umgehend die 3060 Super vorhersagen die das wieder regelt.
256EU: wird wohl präventiv diese Woche von der 3050 geschnupft.
der Rest: ist genau das, der Rest, eigentlich sollte man den wegwerfen.
Wie immer, die Preise die Preise, am Ende vom Tag entscheiden die mehr über Marktanteile. Intel legt ja auch beizeiten mit der nächsten GPU Generation nach, das wird auch nötig werden im Hinblick auf RTX40.
Karten wie der 3070 und 3080 gehen mittlerweile in einigen Spiele viel zu schnell die Puste aus, wie von Anfang an vorhergesagt. 970 hoch 2.
3080 10GB Far Cry 6 in UHD + RT = 6 FPS. 3060 Ti 12GB = 28 FPS.
Mehr Zahlen braucht es nicht, um NVidias Marketinglügen abzustrafen und eine absolute Kaufwarnung auszusprechen, wenn man schöne Grafik haben will. FHD High-FPS-Gamer juckts nicht, die dürfen kaufen (sollten aber nicht bei den aktuellen Preisen, hüstel).
Die Leistung mag stimmen, aber der knappe Speicher reicht halt nicht mehr für höchste Details und Raytracing - dafür kauft man die Karten aber für verdammt verteufelt nochmal viel zu viel Geld, damit aber gerade das klappen soll. Bei 400-500 Euro könnte man noch einmal darüber reden, sich mit weniger Details zu begnügen, aber nicht so.
AMD hat leider auch kein wirklich gutes Gegenstück für Raytracing am Start, zumindest ohne läufts aber dann sehr flott und die Karten sind günstiger.
So hat man aber nicht wirklich ein Produkt, was man bedenkenlos kaufen kann, bei mindestens 1,5fachem Preis schon mal gar nicht.
Sollte Intel wider erwarten von Tag 1 an gute Raytracing Leistung mit dem eigenen Verfahren anbieten, zudem starke und stabile Treiber auftischen, dann könnte es bei NVidia aber lange Gesichter geben, wenn man dann keine neuen Karten in der Schublade herumliegen hat.
Ich werde mir wohl auch in diesem Jahr keine preislich attraktive Karte gönnen können, aber der anstehende Schlagabtausch sieht interessant aus, dann hat man interessante Berichte in der Print zum lesen, und mehr lange Raff-Videos für den Freitag-Halb-4-Döner zum nebenher Anschauen.
Zumindest das macht den kleinen Mann am Ende des Tages dann doch wieder glücklich und zufrieden.
Nur warum sollte man "den Rest" wegwerfen? Sollte man das bei AMD etwa ebenso? Nur weil du mit dem Kleinkram nichts anfangen kannst, heißt das nicht, dass es dafür keinen Markt gibt.
Und selbstredend müssen sie zeitnah nachlegen, da sie ja selbst nach regulärer Planung schon "relativ nahe" dem NextGen-Upgrade der beiden Konkurrenten veröffentlichen und dieser "zeitnahe" zweite Schritt wird schon von langer Hand eingeplant gewesen sein. Dennoch wird es bis zum Update wohl min. noch ein Jahr dauern ... macht aber am Ende auch alles nichts, denn wenn sie jetzt alles veröffentlichen, wonach es zumindest vorerst aussieht, stehen sie dennoch weitaus besser als AMD da, die mal gut 1,5 Jahre gebraucht haben um RDNA2 auch für den kleinen Geldbeutel rauszubringen ... wobei "kleiner Geldbeutel" zurzeit relativ ist bei der Marktlage.
Bei der Marktsituation werden die ihre gesamte Hardware zweifellos los, die Frage ist halt, wie du schon korrekt anmerktest am Ende der jeweilige Preis. Da sie aber der Neueinsteiger sind, werden sie zwangsweise mit einem guten P/L-Verhältnis aufwarten müssen, denn andernfalls würden sie vermutlich auf ihren GPUs sitzen bleiben, insofern darf man gespannt sein wie gut dieses sein wird und ob Features wie bspw. XeSS und Raytracing konkurrenzfähig sein werden.
512EU: würde die 3070 zu einer Revision mit mehr Speicher zwingen. XeSS und Raytracing dürfen aber nicht wortlos unter den Tisch fallen in dem Segment.
384EU: würde im Bereich der 3060Ti liegen aber mehr Speicher haben, da würde ich umgehend die 3060 Super vorhersagen die das wieder regelt.
256EU: wird wohl präventiv diese Woche von der 3050 geschnupft.
der Rest: ist genau das, der Rest, eigentlich sollte man den wegwerfen.
Wie immer, die Preise die Preise, am Ende vom Tag entscheiden die mehr über Marktanteile. Intel legt ja auch beizeiten mit der nächsten GPU Generation nach, das wird auch nötig werden im Hinblick auf RTX40.